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FDP-Krise: Lindner träumt von der "Eisbrecher-Wahl"
DPA

Die FDP ist in keinem ostdeutschen Landtag mehr vertreten, die AfD dagegen jetzt schon in dreien. Liberalen-Chef Lindner braucht dringend einen Erfolg. Doch auch die nächste Wahl in Hamburg wird schwer.

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input1000 15.09.2014, 18:57
10. Traurig

Es ist traurig, dass die FDP erledigt ist. Sie war die Partei der Freigeister. Leider war das personal schlecht, aber ansich brauchen wir eine liberale, auch wirtschaftlich-liberale Partei.
Wer sich freut ist wahrscheinlich Festangestellter ohne eigene Meinung- Mainstream.

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hippo67 15.09.2014, 19:01
11. Klientelpartei?

Ich glaube nicht, dass die FDP eine reine Klientelpartei ist. Das sage ich als ehemaliger FDP und jetziger AfD Wähler. Was ich Ihnen übelnehme ist der saloppe Umgang mit Rettungsschirm und co. Nur noch als Stimmkonkubine für die Union zu dienen und ansonsten alles abzunicken, ist einer liberalen Partei mit Tradition nicht würdig! Drum haben wir uns auch getrennt!

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Fkdu 15.09.2014, 19:09
12. Das Ende der Selbstversorger

Es ist Vorbei und das mit Recht! Schon vergessen, wie ein Herr Niebel in der Opposition das Entwicklungshilfeministerium Schließen wollte? Nach der Wahl wurde er dort Chef. Er hat nichts, aber auch gar nichts bewegt! OB - So ganz richtig ist die Aussage nicht! Er hat dort in nie genannten Ausmaßen neue vollkommen sinnlose, aber höchstbezahlte Posten geschaffen, um Parteimitgliedern den Sturz in die selbst geschaffene Leistungsgesellschaft zu ersparen. Nur darum geht es der FDP seit Jahren! Selber vor der Leistung flüchten, aber die Leistungsdichte für alle anderen ins maximale Erhöhen! Deshalb liebt die FDP auch das Freihandelsabkommen. Das kann man nur als abgesicherter Funktionär lieben. Für den großen Teil des Mittelstandes wird das keine Freude. Und Abschließend: Ich bin so glücklich, dass dieses Debakel Helmut Schmidt miterleben darf!

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jujo 15.09.2014, 19:12
13. ...

Es ist schon frappierend wie die FDP nach ihren 14,5% 2009 binnen kürzester Zeit von den Yuppis marginalisiert wurde. Das ist eine stolze Leistung.
Ein weiterer Fehler war das Westerwelle sich als Aussenminister Darsteller versuchte, der wurde von niemandem so richtig ernst genommen.
Ich denke die FDP ist Geschichte, die AFD wird sich etablieren, noch 2-3 Jahre Karenzzeit dann wird sie in Landesregierungen mitmischen. Den Grünen hätte das auch niemand zugetraut, Jetzt regiert ein grüner MP in BW ohne grössere Aufmerksamkeit weder positiv, vor allem aber nicht negativ, S24 wird gebaut. Die AFD wird sich, wenn es soweit ist, auch den "Sachzwängen" zu beugen haben!

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Kaffee Wien 15.09.2014, 19:13
14.

Die FDP ist final weg vom Fenster. Es ärgert mich nur, dass bestimmte Medien immer noch über diese Splitterpartei berichten. Warum berichten Sie nicht genausoviel über die NPD, die prozentual mit der FDP gleichauf liegt. Keine Missverständnisse: Ich habe nichts, aber auch gar nichts für die NPD übrig. Ich frage mich nur, mit welchem Recht so viel über die FDP berichtet wird, die 1,5% einfährt. Diese Gruppe ist an keiner Regierung mehr beteiligt und auch in fast keinem Landesparlament mehr.
Zu meinen, Hamburg hätte etwas mit "Eisbrecher" zu tun, ist geradezu absurd.
Dass die FDP jetzt peu à peu verschwindet, löst nicht nur bei mir soviel Genugtuung aus, wie vor Jahrzehnten der Siegeszug der Grünen. In beiden Fällen wurde / wird jetzt etwas für Jahrzehnte besiegelt. Ganz sicher.
Ich möchte Sie daher bitten, die Berichterstattung über diese Splitterpartei zurückzufahren. Dass die zwangssubventionierten öffentlich-rechtlichen Medien immer noch Lindner in Schreisendungen einladen, hat damit zu tun, dass Vertreter dieser Partei ihre korrupten Finger noch in den Sendern haben. Aber für den SPIEGEL gibt es nun tatsächlich keinen Grund, über Schrei-Lindner und seine wirren Ansichten zu referieren.

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warndtbewohner 15.09.2014, 19:22
15. Lindner...

das hast Du auch verbockt mit den anderen. Sozialliberal ist das letzte was wir heute brauchen, es gibt genug linke bei Grünen un SPD. Die Nationalliberalen habt ihr rausgeeckelt seit den 70zigern. Sozialliberale sind heute besser bei der SPD aufgehoben, Nationalliberale besser bei der AfD. Wo wollt ihr euch positionieren. Eure Zeit ist defintiv vorbei.

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stefan taschkent 15.09.2014, 19:26
16. Kommen wieder

Eines muss man den Liberalen lassen - sie haben mit den Jungen (Lindner, Rössler, Bahr usw.) einen Generationswechsel versucht und dabei eine Menge riskiert. Das erinnert durchaus auch an einige Fussballmannschaften, die erst mal richtig in den Keller gehen, aber irgendwann die Chance haben, richtig gut zu werden. Alles schon dagewesen. Wirklich unbegabter oder intellektuell benachteiligter als andere Politiker sind diese hier nicht (wenn wir mal ehrlich sind und persönliche Befindlichkeiten weglassen), nur eben in der Führungsriege deutlich jünger. Ich würde die nicht zu früh abschreiben, und das völlig wertungslos.

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g32 15.09.2014, 19:36
17. Zu dumm zum Wählen

So ähnlich titelte Titanic über die Ostdeutschen, deren Wahlbeteiligung gegen null tendiert.
Der FDP fehlt die Expertise: Als Verfechter der Effizienz durch Wettbewerb, hätte die Antwort auf die plumpen Töne der AfD drastisch und eindeutig ausfallen müssen. In einem EU-weiten Binnenmarkt für Güter, Dienstleistungen und Arbeit kann man keinem griechischen Ingenieur erklären, dass er zukünftig mit seiner neuen alten Drachme eben keine iPhones mehr bezahlt bekommt und auch keine TVs von LG. Die jungen Griechen und Spanier, die sich fit fühlen für den Wettbewerb, würden das Land der Weichwährungen verlassen, der Rest bleibt und wertet ab und verarmt.
Ein Mangel an Effizienz zeichnet sich leider überall ab, wo der Wettbewerb fehlt, z.B. an unseren Schulen.
Ein Staatsversagen ging auch dem Crash von 2008 voraus, als z.B. CDS wie Versicherungspolicen gehandelt wurden und Investoren Geld für heiße Luft kassierten. Die Risiken wären der Finanzaufsicht bekannt gewesen, wenn man denn geprüft hätte.
So bleibt eben nur die Erkenntnis, dass nicht nur die Wähler dumm geworden sind, sondern auch die Anbieter politischer Lösungen.

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KlausHofer 15.09.2014, 20:21
18. die Hoffnung stirbt zuletzt...

Auch Herrn Lindner wird es nicht gelingen, die FDP wieder wählbar zu machen - erst recht nicht im Schulterschluss mit Herrn Kubicki, dem selbst ernannten
Querdenker. Die FDP hat sich schlicht erübrigt, nachdem
Liberalismus zur bloßen Permissivität mutierte. Dieser
Prozess hat mit der Ära Westerwelle eingesetzt als die
FDP zunehmend als "Spaßpartei" auftrat und lauthals
propagierte Slogans die inhaltliche Konzeptlosigkeit
überdecken sollten. Unvergessen die Wahlversprechen bei der vorletzten Bundestagswahl ( das bekannte Telefonbuch ) und die abrupte Kehrtwende danach ! U.a. sollte das Entwicklungshilfeministerium abgeschafft
werden, bis dann Herr Niebel selbst das entsprechende Ministerium übernahm... Die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen. Zum Schluß wurde die FDP zu Recht als eine konturlose Klientelpartei wahrgenommen, die sich nur noch mit sich selbst beschäftigte, statt ernst zu nehmende Politik zu betreiben. Ruhe in Frieden...

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Kaffee Wien 15.09.2014, 20:38
19. Aaahhh, ja - wie Loriot gesagt hätte

Zitat von stefan taschkent
Eines muss man den Liberalen lassen - sie haben mit den Jungen (Lindner, Rössler, Bahr usw.) einen Generationswechsel versucht und dabei eine Menge riskiert. Das erinnert durchaus auch an einige Fussballmannschaften, die erst mal richtig in den Keller gehen, aber irgendwann die Chance haben, richtig gut zu werden. Alles schon dagewesen. Wirklich unbegabter oder intellektuell benachteiligter als andere Politiker sind diese hier nicht (wenn wir mal ehrlich sind und persönliche Befindlichkeiten weglassen), nur eben in der Führungsriege deutlich jünger. Ich würde die nicht zu früh abschreiben, und das völlig wertungslos.
Ja, auch ich würde die Splitterpartei FDP mit einem Fußballverein vergleichen, nämlich mit dem 1. FC Köln, einem Zweitligaverein, der es manchmal durch Zufall in die 1. Liga schafft.
Ansonsten stimmt an Ihrer Lobhudelei leider gar nichts. Unbeleckte Verbalwirtschaftler (P. Röslers Kommentar nach 1,8% in Berlin: "Ja, das ist noch Potential nach oben.") glaubten, sie könnten die Partei mit Phrasen führen, die sie in ihrem BWL-Studium gelesen haben.
Nein, diese Partei ist final am Ende. Sie ist ja praktisch schon tot. Wenn sie jetzt wiederbelebt würde, hätte sie schlimmste Hirnschädigungen davongetragen. Die FDP liegt bereits seit einer halben Stunde ohne Hirnsauerstoffversorgung auf dem Beckenboden. Resultat: Es ist nicht schade drum!

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