Forum: Politik
FDP nach Merkel: Jamaika first, Bedenken second
DPA

Zurück im Spiel: Angela Merkels Rückzug vom CDU-Vorsitz eröffnet auch FDP-Chef Christian Lindner neue Chancen. Zu möglichen Merkel-Nachfolgern pflegt er bereits beste Kontakte.

Seite 1 von 7
freddygrant 01.11.2018, 16:54
1. Nach dem Scheitern ...

... von Jamaika nach der letzten Bundestagswahl wurde offen
sichtlich, dass die FDP weniger im Wahlergebnis als politisch
künftig weniger benötigt wird. Dies versucht jetzt die FDP jetzt
nach dem sichtbaren Ende von A. merkel als BK zu konterkarieren.
Ob dies die Situation der FDP verbessern wird, wird gegebenen-
falls der Wähler angemessen entscheiden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Idinger 01.11.2018, 16:55
2. Warten wir es ab

ob Lindner in einem Kabinett-Laschet Wirtschafts-, Aussen- oder Finanzminister wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
franxinatra 01.11.2018, 16:56
3. Wenn Merz es werden sollte

braucht keiner mehr die FDP zu wählen; es ist zum Totlachen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wi_hartmann@t-online.de 01.11.2018, 17:07
4. Lindner

Dieser Schmalspurpolitiker sieht jetzt erstmals die Chance sich
öffentlichkeitswirksam ins Spiel zu bringen.
Liberale Politik was immer man darunter zu verstehen hat, spielen
bei diesem "Großpolitiker" so gut wie keine Rolle.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
heino.dengel 01.11.2018, 17:08
5. Worte haben Flügel

Herr Lindner ist im Reden auf jeden Fall super, er sollte jedoch nicht vergessen, dass er nicht von allzu vielen gewählt wurde. Mir geht auch sein permanentes Merkel-Gemecker auf die Nerven.

Sie ist eine große deutsche Politikerin und Persönlichkeit. Da ist er noch nicht mal ansatzweise.

Er sollte lieber vor dem Tag zittern, an dem sie weg ist. Was bleibt dann noch an Inhalt übrig für ihn?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
juppi-o 01.11.2018, 17:12
6. Ein zweites Mal

werden sich CDU und Grüne hoffentlich nicht mehr von Lindner an der Nase herumführen lassen, unabhängig davon wer Parteivorsitzende/r oder Kanzler/in wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Siebengestirn 01.11.2018, 17:13
7. Man kann nur dankbar sein,

dass die FDP nicht im Falle eines Ausscheidens von Frau Merkel ohne Neuwahlen wieder in ihre reine "Mehrheitsbeschafferposition" hinein rutschen kann, von der aus sie ihre angestammte Klientel wieder reichlich bedienen würde. Die Grünen werden es sich sehr überlegen, ob sie sich ein Jamaika mit einem der Herren Merz oder Spahn leisten können oder sollen. Zu Herrn Lindner darf man vielleicht anregen, sich den Artikel im SPIEGEL vom 04.08.2018, Nr. 32, S.52ff. und die Kommentare dazu in der Nr.34, S. 128f. durchzulesen oder sich dessen zu erinnern. Danach weiß man ziemlich genau, wer dieser Herr ist und was uns erwartet, wenn der Mitglied in einer Bundesregierung wird. Natürlich wird der mit dem "lieben Friedrich", so von Herrn Westerwelle auf dem Parteitag der FDP 2008 in Hamburg begrüßt, hervorragend zusammenarbeiten. Für die SPD dürfte eine solche Konstellation aber neuen Wind bringen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
treime 01.11.2018, 17:16
8. Lindner

Lindner = Opportunist & Schwätzer.

FDP hat nicht ansatzweise etwas mit "liberal" zu tun. Es sei denn, es geht um deren eigenen Vorteile. Deren Liberalität ist quasi käuflich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hausfeen 01.11.2018, 17:16
9. Ein abgekartetes Spiel. Schon vor einiger Zeit berichtete Spon ...

... über eine Art konspirativen Stammtisch mit Lindner, Spahn und Dobrint.
Mit Sicherheit haben sie da das Scheitern von Jamaika vereinbart und nicht damit gerechnet, dass die SPD umfällt und doch GroKo macht. Sonst wäre längst Spahn Kanzler mit seiner eigenen Jamaika-Mehrheit.
Jetzt also Plan B. Dass da Merz hereinprescht, wird Lindner und Dobrindt egal sein. Politisch macht das keinen Unterschied.
Nach dem Parteitag der Union werden wir sehr bald einen neuen Kanzler haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 7