Forum: Politik
FDP-Chef Lindner zu Schulstreiks: "Regeln sind Regeln"
DPA

Würden die Schüler nachmittags demonstrieren, würde er sich ihnen anschließen: FDP-Chef Lindner kritisierte erneut die Klimastreik-Demos - und verteidigte seine Meinung, Klimaschutz sei etwas für Profis.

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lautleise 06.04.2019, 17:25
50. Das Pfeifen im Wald ....

Christian Lindner verhält sich so, wie der ängstliche Wanderer im dunklen Wald: Er pfeift laut gegen den Wind, denn er muss feststellen, dass ihm die Jugend den Wind aus den Segeln genommen hat. Die streikenden Schüler fordern zu Recht ein schnelles Handeln ein, denn bisher haben markige Sprüche und lauwarme Versprechungen der Politiker keinen deutlichen Fortschritt auf dem schnellen Weg zum Klimaschutz gebracht.
Sich an der Rechtmäßigkeit eines Schulschwänzens zu reiben, sagt alles aus über das Verständnis zu den Gründen der streikenden Schüler weltweit.
Aufwachen, Herr Lindner, hier geht es um mehr als einen defekten Stromabnehmer bei der Wuppertaler Schwebebahn !

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neutralfanw 06.04.2019, 17:25
51. Erst denken, dann reden

Hat Herr Lindner eigentlich verstanden, was die Kinder beschäftigt? Genau sein Verhalten -klug daherreden, aber nichts bewegen- wird von den Kindern und Jugendlichen kritisiert. Schade, dass Herr Lindner nicht in diesem Forum liest, sonst wüsste er, wie die Menschen über ihn denken. Es würde sicher sehr an seinem Selbstbewusstsein nagen. SPON übermittelt aber auch nicht alle Beiträge bzgl. Herrn Lindner. Das ist schon mal ein guter Schutz für ihn.

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nach-mir-die-springflut 06.04.2019, 17:25
52. Ich steh nicht im Stau, ich bin der Stau

Zitat von LauschenIstTerror
Wer ist denn Schuld an der Klimakrise? Doch genau solche Lobby-Handpuppen wie er!
Lindner ist schuld an der Erderwärmung? Nein! Sie! sind die personifizierte Schuld! Wer fährt denn Auto? Wer braucht denn den Strom, das Gas, wer heizt denn seine Räume? Sie! Schuld sind ganz alleine Sie, und Sie versuchen Ihre Schuld nun an einen Politiker abzuwälzen.

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Klaugschieter 06.04.2019, 17:26
53. Praktizierte Faulheit hat mit Klimaschutz nichts zu tun

Christian Lindner gehört nicht zu meinen Favoriten, aber in diesem Falle gebe ich ihm Recht. Denn wenn die Schüler permament einen Tag pro Woche blau machen, schaden sie sich nur selbst, indem sie sich selbst Bildung entziehen. Als Schulbehörde würde ich dann schon mal reagieren und die geschwänzten Tage von den Ferien abziehen. d.h. die Sommerferien schon mal prophylaktisch um zwei Wochen verkürzen. Dann könnte man in höheren Klassen versuchen, am Stundenplan zu basteln und die bei Schülern beliebtesten Fächer wie "Sport" usw. auf den Freitag legen.
Klausuren, die nachgeschrieben werden müssen, würde ich ebenfalls auf den Freitag legen und "Brückentage" nur noch an Schulen erlauben, deren Schüler an anderen Freitagen nicht gefehlt haben.
Die Fehltage/Stunden sind auch unbedingt im Zeugnis zu vermerken und wenn eine bestimmte Anzahl erreicht ist, wird die Versetzung in die nächst höhere Klassenstufe oder die Zulassung zur Prüfung verweigert. Die Schüler müssen kapieren, dass sie zur Schule gehen, um für sich selbst zu lernen.
Und für den Umweltschutz können sie dann jeden Samstag auf die Straße gehen und meinetwegen auch den Wochenendverkehr lahm legen. Noch besser aber wäre es, wenn sie mit eigenem Verzicht auf Waren, die aufwändig in Plastik verpackt sind, für eine saubere Umwelt demonstrieren würden und sich nicht mit dem Elterntaxi zur Schule kutschieren ließen.. usw..
Von praktizierter Faulheit wird es dem Klima nicht besser gehen.
Da ist mehr Kreativität gefragt,

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G. Seiters 06.04.2019, 17:26
54. Regeln und Bundesregierung

Bezeichnend ist die Haltung der Bundesregierung. Da kämpft Maas vor der UNO um einen Multilateralismus, in dem Regeln beachtet werden sollen. Aber zuhause werden die Regelbrechungen der Schulpflicht moralisch unterstützt und die multilateralen Dublin-Regeln sogar vorsätzlich und dauerhaft missachtet. Wenn die Politik vereint mit den Mainstream-Medien in Deutschland ihren überlegenen Moralismus feiern können, sind ihnen Regeln völlig egal.

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HanzWachner 06.04.2019, 17:27
55. Na ja, der Christian...

...hatte in seinem Kinderzimmer ein Plakat von Helmut Kohl, dem Vater der geistig-moralischen Wende von 1983, an die Wand gepinnt. Was soll man von ihm nun erwarten, wenn Schüler für ihre Zukunft streiken? Er könnte auch einmal einen Profi fragen, wie ihm zu helfen wäre.

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hwmueller 06.04.2019, 17:28
56. Ja, die FDP strotzt nur so vor Ökokompetenz.

Schüler bleibt bei euren Leisten und lernt für's Leben: die älteren Menschen sind genauso Heuchler wie ihr.
Ein wichtiger Grund des Erfolges der Freitagsdemos ist nämlich mit dem Umstand zu vergleichen, den wir früher immer bei der Jahreshauptversammlung unserer Gewerkschaft hatten. Wir wurden erst beschlussfähig, als es Freibier gab.
In Kern sind aber die Treffen richtig und wichtig.
Schülerinnen, die Zeit für das Klima ist vorbei!
Jetzt muss gehandelt werden. Daher ab sofort Streik von Montag bis Freitag.
Das flächendeckend und kein Flieger hebt mehr ab von Mutter Erde.

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Europa! 06.04.2019, 17:31
57. Warum nur?

Warum verhaken sich ausgerechnet die Leute von der FDP wie der flotte Herr Lindner und der witzige Herr Kubicki in solchen Spießerparolen wie "Schulpflicht"? Seid ihr von allen guten PR-Beratern verlassen? Da entfalten die jungen Leute mal Eigeninitiative, übernehmen Verantwortung und wollen etwas voranbringen - und AUSGERECHNET die FDP tönt wie ein Haufen verknöcherter Oberlehrer? Wenn Bill Gates und Mark Zuckerberg brav zu Ende studiert und alles Übrige den "Fachleuten" überlassen hätten …

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paul.lemke 06.04.2019, 17:32
58. Lindner hat recht

Ich weiß wirklich ist, wo das Problem ist, nach der Schule zu demonstrieren.
So verfestigt sich doch nur der Eindruck, daß es nicht um das Klima sondern um das Schule schwänzen geht.

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tucson58 06.04.2019, 17:33
59. Die Frage ist doch....

Warum en erst jetzt die ganzen Schüler Angst um ihre Zukunft haben ,denn das Thema um den Mensch gemachten Klimawandel ist nicht erst seit ein paar Monaten aktuell .....Mir sieht das auch alles sehr gesteuert aus.

Schlimm finde ich wie bei den Demos vor allem die ältere Generation als Schuldige ausgemacht werden man aber ganz vergisst da sich diese Schüler gerne und selbstverständlich die den heutigen Wohlstand annehmen und wohl kaum darauf verzichten

In meiner Jugend hat man die Wäsche noch auf die Leine gehängt und kein Stromfresser wie Trockner verwendet ....früher ging man zu Fuss oder Fahrrad zur Schule und bewegte sich mehr in der Natur und braucht keine elektrische Laufbänder und Fitnesstudios....früher genügte ein Telefon mit Wählscheibe und man hat Briefe geschrieben und man bräuchte kein Smartphone ....früher hat man das gegessen und gekocht was es regional zu kaufen gab und man bräuchte keine Supermärkte die Artikel aus der ganzen Welt anboten..oder Fastfoodketten ..früher kauft man bei Regionalen Geschäften und musste nichts bei Amazone bestellen das bis an die Haustüre gefahren wird ......früher wurde Fleisch und Wurst in den örtlichen Metzgereien gekauft und in Papier verpackt und nicht wie heute in massenhaft Plastik und früher gab es nur am Sonntag Fleisch und nicht heute wie jeden Tag usw.....Ich Frage mich wer wohl mehr für die Natur und das,Klima getan hat wir oder die jüngere Generation?

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