Forum: Politik
FDP-Chef gegen Schülerdemos fürs Klima: "Eine Sache für Profis"
ARMANDO BABANI/ EPA-EFE/ REX

Christian Lindner dozierte bereits als Oberklässler über "dornige Chancen". Die Wahl heutiger Schüler, für Klimaschutz zu demonstrieren, hält der FDP-Chef für keine gute Idee.

Seite 20 von 45
von_oz 10.03.2019, 11:41
190.

Zitat von Weltbild
Samstag und Sonntag ist doch keine Schule. Warum demonstriert man nicht an diesen Tagen?
Und Arbeitnehmer sollen auch nur noch an Wochenenden demonstrieren, damit der Betrieb nicht so sehr darunter zu leiden hat und sie ihre eigenen Arbeitsplätze nicht gefährden?

Beitrag melden
cvdheyden 10.03.2019, 11:42
191. Oha

Zitat von Freedom of Seech
"Herr Lindner könnte einfach mal etwas bescheidener aufttreten. Lediglich rumpoltern aber keine eigenen Vorschläge bringen ist eben peinlich." Wieso? Er macht doch einen konkreten Vorschlag: nämlich die Sache Profis zu überlassen und nicht den professionellen Drama Queens aus den Reihen dder Grünen mit Abschluss in Theologie oder Germanstik.
Klar, so kann man das sehen, eben die Klappe halten und schön zu Mittag keinen Krach machen, denn die Profis machen das schon. Machen Sie eben nicht.
Aber jeder so wie er es braucht. Herr Lindner ist ja schließlich auch gut gestellt, mit dem was der Steuerzahler Ihm in den Hintern blasen. Sicher ist grade er ein "Profi".
Was ich allerdings meinte sind Lösungen, die er vorschlagen sollte. Er soll ja eigentlich für das Land arbeiten und nicht nur für die Wirtschaft. Soweit ich weiß, ist für Herrn Lindner der Klimaschutz zweitrangig. Aber da hat er in Trump einen perfekten Partner.

Beitrag melden
hersp58 10.03.2019, 11:44
192. daneben gegriffen

Welche "Profis" meint denn Herr Lindner? Die von der FDP? Von denen ist bisher nicht viel gekommen. Schüler dürfen zwar nicht streiken aber demonstrieren. Aber bitte schön in ihrer Freizeit, sonst ist es Sreik und der ist ihnen nun mal verboten, schlechtes Klima hin oder her.

Beitrag melden
funkstörung 10.03.2019, 11:45
193. hintergrund

mal ehrlich, wenn ich gegen etwas demonstrieren würde und ich würde von denen gegen deren politik ich demonstriere gelobt werden dafür, dass ich dagegen demonstriere dann würde ich mich verarscht vorkommen.

anders die kinder und jugendlichen, die finden es toll wenn sie von frau merkel und der spd-clique gelobt werden obwohl diese die klimapolitik der letzten 15 jahre zu verantworten haben (deshalb kein wahlrecht für unter 18 jährige).

das nennt man dan betreutes demonstrieren.

der hintergrund der lobeshymnen ist so eindeutig wie frustrierend, es zeigt die unsägliche heuchelei auf dinge zu tun die man eigentlich nicht tun würde, aber doch tut um den permanenten oberflächlichen "empörungsmodus" der social media zu bedienen und ruhig zu stellen.

besonders schlimm ist es dann natürlich wenn das auch tatsächlich gelingt und diese streicheleinheiten einen strum im wasserglas beendet indem man das wasser einfach auskippt.

Beitrag melden
heino.dengel 10.03.2019, 11:45
194.

Das ist seine Meinung, eine von vielen. Denke er ist dankbar, überhaupt mal etwas zu einem Thema sagen zu können.

Er ist halt auch etwas älter geworden. Früher haben die Profis den jungen Leuten Gleiches erzählt. Oder gar Kriege geführt.

Was Herr L nicht versteht: Als junger Mensche hängt man nicht am Wohlstand, deswegen möchte man gerne handeln. Später dann schon, deswegen möchte man, wie Herr L, möglichst gar nichts tun

Beitrag melden
tom1970 10.03.2019, 11:45
195. Es fehlt tatsächlich eine Abstimmung zwischen Klimaschutz und Realität

So gut es ist, wenn Schüler für Zukunftsanliegen demonstrieren: das kann man auch am Samstag machen. Am Samstag kommen aber diejenigen nicht, denen das Thema egal ist, und die nur frei haben wollen. Weniger Teilnehmer sind schlecht für die Öffentlichkeitswirkung. Dass es keine detaillierteren Forderungen der Demonstranten gibt kann man entschuldigen, das ist von Schülern nicht zu erwarten.
Herr Lindner hätte lieber mal die Grünen und Teile der SPD kritisieren sollen, die auch einfach nur Klimaschutz fordern, ohne sich um die Umsetzbarkeit zu scheren. Wenn man die sofortige Abschaltung von Kohlekraftwerken fordert, dann muss man auch erklären, wie man die ca. 30 % der Stromerzeugung ersetzen will. Für Wind- und Sonnenenergie braucht man erst einmal Speichermöglichkeiten und mehr Leitungskapazitäten, sonst gibt es eben nachts Stromausfälle, besonders wenn mal nicht der Wind weht. Oder wir bezahlen Braunkohle- und Atomstrom aus dem Ausland um uns selbst für unser tolles Klimaengagement zu loben - soll das die Alternative sein? Den Grünen scheint das nicht zu schaden, die unausgegorenen Forderungen werden einfach weggelächelt. Und leider sind CDU und SPD mit Profilierung beschäftigt, statt Klimaschutz und Realität mit einem gemeinsamen Konzept etwas besser in Einklang zu bringen.

Beitrag melden
giremii 10.03.2019, 11:46
196. Sehr durchsichtig das Manöver

Sehr durchsichtig das Manöver um mal wieder aus der Versenkung hervor zutretten...In der man sich ohnehin befindet.

Beitrag melden
felix.milla 10.03.2019, 11:48
197. Expertokratie

Wenn ich mit die Äußerungen dieses Mann in den letzten zwei Jahren rekapituliere, kann ich gar nicht fassen, dass ich ihn in der Rösler für einen intelligenten Menschen mit diskutierwürdigen Ansichten empfunden habe. Ob Demonstrationen dauerhaft während der Schulzeit stattfinden sollen, darüber man ja unterschiedlicher Meinung sein können.

Mit der Ansicht aber, dass Menschen in einer Demokratie zu einem existentiellen Thema sich nicht mehr öffentlich können sollen, weil sie zu doof dafür sind und dies den Experten überlassen sollen, könnte er die Demokratie auch gleich als Zeitverschwendung abschaffen.

Der Mann steht außerhalb jeder Diskussion. Jetzt bin ich eigentlich ganz froh, dass er den Koalitionsverhandlungstisch umgeworfen hat; ich hoffe, er tut´s noch mal.

Beitrag melden
mensch-01 10.03.2019, 11:48
198. nur so ein Gedanke

Die Reaktion von Christian Lindner ist nachvollziehbar. Als ein seit Jahrzehnten "heiße Luft emittierender Profi" ist natürlich jeder der gegen die globale Erwärmung auf die Straße geht und damit Lindner's politische Karriere (Die aktuelle Politik ?) in Frage stellt, ein politischer Gegner, den es reflexartig zu bekämpfen gilt. Nein im Ernst. Wir sollten froh sein, dass nach den Totalausfällen junger Generationen (90-er - der kalte Krieg ist vorbei => Friede, Freude, Eierkuchen; 00-er - Geiz ist geil => Konsumieren als Lebenssinn) Diese endlich wieder auf die Straße geht, um eine lebenswerte Zukunft von den "alten Weißen Männern" einzufordern. Es ist genau Deren, auf den "schnellen Euro" blickende und damit auf immer kürzere Zeiträume reduzierte Politik ( nach uns die Sintflut ) mit der unser aller Lebensraum in Gefahr gebracht wird. Meines Erachtens sollten wir die Zukunftsfähigkeit einer Partei danach bewerten welche Positionen Ihre Repräsentanten zu den Protesten beziehen. Dass sich Christian Lindner's nur unwesentlich von derer Frau von Storch's unterscheidet sollte dabei zu denken geben. Wie gesagt nur ein Gedanke.

Beitrag melden
ddcoe 10.03.2019, 11:50
199. Lindner der Profi?

Wir hören die Botschaft - und vermissen das Konzept. Was genau ist denn der Vorschlag der Profil aus der FDP? Richtig - es gibt keinen. Der Lindner musste einfach auch Mal wieder in die Medien - bevor seine FDP ganz in Vergessenheit gerät.

Beitrag melden
Seite 20 von 45
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!