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FDP - gut aufgestellt im Wahljahr?

Die Freien Demokraten erfreuen sich derzeit guter Umfragewerte, die FDP wird von vielen als künftige Regierungspartei gehandelt. Wie sehen Sie die Chancen der FDP im Wahljahr?

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Christian Wernecke 01.09.2009, 09:38
2240.

Die FDP ist die einzige Partei mit dem Blick nach vorn. Alle anderen hecheln ihren jeweiligen sozialistischen Träumen hinterher.

Gegen Neoliberalismus habe ich übrigens gar nichts, denn er "wendet sich gegen ein aktives Eingreifen des Staates in die Wirtschaftsprozesse, fordert aber eine staatliche Ordnungspolitik, die den Wettbewerb fördern und dem Entstehen von privaten Machtpositionen entgegenwirken soll" (Wikipedia).

Der Begriff findet seine sprachliche Anlehnung an dem Wort "Neo-Nazi", darum wird er so gerne in der politischen Auseinandersetzung mit der FDP gebraucht.

Ich sage voraus, dass die FDP auf lange Sicht zweitstärkste Partei in Deutschland wird.

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crocman 01.09.2009, 09:46
2241.

In 41 von 60 Jahren BRD sass die FDP in einer Bundesregierung.
Die Zahl der von ihr mitverantworteten Steuererhöhungen übertrifft bei weitem die Zahl der von ihr veranlassten Steuersenkungen! Wer also der FDP und Herrn Westerwelle in dieser Frage Glauben schenkt, dem ist kaum noch zu helfen - erklärbar höchtens durch den andauernden Konsum von RTL-Sendungen und Deutschlands grösster und inhaltsleerster Tageszeitung!

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nahal 01.09.2009, 10:16
2242.

Zitat von crocman
In 41 von 60 Jahren BRD sass die FDP in einer Bundesregierung. Die Zahl der von ihr mitverantworteten Steuererhöhungen übertrifft bei weitem die Zahl der von ihr veranlassten Steuersenkungen! Wer also der FDP und Herrn Westerwelle in dieser Frage Glauben schenkt, dem ist kaum noch zu helfen - erklärbar höchtens durch den andauernden Konsum von RTL-Sendungen und Deutschlands grösster und inhaltsleerster Tageszeitung!
41 Jahren, noch mehr 60 Jahren sind Zeiträume, die schon einer geschichtlichen Betrachtung bedürfen. Und diese geschichtliche Bterachtung besagt:
in dieser Zeit hat die BRD große Leistunge vollbracht. Sowohl wirtschaftlich, kulturell als auch sozial.

Was die Glaubwürdigkeit bezogen auf Steuererhöhung bzw -senkungen anbelangt, leide ich mehr an Kurzzeitgedächnis;
2005 sträubte sich die SPD gegen einer MWST-Erhöhung rabiat ausgesprochen hat. Sie hat sogar, in einer unverantwortlcihen Weise den Kirchhoff zum Sündenbock aller Sünden dieser Welt abgestempelt.
Folge:
Wochen nach der wahl erfolgte die wundersame Wandlung zu MWST-Erhöhungspartei, derer die mageren 2% der CDU zu klein waren.
Soweit zu Glaubwürdigkeit.

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crocman 01.09.2009, 10:39
2243.

Zitat von nahal
41 Jahren, noch mehr 60 Jahren sind Zeiträume, die schon einer geschichtlichen Betrachtung bedürfen. Und diese geschichtliche Bterachtung besagt: in dieser Zeit hat die BRD große Leistunge vollbracht. Sowohl wirtschaftlich, kulturell als auch sozial. Was die Glaubwürdigkeit .....
Hab ich behauptet dass sie SPD glaubwürdig sei?
Nein - ich habe bloss festgestellt, dass es die FDP ganz und gar nicht ist!

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nahal 01.09.2009, 11:00
2244.

Zitat von crocman
Hab ich behauptet dass sie SPD glaubwürdig sei? Nein - ich habe bloss festgestellt, dass es die FDP ganz und gar nicht ist!
Ansichstsache.
Aber man wählt (fast) immer zwischen verschiedenen nicht-perfekten Alternativen.

Und die SPD (auch die CDU) ist, mit Abstand, die am wenigsten glauwürdigen Alternative ( meine Meinung).

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kdshp 01.09.2009, 11:12
2245.

Zitat von Christian Wernecke
Die FDP ist die einzige Partei mit dem Blick nach vorn. Alle anderen hecheln ihren jeweiligen sozialistischen Träumen hinterher. Gegen Neoliberalismus habe ich übrigens gar nichts, denn er "wendet sich gegen ein aktives Eingreifen des Staates in die Wirtschaftsprozesse, fordert aber eine staatliche Ordnungspolitik....
Hallo,

da gibt es nur dieses dumme kleine problem : "Der mensch !"
Das was die FDP das seit jahren will ist auf dem papier schon zu lesen aber genau so NICHT umsetzbar wie zb. der kommunismus. Also auch nur eine traum/wunschvorstellung also ansich noch schlimmer als das andere ihren alten idealen hinterherlaufen. Die FDP besteht doch zu 99% aus herrn westerwelle und sorry der man hat mit der realität so wenig zu tuen wie fische auf dem wasser.

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Ichbinsleid 01.09.2009, 11:17
2246.

Die FDP sollte deutlicher machen für welche Interessen sie eintritt. Viele haben noch das Gefühl das sie sich nur um den mittelständischen Unternehmer kümmert. Es ist aber an der Zeit deutlich zu machen das man auch die Interessen der arbeitenden Mittelschicht vertritt. Es kann in diesem Land nicht immer nur um die ganz unten und die ganz oben gehen. Die die alles hier finanzieren haben ein Recht darauf ihre Interessen vertreten zu sehen. Würde sich die FDP stärker darum kümmern, könnte sie auch mehr Stimmen bekommen.

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nahal 01.09.2009, 11:42
2247.

Zitat von kdshp
Hallo, Die FDP besteht doch zu 99% aus herrn westerwelle ....
Der arme Guido. Jetzt soll er so dick wie ca 14% der deutschen bevölkerung sein. :-)

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nahal 01.09.2009, 11:50
2248.

Zitat von Ichbinsleid
Viele haben noch das Gefühl das sie sich nur um den mittelständischen Unternehmer kümmert. Es ist aber an der Zeit deutlich zu machen das man auch die Interessen der arbeitenden Mittelschicht vertritt. gehen.
Verstehe nicht, warum Sie der Meinung sind:
a) Die massive erhöhung des Kinderfreibetrages auf Höhe des Erwachsenen Grundfreibetrages
b) die massive minderung des Progrssions"bauches"

diesem Verlangen nicht genügte?

Beides Hauptbestandteile des FDP-Programms

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Christian Wernecke 01.09.2009, 12:20
2249.

Zitat von Ichbinsleid
Die FDP sollte deutlicher machen für welche Interessen sie eintritt. Viele haben noch das Gefühl das sie sich nur um den mittelständischen Unternehmer kümmert. Es ist aber an der Zeit deutlich zu machen das man auch die Interessen der arbeitenden Mittelschicht vertritt. Es kann in diesem Land nicht immer nur um die ganz unten und die ganz oben gehen. Die die alles hier finanzieren haben ein Recht darauf ihre Interessen vertreten zu sehen. Würde sich die FDP stärker darum kümmern, könnte sie auch mehr Stimmen bekommen.
Wie ich hörte, sind SPD und CDU für die größte und unsozialste Steuererhöhung aller Zeiten in der Geschichte Deutschlands verantwortlich, nämlich der Erhöhung der Mehrwertsteuer vor zwei Jahren um satte 3 Prozent. Wenn ich mich recht entsinne, war die FDP dagegen und ist es auch heute noch. Aus gutem Grund, gilt es doch, eine Politik zu machen, die dem Bürger zum Leben genug in der Tasche lässt und ihn nicht mit Steuern und Abgaben knebelt, bis ihm schlecht wird. So sehen das immer mehr Menschen und wählen deshalb FDP.

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