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FDP-Comeback: Im Aufstiegskampf
DPA

Gelb ist die Hoffnung: Plötzlich liegt die FDP in Umfragen stabil bei fünf Prozent, sogar Ex-Piraten wechseln zur Partei. Und in der Flüchtlingspolitik sucht FDP-Chef Lindner einen Mittelweg.

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laurinchen1 25.11.2015, 12:39
70. Wozu FDP

Die FDP hatte Ihre Chance (ich warte noch immer auf das vesprochene einfachere und gerechtere Steuersystem), vergeigte diese total und ich sehe nichts was Lindner besser macht. Die Parteibonzen waren meist Looser (Kinkel der den Schal des Dalai Lama verweigerte, Spassguido, KonkursLindner)
Niemand braucht diese Partei der Selbstversorger und Apotheker.

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herten14 25.11.2015, 12:41
71. Hochgeschrieben

Es ist erstaunlich, wir freundlich in vielen Medien derzeit wieder mit der FDP umgegangen wird und diese Partei hochgeschrieben wird. Interviews mit Herrn Lindner am laufenden Band, auch zu Themen, die gar nicht so sehr FDP-Themen sind wie die Flüchtlingskrise. Um die AfD zu deckeln, die in Interviews derzeit fast gar nicht vorkommt, nur als Gegenstand von Äußerungen aus konkurrierenden Parteien? Man weiß es nicht. Aber im Ernst: Eine FDP, die nach Umfragen derzeit um die 5 Prozent dümpelt, ist genau da, wo sie im Herbst 2013 bei der Bundestagswahl mit 4,8 Prozent war. Also im Bereich der Guillotine. Von Aufschwung keine Rede, nur als Erfindung von Journalisten.

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MurkselsOpfer 25.11.2015, 12:41
72. Man wundert sich, wer diese 5% sind

Es gibt also tatsächlich 5% unter den Wahlberechigten, die die FDP wählen würden? Warum? Es gibt eigentlich nur 2 Parteien, die unterschiedliche Politik machen. Das ist die AfD, die sich eher als konservative partei mit Politik für die Bürger versteht und die Blockparteien mit der führenden CDU. Ob da zu SPD, Linken, und Grünen noche iene FDP dazu kommt oder nicht, ist doch egal. Ist alles die gleiche DDR Sosse - eine Führerin und alle anderen, die folgen. Das Fehlen der FDP hat sich nicht bemerkbar gemacht, ein Wiedererstarken oder Wiedereinzug in Bundes-, Land- und andere Abzockparlamente wird sich ebenfalls nicht bemerkbar machen. Wer wirklich etwas ändern will im Land, geht sowieso nicht wählen, denn das ändert gar nichts.

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achim-bonn 25.11.2015, 12:43
73.

Zitat von jojack
Die fehlenden Alternativen zu Zeiten der großen Koalition machen deutlich: eine bürgerliche Alternative zur CDU wird gebraucht. Es gibt genug Themen, die von den im Bundestag vertretenen Parteien nicht gut vertreten werden. Welche Partei steht denn für individuelle Freiheitsrechte? Wer vertritt eine auf Beschränkung staatlicher Interventionen ausgerichtete Wirtschaftsliberalität? Welche Partei verzichtet anhand der Flüchtlingskatastrophe auf eine emotional-populistische Ansprache und setzt auf Rationalität? Ich wünsche mir die FDP zurück.
Ich denke, im nächsten Budesragswahlkampf werden genügend ehemalige CDU-Wähler zur FDP überwechseln, weil es die konservative Alternative zu Merkels mislungener Politik der letzten Jahre ist, die unser Volk für Jahre unter Druck setzt.
Auch werden jede Menge Konservative AFD wählen, aus denselben Gründen wie FDP-Wähler.
Die CDU sollte ganz schnell Merkel vom Thron reissen, bevor sie die Partei in den Abgrund reisst.
SPD, Grüne und Linke sind kaum eine Wahloption für 2017, die nimmt niemand mehr ernst.

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majkusz 25.11.2015, 12:44
74. Endlich mal wieder ein vernünftiger Vorschlag...

zur Flüchtlingskrise. Nur weil irgendwo -aller Voraussicht nach temporär- Krieg ist, muß niemand permanent in D bleiben. Klar wie Kloßbrühe ist eines: alle können nicht zu uns kommen, von daher muß gehandelt werden, heute, und nicht morgen, im Sinne aller, auch der Flüchtlinge.

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xlabuda 25.11.2015, 12:45
75. manche Leute lesen die BILD- odere SPIEGEL-Schlagzeile und kriegen sie

Zitat von schwerpunkt
Ein Hoch, wie es die umfragen darstellen, ist natürlich noch kein Wiedereinzug in den Bundestag. Ich denke, viel vom Zuspruch der FDP ist eher getragen von Hoffnung als von wirklicher Zustimmung zur derzeitigen FDP. Und davon, dass derzeit eine liberale Partei, wie es die Piraten hätten werden können, wenn diese sich nicht selbst verraten hätten. Man hofft wohl, dass die FDP vieleicht eine liberale Partei werden könnte. Diese Hoffnung ist geboren aus frust darüber, dass nirgends sonst eine liberale Partei (die diese Bezeichung auch verdient) zu sehen ist. Wenn die FDP diese Hoofnungen wieder enttäuschen sollte, sind sie auf Nimmerwiedersehen weg. Die FDP hat JETZT die zweite Chance eine Kraft zu werden. Aber ich fürchte mit Christian Lindner an der Spitze wird dies nicht funktionieren. Unter hm wird die FDP vielleicht liberal angemalt ... im Inneren ist aber weiterhin die bekannte "wirtschaftslinerale" Klüngelpartei. Der wirkliche Neustart ist noch nicht erfolgt bzw. nicht geglückt.
nicht mehr aus der Birne - egal ob sie wahr oder falsch ist.

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Peter Werner 25.11.2015, 12:46
76.

Spätestens seit der Wiedereinführung der sogar noch ausgebauten Vorratsdatenspeicherung sollte klar sein, was an der FDP verloren gegangen ist.
Jene hat die FDP, ebenso wie die unsäglichen VDL - Stopschilder im Internet wirkungsvoll verhindert.
Ja, die FDP wird benötigt.
Mehr als je zuvor.

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pilatus0381 25.11.2015, 12:46
77. es ist noch viel schlimmer

Zitat von omop
hat der aktuelle Aufstieg der FDP mit dem traurigen Zustand der anderen Parteien zu tun, die sich leider wie in guter alter "Volksfront"-Manier insb. in der Flüchtlingsfrage fast nicht mehr unterscheiden. Das heisst für viele CDU-Stammwähler ist die linke CDU unter Merkel inhaltlich nicht mehr wählbar, so dass man auf die FDP ausweichen muss (AfD bekommt das Schmuddelkettchen umgehangen, entfällt daher als Option). Leider habe ich von der FDP und ihrem Vorsitzenden in den letzten Monaten/Jahren fast gar keine eigene Position mehr vernommen.Ich bleibe dabei, die FDP benötigt dringend eine Führungsriege, die seriös,erfahren und kompetent ist. Aktuell ist dies leider nicht ganz der Fall.
es ist noch viel schlimmer: Die "Volksfrontmanier" zeigt sich u. a. dadurch, dass die FDP Spitze kürzlich einen sog. Abgrenzungsbeschluss gefasst hat, in dem die Landes- und Kreisvorsitzenden angehalten werden, unter den Mitgliedern nach PEGIDA-Sympathisanten zu suchen, diese zum Austritt aufzufordern oder ggf. Ausschlussverfahren gegen diese zu betreiben. Die Liberalen haben damit die letzten Reste ihres ohnehin schon geschwundenen Markenkerns für die PC aufgegeben, die unbedingte Verteidigung der Meinungsfreiheit. Die FDP fällt nur noch durch Beliebigkeit auf. Unwählbar!

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xlabuda 25.11.2015, 12:48
78. aber bei den Piraten haben sie diese Maßstäbe nicht angelegt -

Zitat von omop
hat der aktuelle Aufstieg der FDP mit dem traurigen Zustand der anderen Parteien zu tun, die sich leider wie in guter alter "Volksfront"-Manier insb. in der Flüchtlingsfrage fast nicht mehr unterscheiden. Das heisst für viele CDU-Stammwähler ist die linke CDU unter Merkel inhaltlich nicht mehr wählbar, so dass man auf die FDP ausweichen muss (AfD bekommt das Schmuddelkettchen umgehangen, entfällt daher als Option). Leider habe ich von der FDP und ihrem Vorsitzenden in den letzten Monaten/Jahren fast gar keine eigene Position mehr vernommen.Ich bleibe dabei, die FDP benötigt dringend eine Führungsriege, die seriös,erfahren und kompetent ist. Aktuell ist dies leider nicht ganz der Fall.
da waren Penner, Faulenzer und Schmierenkomödianten in der Führung.

Bei der FDP muss alles erfahren, seriös und kompetent sein - mit den Kriterien suchen sie aber lange nach einer Partei.

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zoonix 25.11.2015, 12:50
79.

Zitat von Eppelein von Gailingen
Was ist schon die zerstrittene Chaotentruppe "Piraten"? Weil jetzt einige zum Schauspieler Lindner überwechseln? Die wähle ich genau so wenig, wie ich je eine Merkel gewählt habe. Wer nicht Regieren kann, sollte nicht so tun als ob er der Beste wäre, beim Belügen von vorn bis hinten.
Unser Land hat Probleme über Probleme, da stellt sich legitim die Frage, wäre es unter Mitwirkung der FDP anders? Ich bin überzeugt, dass es mit Menschen der ehemaligen FDP (vor 30 Jahren) und deren Haltung sicherlich anders aussehen würde, aber mit dem Lindner, naja, der ist lediglich in der Körperlänge größer als Rösler, mehr ist da nicht! Die Jungs von der FDP-Combo hatten lediglich auf ihrer eigenen Agenda, eine lukrative Anschlussverwendung zu bekommen, mehr nicht - nun will der Lindner auch an die gefüllten Töpfe. Da helfen die Eliten gerne, interessant nur, was Lindner dafür dem gewöhnlichen Volk abverlangt!?

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