Forum: Politik
FDP in der Krise - wohin führt der Weg?

Die FDP steht vor einem Umbruch. Sie muss einerseits ihre Koalition-Optionen erweitern und andererseits ihre Ziele in der Steuerfrage überdenken. Zudem wird aus der Basis kritik an Parteichef Westerwelle laut. Was denken Sie: Wie findet die FDP aus der Krise heraus?

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Franz-von-Barmbek 30.11.2010, 16:02
2480.

Zitat von RaMaDa
Der Weg der FDP führt in den Untergang dieser Partei. Arroganz und Lobbyismus stehen nicht auf dem Wunschzettel des Bevölkerung für eine volksnahe Partei. Daher wünsche ich ihnen weniger als 5% bei den nächsten Wahlen.
Und ich wünsche mir eine Partei, für die die individuelle Freiheit eine viel höhere Priorität hat, als für das sozialdemokratische CDU-Anhängsel FDP.

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rabenkrähe 30.11.2010, 21:25
2481.

Zitat von RaMaDa
Der Weg der FDP führt in den Untergang dieser Partei. Arroganz und Lobbyismus stehen nicht auf dem Wunschzettel des Bevölkerung für eine volksnahe Partei. Daher wünsche ich ihnen weniger als 5% bei den nächsten Wahlen. Hoffe nur, das Deutsche Volk läßt sich nicht wieder zulabern, das kann Westerwelle ja hervorragend aber auch nur das.
....

Dieses Wunschdenken wird sich wohl nicht erfüllen: Nach Untersuchungen findet die Westerwelle-FDP auf Entscheiderebene in Wirtschaft und Verwaltung eine Anhängerschaft von über 50 Prozent. Was einen Bodensatz an Wählern verspricht, der sie jedenfalls bundesweit regelmäßig über fünf Prozent kommen läßt.
Glücklicherweise haben ausgerechnet die Grünen in vielen Bereichen und Belangen das FDP-Erbe angetreten, sozuschreiben, bei Entscheidern mit Restspuren eines sozialen Gewissens.
rabenkrähe

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kdshp 30.11.2010, 21:51
2482.

Zitat von CBHH
Darf ich jetzt unseren Außenminister als Minister Inkompetent nennen, da er offiziell von der US-Administration so charekterisiert wird?
Hallo,

andere machen es auch!

30.11.2010
Wikileaks-Enthüllungen
Guttenberg lästert über Westerwelle
Für Westerwelle ein unangenehmer Vorfall – für zu Guttenberg nicht weniger. Die "Süddeutsche Zeitung" nennt den Verteidigungsminister süffisant eine "Plaudertasche". "Koalition sucht Verräter", schreibt das "Hamburger Abendblatt". Im politischen Berlin versuchen die Verantwortlichen die Lage zu beruhigen. Westerwelle gibt an, "Klatsch- und Tratschgeschichten" interessierten ihn nicht. Andere FDP-Politiker äußern indes hinter vorgehaltener ihren Unmut. Drohen neue schwarz-gelbe Zerwürfnisse?
http://www.rp-online.de/politik/deut...id_936597.html

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w.r.weiß 01.12.2010, 09:38
2483. Unser Gudio....

...Klatsch- und Tratschgeschichten interessieren ihn nicht.
Nun gut, muß man so akzeptieren, auch wenn ich es ihm nicht so wirklich abnehme. Mir fällt es eh schwer ihm etwas "abzunehmen", aber anderes Thema...!
Jetzt mußt er leider, da er ja jetzt auf dem großen Spielplatz mitspielen darf, sich diese ganzen Geschichten doch anhören. Gefallen sie ihm nicht? Kein Interesse?
Wollte er nie dahin, genau auf diese Schaukel?
Fast tut er mir schon leid.,....FAST! Schön wäre es, wenn es zu einer gewissen "Selbstbetrachtung" führen würde, so können Krisen auch sehr hilfreich sein...! Nur zu.

Jeder muß seinen Teil ertragen. Auch ich muß die "Lach- und Sachgeschichten" dieser Truppe ertragen, und ob die immer sooo interessant sind....!?
Ich wünsche ihm noch viel Glück bei der Maulwurfjagd! Hoffentlich entpuppt sich der Maulwurf nicht doch als einfacher Kurier bzw. braver Soldat Schwejk. Das hätte zumindestens bei den überwiegenden Lachgeschichten seiner Truppe noch eine gewisse "Tragikomik" mit leistungsorientierter Würze....!

Ich bin sehr gespannt....was oder wer da kommen mag!

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kdshp 01.12.2010, 13:46
2484. NEUwahlen jetzt

Zitat von w.r.weiß
...Klatsch- und Tratschgeschichten interessieren ihn nicht. Nun gut, muß man so akzeptieren, auch wenn ich es ihm nicht so wirklich abnehme. Mir fällt es eh schwer ihm etwas "abzunehmen", aber anderes Thema...! Jetzt mußt er leider, da er ja jetzt auf .....
01.12.2010
Ärger über US-Informant
Maulwurf-Drama entzweit FDP
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...732036,00.html
Hallo,
würde mich auch ärgern zumal ER der informant ja ganz oben zu suchen ist. Oder man weiß schon wer es war will es aber nicht sagen weil das noch mehr schaden anrichten würde.

Ein "junger, aufstrebender Parteigänger" sei der Mann, heißt es in der US-Quelle, die der Botschafter Philip Murphy unterschrieben hat.
(aus dem spon artikel)

Ach ne und das können verdamt viele sein von einem herr lindner bis zu herr rösler. Wer soll den sonst an solche infos gekommens ein wenn nicht wer ganz oben innerhalb der FDP?

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w.r.weiß 01.12.2010, 16:17
2485. Jede Wette....

Zitat von kdshp
01.12.2010 Ärger über US-Informant Maulwurf-Drama entzweit FDP Hallo, würde mich auch.....
...die wissen es schon längst! Frau Clinton hat bereits "vor Veröffentlichung" aufgeklärt/gewarnt, und dies zu 100% auf ganz ganz kleinem Dienstweg!! Die waren garantiert nicht tatenlos oder unwissend!

Und ob da einer aus der 4-8 Reihe seinen Kopf als Bauernopfer für hinhalten wird, na ja.......wir werden sehen! Die FDP hat ja im Notfall noch ihr leistungsgeschärftes PR-Schwert, getragen von jungen dynamischen Junkern vom heiligen Leistungsorden, und der Ritter der Wahrheit Guido von der W. wird es eisern schwingen und............nichts aussagen....plopp, wir sitzen das aus und zerreden das einfach! Der "dumme Bürger und geneigte Hotelgast" versteht ja eh nix!

Aber evtl. ist es ganz anders und Ph. Rösler gibt zerknirscht zu das seine Bauchrednerpuppe einfach nicht den Brabbel halten konnte....

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homohumansenses 01.12.2010, 19:15
2486.

Zitat von sysop
Die FDP steht vor einem Umbruch. Sie muss einerseits ihre Koalition-Optionen erweitern und andererseits ihre Ziele in der Steuerfrage überdenken. Zudem wird aus der Basis kritik an Parteichef Westerwelle laut. Was denken Sie: Wie findet die FDP aus der Krise heraus?
Die Probleme der FDP sind vielfältigster Natur, jedoch sollte man diesen in ihrer Gesamtheit keine zu große Aufmerksamkeit zukommen lassen. Viele Probleme werden sich im nächsten Jahr von selbst auflösen und würden bei vorzeitiger Behandlung nur negative Resonanz verursachen.

Der größte Fehler der FDP dürfte die Koalition mit der CDU/CSU gewesen sein. Dieses hat die Wähler vorerst verscheucht. Eine Jamaica-Koaltion hätte der FDP wahrscheinlich bei einer dauerhaften Stabilisierung jenseits der 15% geholfen.

Doch viele frustrierte Wähler sprechen davon, dass die FDP sie als Volkspartei enttäuscht hätte.

Aber FDP hat niemals den Anspruch erhoben eine Volkspartei zu sein. Ganz im Gegenteil:

Die FDP ist eine Partei der Besserverdienenden und der Leistungsträger. Jener eben, die wirklich etwas für unser Land (und der darauf verweilenden Rest-Wählerschaft) leisten.

Anstatt das sich viele Wähler fragen, was die Politik für sie persönlich tun kann, sollte sich die Menschen besser fragen, was sie persönlich für die Politik tun können.

Es geht nicht um Parteien sondern um Inhalte und da liegt der Vorteil der FDP. Eine Partei mit starker Führung, aussagekräftigen Inhalten und dem Herzen am rechten Fleck.

Nach Regen folgt bekanntlich immer wieder Sonnenschein. So sollte man auch die aktuellen Umfragewerte entspannt sehen und davon ausgehen, dass es wieder bergauf gehen wird.

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Heimatloserlinker 01.12.2010, 19:45
2487.

Zitat von homohumansenses
Die FDP ist eine Partei der Besserverdienenden und der Leistungsträger. Jener eben, die wirklich etwas für unser Land (und der darauf verweilenden Rest-Wählerschaft) leisten.
Damit ich Ihnen auch folgen kann, bitte ich Sie, doch etwas konkreter zu werden ("Butter bei die Fische") und mindestens ein bis zwei Namen von Besserverdienenden und Leistungsträgern zu nennen, die sich nicht etwa selbst bereichern sondern, wie Sie behaupten, angeblich etwas für unser Land und der darauf verweilenden Rest-Wählerschaft leisten - und natürlich FDP-Mitglieder sind!
Mir ist bisher jedenfalls noch keiner untergekommen ...

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homohumansenses 01.12.2010, 20:04
2488.

Zitat von Heimatloserlinker
Damit ich Ihnen auch folgen kann, bitte ich Sie, doch etwas konkreter zu werden ("Butter bei die Fische") und mindestens ein bis zwei Namen von Besserverdienenden und Leistungsträgern zu nennen, die sich nicht etwa selbst bereichern sondern, wie Sie behaupten, angeblich etwas für unser Land und der darauf verweilenden Rest-Wählerschaft leisten - und natürlich FDP-Mitglieder sind! Mir ist bisher jedenfalls noch keiner untergekommen ...

Christian Lindner?
Rainer Brüderle?

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kdshp 01.12.2010, 21:31
2489.

1 | 12 | 2010
Der Kreis der potentiellen U-Boote wird jedenfalls immer enger. Von fünf bis sechs möglichen Maulwürfen ist die Rede. Parteichef Guido Westerwelle kündigte intern an, mit den Mitarbeitern, die an den Koalitionsverhandlungen teilgenommen hatten, persönlich zu sprechen.
http://www.express.de/news/politik-w...6/-/index.html

Hallo,

und der kreis schließt sich!

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