Forum: Politik
FDP beendet Jamaika-Gespräche: Aus dem Staub gemacht
DPA

Christian Lindner hat mit seinem abrupten Abbruch der Sondierungsgespräche Union und Grüne vor den Kopf gestoßen. Der Verdacht liegt nahe, dass er die Jamaika-Regierung nie ernsthaft wollte.

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Trollfrühstücker 20.11.2017, 11:43
210. Noch

Zitat von leuscheljunior
"Börse und Euro auf Talfahrt"? Das ist nicht korrekt, beide sind von der Entscheidung unbeeindruckt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/abbruch-der-jamaika-gespraeche-gift-fuer-die-wirtschaft-a-1179278.html

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neurobi 20.11.2017, 11:44
211.

Zitat von freier57
Genau. Wer von den FDP-Wählern sollte warum auf die Idee kommen, sie jetzt nicht mehr zu wählen?
Alle die, die auf Schwarz/Gelb gehofft haben.
Und die meisten von denen dürften jetzt auch wieder der Union die Stimme geben, da sie wissen, das Schwarz/Gelb keine Chance hat.

Mein Tipp für Neuwahlen:
Union 36%
SPD 26%
AfD 12%
Grüne 9%
Linke 9%
FDP 7%

Damit könnte die SPD wieder in eine GroKo gehen, wenn sie diese vorher nicht ausschließt.

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mactruth81 20.11.2017, 11:44
212. Besser so

Die "Regierung", die dabei herausgekommen wäre, wäre so ziemlich handlungsunfähig gewesen. Die Alternative ist eine merklsche alternativlose Politik, bei der mann seine Wähler vergrault hätte und so ziemlich alle Wahlversprechen hätte brechen müssen. Dies gilt auch für die Grünen, evtl. hatten sie mehr Überschneidungspunkte und auch weniger Ansprüche...
Kann mir nicht vorstellen, dass die SPD wieder den gleichen Fehler begeht und doch noch ne Groko kommt, das würde sie endgültig zu einer kleineren Partei degradieren, wo sie Volkspartei sein wolllen.
Was nützt Deutschland eine uneinige Regierung?

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ansv 20.11.2017, 11:45
213.

Zitat von bjbehr
Die einzige, die staatspolitische Verantwortung zu übernehmen hat, ist die Kanzlerin selbst. Wenn es die SPD klug anstellt, geht sie wieder eine GroKo ein, allerdings nicht mehr unter Merkel.
Herr Schulz hat erst gestern fett ins Mikrofon gepoltert, die Bevölkerung habe die GroKo doch selbst abgewählt, daher sei das absolut keine Option. Erstaunliches Politikverständnis - auf meinem Wahlzettel stand keine Koalition. Aber ich gebe zu, ich glaube auch er würde jede Kröte schlucken für ein bisschen Regierungszeit.

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ntfl 20.11.2017, 11:45
214. Die Rituale bleiben doch ewig gleich,

Schuld ist bei uns grundsätzlich immer derjenige, der ein Bündnis mit der grossen Frau Merkel ablehnt. Warum wohl nur? Geht man ein solches Bündnis ein, dann ist man der Dumme und wird vom Wähler danach immer gnadenlos abgestraft, macht man es nicht, dann ist man bereits vorher der Böse wie jetzt die FDP und sicher auch bald wieder die SPD, wenn sie sich weiterhin "ihrer staatstragenden Verantwortung" entzieht. Die staatstragende Verantwortung hat jedoch nicht die SPD, sondern die hat kaut Wahl die CDU/CSU und Frau Merkel. Wenn sie dieser Verantwortung nicht gerecht werden kann, dann ist es alleine ihre Verantwortung, daraus die einzige Konsequenz zu ziehen und einen anderen dies versuchen zu lassen! Gerade so etwas Neues wie diese Jamaika-Koaltion wäre doch viel glaubwürdiger mit frischem Wind auch von der Soitze her als weiterhin mit der bräsigen Nichtentscheiderin der letzten Jahre!

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vinividiveto 20.11.2017, 11:45
215. Jetzt wird's richtig interessant

Neuwahlen hieße: CDU ohne Merkel, CSU ohne Seehofer und SPD ohne Schulz als Kanzlerkandidat. Dann AfD ohne Petry (ist ja ausgetreten). Wagenknecht in der Falle: nach der Wahl schön brav wieder auf Pro-Flüchtlingspolitik umgeschwenkt (wäre 5 Jahre lang sowieso egal gewesen), nun doch wieder Dagegen-Akzente setzen, um nicht noch mehr Linkswähler an die AfD zu verlieren?
Und FDP? Wäre in den nächsten 4 Wochen Wahlen, würde sie wohl deutlich verlieren, aber in 2-3 Monaten ist der Rückzug vergessen.

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Trollfrühstücker 20.11.2017, 11:45
216. Stillstand?

Zitat von max_albrecht
Wir hatten 12 Jahren Stillstand und noch mehr mit der Groko!
ich würde es nicht als Stillstand bezeichnen, dass in dieser Zeit die Arbeitslosenzahlen drastisch zurückgegangen sind und die Wirtschaft brummt.

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Rüdiger321 20.11.2017, 11:46
217. Als ehemaliger FDP-Wähler....

All diejenigen, die nun glauben, dass Neuwahlen mit einer gestärkten FDP, Deutschland zu einer tragfähigen Regierung mit CDU/CSU und der FDP führen werden, seien daran erinnert, in welchem politischen Chaos die letzte gemeinsame Regierung aus CDU/CSU und FDP unterging! Als ehemaliger FDP-Wähler hätte ich gerne eine fundierte, von staatstragenden Politikern geführte Wiederauferstehung der FDP gesehen. Die heutige FDP-Laienschar an "Möchtegern-Politikern", angeführt von einem Blender ohnegleichen, ist das Gegenteil von dem was Deutschland braucht. Die FDP gibt sich als modern, hat jedoch mit Ausnahme von Herrn Kubicki keinen einzigen profilierten Politiker in ihren Reihen. Der Blender an der Front wurde wie ich in meinem Umkreis von einigen jungen Damen erfahren konnte, nur wegen seiner blauen Augen gewählt. Ohne diese etwas eindimensionale Wählerschicht, wäre die FDP ohnehin dort geblieben, wo sie nun auch wieder hingehört: unter 5%! Staatstragend, verantwortungsvoll ist mit dieser FDP nicht zu machen.

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misterknowitall2 20.11.2017, 11:47
218. Was für ein Trauerspiel.....

..... Hier in den Kommentaren. Da geht die FDP aus der Verhandlung und wer soll schuld haben? Die Grünen. Lustig dieses ewige Grünen bashing. Möchte schon mal wissen was da für Ängste hinterstecken. Egal. Jamaika war von vorn herein zum scheitern verurteilt. Viel zu viele Gegensätze. Da wären nur faule Kompromisse und/oder heisse Luft bei rausbekommen. Dann stecken in jeder Partei zu viele eitle Gockel. War aussichtslos, von vornherein. Das Schauspiel hatten sie sich sparen können.

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Kosmolan 20.11.2017, 11:48
219. Endlich!

Wurde Zeit diesen Unsinn zu beenden. Ich bedanke mich bei der FDP. Die Grünen mussten verhindert werden! Wenn irgendetwas Deutschland geschwächt hätte, dann diese Partei!

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