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FDP-Parteitag: Auf der Suche nach Anschluss
Hayoung Jeon/EPA-EFE/REX

Die Umfrageerfolge der Grünen schmerzen: Auf ihrem Parteitag wollte die FDP ihr Profil in Sachen Klimaschutz und Frauenförderung schärfen. Doch ihre Antworten blieben unentschieden.

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ddcoe 28.04.2019, 16:32
1. Wer braucht die FDP?

Auch nach dem Parteitag gibt es darauf keine Antwort. Beim Thema Klimaschutz eher peinlich, immer noch das bekannte Postengeschacher - und natürlich ohne jede Idee für die Zukunft des Landes. Erschwerend kommt hinzu, das Lindner sogar einen Totalausfall wie Klein Annegret mittragen würde - wenn er nur Regieren darf. Sorry liebe FDP, euren Wiedereinzug in den Bundestag kann ich nicht als Bereicherung sehen.

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HeinzLambertus 28.04.2019, 16:41
2. Wiedermal

versucht Chr. Lindner zerschlagenes Porzelan zusammenzuflicken. Erst die Schülerdemonstrationen verächtlich beurteilen dann, nach dem ein Aufschrei der Empörung in der BDR ihn erschrekt hat, nun langsam auf den Milieuzug auzuspringen. Wenig überzeugend allerdings. Einen solchen Politiker in Regierungsposition brauchen wir nicht. Der Neid auf die Grünen ist verständlich, da sind ja wenigstens die Leute mit Herz dabein und vorallem symphatischer.

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steysi 28.04.2019, 16:48
3. keine Kompetenz

Unsere Politiker, allen voran die FDP haben leider bewiesen, dass sie bzgl. des Klimas und der Energiewende überhaupt keine Kompetenzen haben. Wenn Lindner sagt dass sich um Klimapolitik doch bitte die Profis kümmern sollen, dann meint er: „bitte lasst mich mit dem Quatsch in Ruhe“.
Genau so wird es kommen. Er hat sich in der Diskussion völlig disqualifiziert.

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haarer.15 28.04.2019, 16:55
4. Auf der Suche nach Anschluss

Soll heißen, dass die FDP den noch nicht gefunden hat. Und weit entfernt ist, den Anschluss zu finden. In Sachen Klima-, Wohnungs-, Frauen- und Sozialpolitik, da sind die Liberalen sichtbar blank bzw. mit argen Defiziten ausgestattet. Liberale Klimapolitik, wie sie es so gern hätten, ist Unsinn - die gibt es nunmal nicht. Pure Vergack-Eierei. Erst wenn die FDP anfängt, einige ihrer Dogmen, in denen sie schmort, über Bord zu werfen, kann man sowas wie Hoffnung haben. So aber bleibt sie nur eine kleine Schattenpartei - und fällt noch zurück.

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frank.huebner 28.04.2019, 17:06
5. Von den Geldgebern gedrängt

Die FDP ist von ihren Sponsoren und Spendern abhängig und wird einen Teufel tun, sich eindeutig zu positionieren. Sobald Lindner etwas gegen einen Industroezweig sagt stehen da die Lobbyisten auf der Matte. Daher wird die FDP ds bleiben, was sie immer schon war: Ein beliebiger, nie eindeutiger, von Zwängen getriebener haufen. Braucht keiner. Bringen auch nichts.

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Frietjoff 28.04.2019, 17:22
6. Ich würde mir ja sehr eine echte Bürgerrechte-Partei wünschen ...

Ich würde mir ja sehr eine echte Menschen- und Bürgerrechte-Partei wünschen. Deutschland (in dem immer noch zu viele Menschen von der »starken Hand« des Staates, wenn nicht gar irgendeiner Führungspersönlichkeit, träumen) könnte sie gut gebrauchen.

Aber wenn es hart auf hart kommt, ist die FDP eben immer nur Wirtschafts-, um nicht zu sagen Kapitalismus-, Lobby. Das hat mit Menschenrechten nichts zu tun, zu denen eben auch das Recht auf einen bewohnbaren Planeten gehört.

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josho 28.04.2019, 17:23
7. Mit ihrer Einseitigkeit auf die....

.....Wirtschaft wird die FDP nie größere Sprünge machen in der Wählergunst. Da hat Forist Nr.4 völlig recht.

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friedrich_eckard 28.04.2019, 17:23
8.

Die Partei der Steuervermeider soll sich doch wenigstens ehrlich machen und sagen, dass sie das "Bündnis der bürgerlichen Kräfte" mit den "Schwarzen" und den Krrrräften derr nationalen Errrneuerrrung anstrebt! Schwampel mit den GRÜNEN, die immerhin ernsthafte und diskussionswürdige Korrekturen an den schmählichen Hartz-Gesetzen plakatieren und gegen die Wohnungsmisere auch... rigorose, wenn auch durchaus verfassungskonforme Massnahmen zur Diskussion stellen? Da lachen doch die Hühner, ganz abgesehen davon, dass die "Werteunionisten" ein solches Bündnis ohnehin nicht zulassen werden. Für die "leistungstragenden" ... Zeitgenossen, die Euch wählen, steht doch der Feind immer und unter allen denkbaren Umständen links, Allergie gegen braune Brühe haben die nicht, und für ein paar steuerliche Leckerli und eine kräftige Portion Sozialreaktion machen die auch etwa Ausländerrraus mit - also: warum so zaghaft?

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wolle0601 28.04.2019, 17:29
9. Kein Grund zur Anbiederung

Auch wenn ökoreligiöse Strömungen gerade hip sind - selbst bei maximaler Anbiederung würden deren Vertreter doch sowieso nicht FDP wählen. Von daher ist es besser, weiter Pragmatismus und gesunden Menschenverstand zu vertreten, auch wenn der Zeitgeist eher in Richtung gefühlsduseliger Konformismus geht und manche Journalisten gerne möchten, daß alles mit Emotions-Sauce serviert wird.

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