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FDP-Bundesparteitag: Der neue Sound der Liberalen
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Im Wahlkampf braucht die FDP Geschlossenheit. Spitzenkandidat Rainer Brüderle und Parteichef Philipp Rösler gehen gestärkt aus dem Bundesparteitag hervor, doch bei der Präsidiumswahl wurden auch Spitzenkräfte abgestraft - und das war nicht die einzige Überraschung von Berlin.

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derweise 10.03.2013, 16:36
1. Die FDP

Zitat von sysop
Im Wahlkampf braucht die FDP Geschlossenheit. Spitzenkandidat Rainer Brüderle und Parteichef Philipp Rösler gehen gestärkt aus dem Bundesparteitag hervor, doch bei der Präsidiumswahl wurden auch Spitzenkräfte abgestraft - und das war nicht die einzige Überraschung von Berlin.
Die FDP ist für die sozialen Verwerfungen in unserem Land verantwortlich! Denen muss das Handwerk gelegt werden!

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scharnhorst24 10.03.2013, 16:37
2. Bin gerne Fuzzi!

Reformstau und Innovatonstillstand = FDP.

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kone 10.03.2013, 16:45
3. Das Ergebnis ...

... von Wolfgangn Kubicki beschreibt ziemlich genau den Weg der FDP in den letzten 20 Jahren, hin zu einer neoliberalen (also dem Gegenteil von liberal) Organisation.
Kubicki, ein alter Möllemann-Kumpel, galt früher, als die FDP wirklich noch liberaler war, als Outlaw !
Heute ist er mt seinen Ansichten, unter den vielen Sektierern Westerwellescher Prägung, schon fast ein gemäßiger und besonnener Mann, manchmal sogar mit volksnahem Habitus ...!
Es kann keine Überraschung sein, daß der Mann auf den Schild gehoben wurde !
Solange aber die Phalanx um Westerwelle - zu der auch Lindner, Brüderle, Vogel oder Bahr gehören, nicht entsorgt wurde, ist die Partei keine vernünftige Wahlalternative!

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pragmat. 10.03.2013, 16:46
4. gaanz spannend und interessant

so wie der letzte Parteitag der grauen Panter

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Walther Kempinski 10.03.2013, 16:46
5. FDP ist wählbar für mich

Find ich gut diese personellen Aufteilungen. Brüderle als Stürmer, Rösler in der Abwehrt etc...

Man darf auch nicht vergessen, Brüderle ist 2 Jahre jünger als Lafontaine, der ist also noch richtig frisch und steht im Saft *g*

Nun denn, ich denk mal bei aller Kritik gegen die FDP, die Grünen sind noch wesentlich schlimmer als Koalitionspartner. Die Grünen verteuern alles, um ihre Träume zu realisieren, die sich dann später als Humbug oder Überflüssig heraus stellen.

"Es kann nicht sein, dass über 50 Prozent der Fördermittel in die Solarenergie gehen, die rund 3 Prozent zur Stromherstellung beiträgt. Würden alle bereits eingegangenen Förderverpflichtungen zusammengerechnet, sei die 100-Milliarden-Euro-Marke nun überschritten."

Also sorry, die Grünen kann ich mir einfach nicht leisten, bin kleiner Angestellter. Die FDP mag zwar auf den ersten Blick auch viel Mist bauen, aber deren Eskapaden sind gedeckelt, da sie ohnehin nicht soviel Staat wollen. 100 Mrd für Solarenergie und noch nicht mal 3% Stromausbeute. Wenn das so weiter geht, wird diese Schwachstromquelle teurer werden als die Kernenergie. Dann doch lieber mehr Windräder aufstellen, die produzieren wenigstens Strom und sind auch sauber. Aber das raffen die Grünen nicht, die haben wohl eine zu große Solar-Lobby im Rücken.

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b.oreilly 10.03.2013, 16:46
6.

Zitat von derweise
Die FDP ist für die sozialen Verwerfungen in unserem Land verantwortlich! Denen muss das Handwerk gelegt werden!

das ist falsch! Hartz4, Senkung des Spitzensteuersatzes, Senkung der Körperschaftssteuer, Zeitarbeit, Leiharbeit, das kam alles von Rot/Grün. Der Kohl und die FDP haben das in 16 Jahren nicht gebacken bekommen.
Dank an Gerd Schröder!

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flpr 10.03.2013, 16:49
7. Wichtig für unser Land und Europa

Dass die FDP jetzt Fuß fasst und die Sachthemen setzt, kann von entscheidender Bedeutung für den Weg sein, den Deutschland und Europa zukünftig einschlagen. Themen hat die FDP ja genug bei denen sie Akzente setzen kann. Sei es bei der Eurostabilisierung, wo sie die nötigen Reformen in den Krisenstaaten durchsetzt, anstatt über Eurobonds die Krise zu verschärfen und Deutschland für alle Schulden in Europa haftbar zu machen- oder beim Wirtschaftswachstum, das durch Steuererhöhungen und Reglementierungswut anderer Parteien abgewürgt werden dürfte.
Nicht zuletzt bei der Konsolidierung der öffentlichen Haushalte braucht es eine liberale Kraft, damit nicht das Wunschdenken die Politik in Form immer höherer Staatsausgaben bestimmt.
So gesehen kann diese gestärkte FDP eine wirklich gute Nachricht sein!

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garfield 10.03.2013, 16:49
8.

Zitat von sysop
Im Wahlkampf braucht die FDP Geschlossenheit. Spitzenkandidat Rainer Brüderle und Parteichef Philipp Rösler gehen gestärkt aus dem Bundesparteitag hervor, doch bei der Präsidiumswahl wurden auch Spitzenkräfte abgestraft - und das war nicht die einzige Überraschung von Berlin.
Ich stelle mir gerade vor, wie man über einen LINKE-Parteitag berichtet hätte, wenn dort jemand wie Niebel "abgestraft" worden wäre.

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friedrich_eckard 10.03.2013, 17:06
9.

Also gut, es gibt Chronistenpflichten - aber jetzt reicht es erstmal. Der Anblick dieses durch die politische Landschaft taumelnden Parteizombies ist nur wirklich grauslich-gespenstisch genug, und man muss das nicht öfter als nötig serviert bekommen.

Es hat sich doch mit diesem Parteitag überhaupt nichts geändert. Was das da um seiner selbst willen wählt, das würde so oder so niemals für 5% Wählerstimmen ausreichen; aber es werden sich genügend "eigentliche" CDU/CSU-Wähler finden, die dem Laden zwecks Abwehr von drohendem Bolschewismus - oh, diese Dackel! - zu ein paar Handvoll Diätenschluckern im Bundestag verhelfen werden, wenn ihm nicht, was denkbar, aber derzeit nicht absehbar ist, mehr versehentlich die Teegesellschafter der AfD den Genickfang geben; wobei sich ja durchaus noch fragt, ob wirklich etwas damit gewonnen wäre, wenn der Rechtspublizist Adam und Frau Beatrix von Storch, geb. Herzogin von Oldenburg, statt der Mövengauseln den Bundestag bevölkern.

Darauf wird noch zurückzukommen sein - aber jedenfalls werden die Mövengausel für die Regierungsbildung keine Rolle mehr spielen, und da die Redezeit im Bundestag von der Fraktionsstärke abhängt, bleibt nur zu hoffen, dass ebendiese wenigstens hinter der der LINKEN zurückbleibe, damit die Belästigung der Öffentlichkeit durch Leistungmußsichwiederlohnen- und EinfachesniedrigesundgerechtesSteuersystem-Reden wenigsten den Rahmen des Unvermeidlichen nicht überschreite.

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