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FDP beendet Jamaika-Gespräche: Aus dem Staub gemacht
DPA

Christian Lindner hat mit seinem abrupten Abbruch der Sondierungsgespräche Union und Grüne vor den Kopf gestoßen. Der Verdacht liegt nahe, dass er die Jamaika-Regierung nie ernsthaft wollte.

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Trollfrühstücker 20.11.2017, 11:16
110. Satire vom Feinsten

Zitat von tropfstein
Die erneuerte FDP hat - ähnlich wie Macrons "En-March"-Partei - in ihrer DNA die Moderniesierung, Erneuerung, Zukunftsfähigkeit.
Danke, ich mußte herzlich lachen. Der Vergleich ist so völlig absurd und die Beschreibung köstlich! Insbesondere "Zukunftsfähigkeit" ist ein echter Knaller. Hammerpointe.

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freier57 20.11.2017, 11:16
111.

Zitat von fnord
Eher nicht. Die Wutredner hier in den Kommentaren haben ziemlich offensichtlich sowieso nicht FDP gewählt.
Genau. Wer von den FDP-Wählern sollte warum auf die Idee kommen, sie jetzt nicht mehr zu wählen?

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okarius 20.11.2017, 11:17
112.

Zitat von pitti49
die Edelfedern der Republik haben anscheinend immernoch nicht verstanden, wie die Wähler denken. Nun bekommt ausgerechnet Lindner die Häme zu spüren, der Einzige, der zu seinen Wahlkampfaussagen steht. Die nächsten Wochen werden angefüllt sein von solchen Kommentaren, Talkrunden, Schlaugeschwätz und Unterstellungen. Genau diese Sprechblasen braucht aber keiner mehr.
Wenn alle zu Ihren Wahlkampfaussagen stehen, wird es niemals eine Regierung geben, da Ihrer Ansicht nach sich keiner kompromissbereit zeigen darf. Welch ein Blödsinn.

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jan.22301 20.11.2017, 11:17
113. Wie nah . . . ?

Zitat von Tavlaret
Wie man hört, waren sie nah dran und es sollte eher an Grünen bzw. CSU liegen, dass aber die FDP aussteigt?
Wenn sie denn angebloch "so nah dran" gewesen sind, warum haben sie den letzten Schritt nicht gemacht? Es waren mehr als acht Wochen Zeit nach der BT-Wahl! Nur zum Sondieren.

Die Sage vom "so nah dran" kommt von den schlechten Verlierern, die sich zu springen nicht getraut haben.

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lynx999 20.11.2017, 11:17
114. Einer musste es aussprechen

die Union und die Grünen sind doch sehr froh darum, dass sie nicht in der Rolle sind sich gegen diese unmögliche Koalition ohne jedwede Vision auszusprechen.

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Berg 20.11.2017, 11:17
115.

Zitat von joshuapeik
Ein Sündenbock wurde ja sehr schnell von den Medien ausgemacht. Ständig auf die CSU herumhacken und jetzt ist es die FDP. Noch erbärmlicher geht's kaum. Die Grünen denken, sie sind nun fein raus. Darauf würde ich nicht wetten. Die Quittung für die widersprüchliche und bockige Haltung der Grünen kommt spätestens bei Neuwahlen.
Doch was war denn der Hauptgrund des Scheiterns der Sondierungsgespräche? Der Hauptgrund waren fatalerweise Menschen, die gar nicht in Deutschland leben, also Mütter und Kinder in Syrien. Unbegreiflich, wie man dem eine so hohe politische Wirkung zuordnet. Dabei ist doch diese Flüchtlingsfrage ein mehr ein einfaches Geldproblem, Geld der Kommunen für Unterkünfte, ALG, Kindergeld, Schulplätze, Deutschkurse, Medizinische Betreuung. Weit und breit keine politischen Aspekte. Oder ist auch schonmal auch nur eine Syrererin nach Erhalt eines deutschen Passes in SPD, CDU oder FDP eingetreten und hat sich zur Wahl gestellt? Nichts! Diese unpolitische Angelegenheit politisch so hochzujubeln, dass die deutsche Bundesregierung damit außer Kraft gesetzt wird, ist eine ganz fatale Angelegenheit. Gewiss, als Atheist sehe ich die Religionsfragen. Doch auch das sollte uns doch nicht die Regierung zerstören.

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imo27 20.11.2017, 11:17
116.

Zitat von jörg69
Die Konsequenz aus der Verweigerungshaltung der FDP muss nun eine schwarz-grüne Minderheitsregierung sein. Bei der Sondierung ist man sich dem Vernehmen nach ja schon sehr nahe gekommen. Eine solche Konstellation könnte wahrscheinlich recht zuverlässig regieren, weil es auf beiden Seiten des demokratischen, politischen Spektrums potentielle Unterstützer gibt.
Welche potentiellen Unterstützer sollten das sein? Wenn die SPD sie unterstützen soll, braucht die CDU nicht die Grünen. Eine Unterstützung durch Linke oder AfD wird man nicht wollen. Und die FDP würde in entscheidenden Fragen auch nicht helfen, sonst wäre Jamaika zustande gekommen.
Die Konsequenz auf der Verweigerungshaltung der FDP kann eine GroKo sein. Die SPD kann sich nicht länger verweigern, ohne vom Wähler abgestraft zu werden. Sie wird aber so oder so verlieren.

Das Problem ist, niemand außer den Grünen will mit Merkel regieren. Es hilft der CDU nicht, dass ohne sie keine Regierung gebildet werden kann. Da haben sich die CDU Politiker verkalkuliert. Denn mit der CDU wird es scheinbar auch keine Regierung geben können.

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macfan 20.11.2017, 11:17
117. FDP unter 5 %

Zitat von Namal
Wie kommen Sie denn darauf? Die FDP wird eher zulegen.
Beides ist möglich, das ist schwierig einzuschätzen. Ich hoffe und erwarte eigentlich auch, dass der Wähle wie 2013 der FDP die Quittung für ihr unverantwortliches Verhalten gibt.

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toll_er 20.11.2017, 11:18
118. vorhersehbar

Als Realist konnte man das vorhersehen. Diese "Sondierungsgespräche" waren eine Schmierenkomödie, weil jeder, der nicht total verblendet ist sehen konnte: Die Postionen CSU und Grünen sind nicht in einen tragfähigen Kompromiss zu packen. Die CSU wackelt gewaltig von der Landtagswahlen 2018 in Bayern, die wären den Bach runtergegangen, hätten die ihre Postionen noch weiter aufgegeben. Den Grünen hätte die Basis diese programmatisch nicht abgedeckten Annäherungen an 'rechte' Postionen nicht verziehen. Aber das war ein Stellungskampf: keine bewegt sich, wer sich zuerst bewegt, hat verloren. Und auf so eine Situation hat doch de smarte Herr Lindner gewartet:. Auch, wenn er jetzt erst einmal gegenwind bekommt, er wird demnächst dafür gelobt werden, dass er noch rechtzeitig die Reissleine gezogen und das unwürdige Schauspiel beendet hat. So wird er es verkaufen.
Wenn jetzt die SPD und insbesondere der Herr Schulz ins Boot geholt wird, um Frau Merkel noch im Sattel zu halten, dann wird er auf hohem Ross daher kommen und sich bitten und anbetteln lassen und dann gnädig...
Aber, mein Herr Schulz, ich werde Ihnen nicht vergessen, dass Sie verantwortungslos am Wahlabend verkündet haben, keine Verantwortung tragen zu wollen. Sie sind gewaltig mitverantwortlich für diesen Mist, der uns 4 Wochen gekostet hat. Vorhersehbar.

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derechtehubertus 20.11.2017, 11:18
119. Gut gemacht

Ich wähle bei einer Neuwahl sicherlich wieder FDP, um diese Land voran zu bringen. Grüne Fantasien und bay. Stammtische helfen nicht.

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