Forum: Politik
FDP-Bundestreffen: Die 21,6-Prozent-Partei
Roland Weihrauch/ DPA

Es geht ums Klima, um die Wirtschaft und die Wahl der Spitze. Auf dem FDP-Parteitag hat Christian Lindner die 90-Prozent-Marke im Visier. Beim Frauenanteil in der Partei sind die Ambitionen dagegen bescheiden.

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Esib 26.04.2019, 12:34
40. Quatsch

Zitat von egoneiermann
Wer keine Quoten will, der will auch nichts ändern, (...)
Wer keine Quoten will, will vor allem vermeiden, dass politische Interessen durch die pauschale Diskriminierung ganzer Menschengruppen (in diesem Fall die sexistische Diskriminierung von Männern) durchgesetzt werden.

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Katzazi 26.04.2019, 12:36
41.

Zitat von grottenolm1
sagt nichts über deren Qualität aus. Wenn ich mir die ganzen Frauen in der Politik so anschaue, kann einem das große Grausen kommen. Es ist nur wichtig für die Medien,. weil die dann wieder einen Hebel ansetzen können und für die sexistische Weiblichkeit unter den Wählerinnen. Ansonsten hat der Frauenanteil nicht zu bedeuten.
Bezüglich Frauen in der Politik. Ich bin eher keine FDP-Wählerin, aber gerade in der FDP gab es sehr lange eine Frau, für die ich sehr viel Respekt habe. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Davon darf es wirklich mehr geben. Generell würde ich auch sagen, dass sehr viele Politikerinnen ein deutlich klareres Profil haben, als viele Politiker, von denen sich viele gleichen wie einer den anderen. Dass bedeutet nicht, dass man mit ihnen immer übereinstimmen muss, wenn man mit der Grundausrichtung der jeweiligen Partei sowieso nicht wirklich übereinstimmt. Und auch was Korruption anbelangt scheinen mehr Politiker als Politikerinnen aufzufallen.

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Esib 26.04.2019, 12:37
42. Vermutlich haben Sie das Problem nicht erkannt

Zitat von neutralfanw
(...) Lindner hat geblendet, die Wähler enttäuscht und wollte mit den Grünen keine Koalition bilden. (...)
Die Mehrzahl der FDP-Wähler hat eben genau deshalb FDP gewählt, weil sie *KEINE* Beteiligung der Grünen an einer Regierung haben wollten. Kann man als Grünen-Wähler natürlich nicht nachvollziehen...

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muunoy 26.04.2019, 13:29
43. Was soll den dieser tendenziöse Artikel wieder einmal?

Wen interessiert denn das Geschlechterverhältnis der der Mitglieder einer Partei? Nach welch irren Kriterien treffen links-grüne Journalisten eigentlich ihre Wahlentscheidung? Nach rationalen offensichtlich nicht.
Die FDP ist eine Klientelpartei. Das ist richtig, weil jede Partei eine Klientelpartei ist. Die FDP vertritt insbes. die Interessen von Selbständigen und Freiberuflern, während z. B. die SPD diese Leute geradezu hasst. Ich als Selbständiger wähle daher typischerweise die FDP. Ich bin in einer Art Business Club, wo es auch selbständige Frauen gibt. Die wählen auch FDP oder sind anders als ich sogar Mitglied. Aber es gibt in Deutschland nun einmal kaum Frauen, die den Schritt in die Selbständigkeit wagen. Das ist ein spezifisch deutsches Phänomen und hat nichts mit dem Geschlecht an sich zu tun. Da ich viel in anderen Kulturen arbeite kann ich bestätigen, dass z. B. in den meisten ostasiatischen Ländern, wo die Frauen eben emanzipierter sind, der Frauenanteil einer FDP deutlich höher wäre.
In Deutschland ist Frauen der Aspekt Sicherheit sehr wichtig. Das verurteile ich nicht, ich stelle es nur fest. Daher ist der Frauenanteil in Berufen des ÖD in Deutschland sehr hoch. Die Partei der Beamten und Angestellten im ÖD sind jedoch die Grünen. E Voila, folglich haben die Grünen auch einen deutlich höheren Frauenanteil.
Daraus irgendwie auf Inhalte oder Befähigungen einer Partei zu schließen, ist vermessen und vollkommener Unsinn.

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haarer.15 26.04.2019, 13:40
44.

Zitat von Katzazi
Bezüglich Frauen in der Politik. Ich bin eher keine FDP-Wählerin, aber gerade in der FDP gab es sehr lange eine Frau, für die ich sehr viel Respekt habe. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Davon darf es wirklich mehr geben. Generell würde ich auch sagen, dass sehr viele Politikerinnen ein deutlich klareres Profil haben, als viele Politiker, von denen sich viele gleichen wie einer den anderen. Dass bedeutet nicht, dass man mit ihnen immer übereinstimmen muss, wenn man mit der Grundausrichtung der jeweiligen Partei sowieso nicht wirklich übereinstimmt. Und auch was Korruption anbelangt scheinen mehr Politiker als Politikerinnen aufzufallen.
Da gab es einst auch eine Frau Hamm-Brücher. Eine echte Grand Dame. Im Gegensatz zu den heutigen Spitzenfiguren der FDP waren das ja noch echte Persönlichkeiten. Da liegen Welten dazwischen.

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Hoellenhagen 26.04.2019, 13:42
45. Die haben es offenbar nicht begriffen.

Die FDP ist eine Partei von Rationalität und Vernunft und nicht von Genderismus. Das haben die wohl mit Genscherismus (eitles durch die Welt Düsen) verwechselt.

Wer einen Relaunch macht und die Zielgruppe wechseln will, muss aufpassen, dass er die bisherigen Käufer nicht verliert. Wie es z.B. der SPD geschehen ist, die mit ihrem verquirlten zwangshaften Jugendwahn die Arbeitnehmer verscheuchten. Und dabei die Jugend nicht ansprach, die zu den Grünen wechselte.

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haarer.15 26.04.2019, 13:45
46.

Zitat von neutralfanw
Solange das FDP-Programm „Lindner“ ist, wird sich am Image der Partei nichts ändern. Lindner hat geblendet, die Wähler enttäuscht und wollte mit den Grünen keine Koalition bilden. Er hat schnell gemerkt, dass die Formulierung „nicht so lange Frau Merkel ...“ günstiger ist, als gegen die Grünen zu sein. Ein Mann ohne Durchsetzungsvermögen, ohne Standhaftigkeit, ohne beruflichen Erfolg...aber trotzdem großspurig auftreten. Sollten die Mitglieder Herrn Lindner wieder mit gleicher Prozentzahl wählen, haben sie das FDP Problem nicht erkannt.
Zum Glück ist das den Grünen erspart geblieben. Wie hätte das auch funktionieren sollen, so konträr die Inhalte und Positionen der beiden Parteien waren ? Und heute ? Wäre es ohnehin blanke Illusion.

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interessierter Laie 26.04.2019, 15:27
47. Nein es ist vollkommen richtig...

Zitat von kjartan75
"Detaillierte CO2-Einsparziele für einzelne Wirtschaftsbereiche, wie sie die Bundesregierung im Klimaschutzplan 2050 festgeschrieben hat, lehnen die Liberalen ab - das mache den Klimaschutz "unnötig teuer"." Das beschreibt die ewiggestrige Denke dieser angeblichen Wirtschaftspartei. Richtiger wäre es, die Gesamtkosten einzubeziehen, die die Erwärmung mit all ihren Folgewirkungen unbestritten mit sich bringen wird zu vergleichen mit den Kosten notwendiger Maßnahmen, um die schlimmsten Folgen abzumindern. Aber von der FDP, die sich auch noch als "Profis" sehen, erwartet ja keiner mehr was...wie denn, bei Vollprofi für Insolvenzen Lindner.
Es ist egal, wo eine Tonne CO2 eingespart wird. Wenn Sie bspw. 10 % CO2 im Haushalt einsparen müssen, setzen sie doch auch nicht für jeden Bereich ein pauschales Einsparziel fest. 10 % weniger Heizen mag ja noch gehen, 10 % weniger Fernstehen auch, aber 10 % weniger essen und trinken und zum Arzt gehen wird dann schon schwieriger. Es ist einfach Unfug sowas vorzuschreiben. Man gibt ein Ziel vor - wie es erreicht wird ist doch wurscht!

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Nandiux 26.04.2019, 15:32
48.

Von einer Partei, die immer noch in ihrer neoliberalen Blase lebt, die "freien Märkte'' anbetet, erwarte ich keine Lösungen für 90% der Bevölkerung, die nicht zur FDP-Zielgruppe gehören.

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demokrat2 26.04.2019, 15:45
49. FDP - im Gedränge .....

.... der politischen Absichtserklärungen zwischen CDU/CSU, Grünen, und anderen. Die FDP mag damit alle Vermieter mit der Abschaffung des § 15 des Grundgesetzes becircen, doch eine Grundgesetzänderung wird ihr wegen der Zweidrittelmehrheit verwehrt bleiben. Die FDP hat meist von den Zweitstimmen der CDU/CSU gelebt, die wird sie von den Konservativen aber nie mehr bekommen. Die CDU/CSU setzt jetzt auf Grün, an die sie wiederum viele Wähler verlieren wird. Im Spektrum der FDP tummeln sich zu viele Parteien. Ihre Umfragewerte - hier großzügig mit 9 Prozent angegeben - wird sie nicht bekommen. Der Zulauf zur FDP erklärt sich aus dem Andrang auf das schnelle Geld. Viele spekulieren mit den "Wirtschafstkontakten", von denen es nicht mehr so vile gibt. Das schnelle Geld machen bereits die Etablierten und die Lobbyisten.

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