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FDP - kann Philipp Rösler seine Partei noch aus dem Tief führen?

Erst war er Hoffnungsträger des Umbruchs, jetzt scheint er für viele FDP-Mitglieder eher zum Problem zu werden: Der Parteivorsitzende Philipp Rösler segelt in schwerer See. Kann er die angeschlagene Partei noch aus dem Tief führen?

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jens45 02.04.2012, 11:17
160.

Zitat von chirin
Ja, mit Demokratie hat der Sklavenhandel bei Schlecker und ähnlichen (Kaisers etc.) wirklich nichts zutun - und wieso sollte er seine Zustimmung zu Millionen Steuern der Bürger für Aushilfsstellen geben? Wer hat den vielen ,kleinen Mittelständlern geholfen? Wer hilft jetzt Leiser -Festangestellten? Falls es sich .....
genau so ist es. Im übrigen hat Schlecker selbst mit Sicherheit seine Kohle schon rechtzeitig beseite geschafft. Nummerkonten in der Schweiz etc. Dem soll man helfen? Zum Glück ist das gescheitert.
Was sich der grüne Kretschmann aus BW da geleistet hat, ist nur ein Beispiel dafür, dass auch der es nicht kann.

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krassopoteri 02.04.2012, 11:43
161.

Zitat von liberalissimus
Die Schuld an der Finanz- und anschließenden Staatsschuldenkrise trägt alleine das sog. System der "Sozialen Marktwirtschaft". Und wie wurde darauf reagiert?
Ach, in Länder OHNE soziale Marktwirtschaft gibt es keine Probleme?
Ich denke mal, die USA und Chinas hätten gerne die Probleme der Europäer.

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acusticusneurinom 02.04.2012, 11:44
162.

Zitat von liberalissimus
Die Schuld an der Finanz- und anschließenden Staatsschuldenkrise trägt alleine das sog. System der "Sozialen Marktwirtschaft". Und wie wurde darauf reagiert? Die Märkte werden durch noch mehr sozialistische Ketten ........
Kompliment. Da hat aber einer gleich mehrere FDP-Wahlkampfflyer aus verschiedenen Epochen dieser "Partei" abgeschrieben...... .
Daß es inzwischen Monopole gibt - siehe Kraftstoff und Mineralöl - hat sich aber noch nicht zu Ihnen herumgesprochen?
Naja - zu der nur machtgeilen Youngster-Truppe um den Stabsarzt a.D. wohl auch noch nicht.
Die müssen das dann noch lernen, deswegen wird's auch nix mit der Regierungsbeteiligung in NRW und SH.

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Berg-neu 02.04.2012, 12:39
163.

Zitat von chirin
Ja, mit Demokratie hat der Sklavenhandel bei Schlecker und ähnlichen (Kaisers etc.) wirklich nichts zutun - und wieso sollte er seine Zustimmung zu Millionen Steuern der Bürger für Aushilfsstellen geben? Wer hat den vielen ,kleinen Mittelständlern geholfen? Wer hilft jetzt Leiser -Festangestellten? Falls es sich noch nicht bis zu Ihnen herumgesprochen hat, ....
Falls es sich bei Ihnen noch nicht herumgesprochen hat: für diese Verkäuferinnen, die dezentral über viele Kommunen verstreut arbeiten, sind die örtlichen Arbeitsagenturen zuständig - keine zentrale Gesellschaft.

Und "Kleine Mittelständler" die zahlungsunfähig sind, waren eben ganz einfach dem ganz normalen Wettbewerb nicht gewachsen und sind am Konkurrenzdruck gegen die besseren Mittelständlern unterlegen. Das ist der stinknormale Wirtschaftskreislauf im Kapitalismus: Freiheit zum Unternehmen gründen, Freiheit zur Auftragsbearbeitung, Freiheit zur Firmenschließung. Warum sollte den insolventen Mittelständlern "geholfen" werden? Das einzige, was Kommunen/Länderregierungen tun könnten, ist, Aufträge gezielt an Mittelständler der Region zu erteilen und auf europaweite Ausschreibungen zu verzichten. Aber diese Freiheit würde die Freiheit anderer beschneiden - also entfällt auch das.

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jens45 02.04.2012, 13:12
164.

Zitat von Berg-neu
Falls es sich bei Ihnen noch nicht herumgesprochen hat: für diese Verkäuferinnen, die dezentral über viele Kommunen verstreut arbeiten, sind die örtlichen Arbeitsagenturen zuständig - keine zentrale Gesellschaft.
die Arbeitsagenturen kosten auch nicht 70 Mio. extra, falls das sich bis zu Ihnen noch nicht herumgesprochen hat

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liberalissimus 02.04.2012, 13:19
165.

Zitat von acusticusneurinom
Kompliment. Da hat aber einer gleich mehrere FDP-Wahlkampfflyer aus verschiedenen Epochen dieser "Partei" abgeschrieben...... . Daß es inzwischen Monopole gibt - siehe Kraftstoff und Mineralöl - hat sich aber noch nicht zu Ihnen herumgesprochen? Naja - zu der nur machtgeilen Youngster-Truppe um den Stabsarzt a.D. wohl auch noch nicht. Die müssen das dann noch lernen, deswegen wird's auch nix mit der Regierungsbeteiligung in NRW und SH.
Wer sich das eigene Volk zu Feind macht, riskiert eine kurze Lebenserwartung.Schauen Sie nach Libyen, wo die Liberalen den Tyrannen Gadaffi gestürzt haben. So etwas könnten Liberale auch hierzulande vollbringen.
Die FDP ist die Speerspitze der Freiheit, der Nuklearsprengkopf der Vernunft, das Ejakulat der Leistungsträger.
Ohne die FDP kann es keinen sozialen Frieden in Europa geben!

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Berg-neu 02.04.2012, 14:51
166.

Zitat von jens45
die Arbeitsagenturen kosten auch nicht 70 Mio. extra, falls das sich bis zu Ihnen noch nicht herumgesprochen hat
Ich bitte Sie, wo schrieb ich irgendetwas von 70 Mio extra? - Abgesehen davon zahlen die Arbeitsagenturen zunächst normales ALG, dazu eventuelle Umschulungen, falls es keine Verkäuferinnen-Jobs gibt, z.B. für den Pflegebereich, zur Kinderbetreuung und andere kommunal vorhandene Bedarfsfälle. Werden bei 11000 entlassenen Mitarbeiterinnen 1000 Euro pro Person gezahlt, sind das schonmal 11 Mio. Falls pro Mitarbeiterung 7000 Euro anfallen, ergibt das 77 Mio.... usw.

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liberalissimus 02.04.2012, 15:39
167.

Zitat von acusticusneurinom
So ein Spruch hätte glatt von Lenin - nur mit vertauschten Floskeln/Vokabeln/Begriffen kommen können:
Lenin war im Herzen ebenfalls ein Anhänger des Liberalismus. Auch er wollte die Menschen der Sowjetunion erreichen, dass die Menschen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit und entsprechend der damit zusammenhängenden Bedeutung für die Gesellschaft leistungsgerecht vergütet werden.

Es galt damals der Tyrannei durch Unfähigkeit - in Form der denegerierten Autokratie der Romanovs - ein Ende zu setzen. Und auch Lenin hatte seine Prinzipien, so war er strikt gegen die Methoden der Finanzierung á la Stalin (Banküberfälle, etc).

Und auch Lenin erreichte am Ende seine Ziele, denn Liberale siegen immer.

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acusticusneurinom 02.04.2012, 15:45
168.

Zitat von liberalissimus
Und auch Lenin erreichte am Ende seine Ziele, denn Liberale siegen immer.
Niedlich. Leider wurde Lenin von Stalin abgelöst, trotz seiner Warnungen. Sein Ziel hat er daher nicht erreicht. Ich hoffe daher, daß die FDP mit ihren Forderungen, die Menschen zwar nicht gleich, aber dennoch öfter in die "Freiheit" der Arbeitslosigkeit und des Marktes entlassen wird, nicht durchkommt.

Zitat von liberalissimus
Sie müssen dies als Metapher verstehen, stellvertretend für die Fruchtbarkeit des Liberalismus, der beispiellosen Erfolgsgeschichte der FDP, der Liberalismus als Orgasmus der Freiheit der Leistungsträger dieses Landes.
Keine Sorge, ich habe schon verstanden, daß es Ihnen mit der Metapher sehr bierernst ist.
Nur - ich kann selbst in den führenden Konzernen und auch den mittelständischen Unternehmen dieses Landes keine liberaldemokratischen Leistungsträger erkennen bzw. niemanden, der sich als Freidemokrat bekennt.
Die haben alle besseres und erfolgreicheres zu tun als die Politiker der FDP. Nämlich dafür zu sorgen, daß es ihren Unternehmen und den Mitarbeitern gut geht.

Politik ist etwas für solche, die es entweder nicht so recht zum Leistungsträger geschafft oder die zuviel Zeit haben, warum auch immer.

Zitat von
Nur die FDP trägt den Samen in sich, um die unschuldige Demokratie mit der Frucht des freien Marktes zu beglücken, bevor diese vom Sozialismus geschändet wird.
So ein Spruch hätte glatt von Lenin - nur mit vertauschten Floskeln/Vokabeln/Begriffen kommen können:

"Nur der Kommunismus bzw. die die Kommunistische Partei kann mit dem Samen für die Frucht der unschuldigen Gleichberechtigung und der Gerechtigkeit die Völker der Erde, jeden Traktoristen, jeden Volksgenossen beglücken, bevor diese vom Kapitalismus geschändet wird..."

Juchhei!

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klauss53 02.04.2012, 17:25
169.

Zitat von liberalissimus
Sie müssen dies als Metapher verstehen, stellvertretend für die Fruchtbarkeit des Liberalismus, der beispiellosen Erfolgsgeschichte der FDP, der Liberalismus als Orgasmus der Freiheit der Leistungsträger dieses Landes. Nur die FDP trägt den Samen in sich, um die unschuldige Demokratie mit der Frucht des freien Marktes zu beglücken, bevor diese vom Sozialismus geschändet wird.
Sonnenborn, Sie sind erkannt.

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