Forum: Politik
FDP-Parteitag: Der lange Schatten der Gruseltruppe
DPA

Haben Sie auch Mitleid mit Christian Lindner? Der FDP-Chef rackert, um seiner abgestürzten Partei wieder Geltung zu verschaffen. Der Lohn: ein Umfragewert von drei Prozent. Die Liberalen blicken in den Abgrund.

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Rosa3000 11.05.2014, 16:35
40. Was war doch gleich liberal?

Nach Wikipedia: "Die individuelle Freiheit der Person ist nach liberaler Überzeugung die Grundnorm einer jeden menschlichen Gesellschaft, auf die hin der Staat seine politische wie wirtschaftliche Ordnung auszurichten sollte."
Und anderer Stelle dann das, wofür die FDP steht: "Heute wird das Wort Neoliberalismus von Wissenschaftlern vorwiegend als negative Fremdbezeichnung von „Marktfundamentalismus“ verwendet..."
Und schon ist klar, warum es angeblich so wenige Anhänger einer liberalen Idee in D gibt.

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52er 11.05.2014, 16:36
41. Nein,

das Land braucht weder die FDP noch eine andere (neo)liberale Partei und vor dieser Gurkentruppe braucht sich auch niemand mehr zu gruseln. Es bewahrheitet sich immer mehr, die FDP war nur der Mehrheitsbeschaffer für einige Kalkulationswähler der CDU. Aus eigener Kraft kommt sie bis jetzt offensichtlich nicht mehr über die Hürde. Das was in den letzten Jahren die Politik der FDP genannt wurde, war die vom Wirtschaftsflügel der CDU gelenkte Interessenvertretung. Für Otto-Normaverbraucher bis hinauf in die "obere" Mittelschicht, wenn es die überhaupt noch gibt, war die FDP kein Ansprechpartner, es sei denn das Bankguthaben endete mit mindestens 6 Nullen. Wirklich liberal war diese Politik schon gar nicht, denn sie war nicht für die die Liberalität nötig hatten, sondern für die, die schon genug davon besaßen. Wer hat die Handschrift der FDP in der letzten Legislaturperiode schon bemerkt ?

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schumbitrus 11.05.2014, 16:36
42. Mitleid?

Zitat von sysop
Haben Sie auch Mitleid mit Christian Lindner?
Ist Mitleid plötzlich eine politische Kategorie, wenn es um die FDP geht?!

Betrachten wir es realistisch: Die FDP ist spätestens mit Westerwelle in einen neoliberalen Fundamentalismus abgerutscht, der den Begriff "liberal" nicht nur in sein Gegenteil verkehrt sondern ihn als Schutzschild vor sich her trägt, um im Hintergrund ein höchst autoritäres plutokratisches Regime zu installieren. Unter dem Vorwand, es ginge um die Freiheit, wurde ein ums andere mal nur die Freiheit einer wohlhabenden Oberschicht adressiert: Freiheit ist ein Luxus, den man sich leisten können muss. Das Resultat sind enorme Einkommenssteigerungen bei den Machthabern einer Plutokratie, während die Einkommen der zunehmend ohnmächtigen Bevölkerung stagnieren so dass diejenigen, die das tolle Wachstum der letzten Jahre erarbeitet haben, davon nur marginal profitieren.

Die Bürger haben die besonders dreisten und arroganten Wahl-Lügen von Westerwelle und seinen Nachfolgern irgendwann begriffen und dieser Partei einfach den Saft abgedreht - hoffentlich für immer.

Mitleid ist eine moralische Dimension, hier geht es aber um (politische) Macht - und niemand will mehr, dass diese Traumtänzer einen politischen Steuerknüppel in die Hand bekommen sollen.

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josho 11.05.2014, 16:36
43. Niemand braucht die FDP....

....so lange man nicht weiß, für was und vor allem für wen sie steht. Herrn Lindners betuhliches Geschwafel ist
alter Wein aus neuem Schlauch.

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Christian Wernecke 11.05.2014, 16:37
44. Ein Witz!

Zitat von sysop
[...] Die Westerwelles, Röslers und Niebels sind im Bewusstsein der Bürger noch präsent. [...]
Die FDP hat sich programmatisch nicht geändert. Die drei Prozent, die heute noch FDP wählen, sind praktisch der linke Flügel der Partei, der rechte flattert jetzt bei der AfD. Darum ist ein Lindner gefühlt das selbe wie die oben genannten Herren. Er steht für ein "Weiter so!" der alten Riege, er scheut jede Position rechts von der Mitte, will gar den "mitfühlenden" Liberalismus verkaufen, als gäbs den nur auf der linken Seite. Doch diese ist gerammelt voll von Parteien, sei es Die Linke oder die Grünen oder die SPD oder die vermerkelte CDU. Alles tritt sich da bereits auf die Füße und ausgerechnet in diesem Gedränge will sie sich neu aufstellen. Ein Witz!

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Minster 11.05.2014, 16:37
45.

Die FDP hat ihren Existenzgrund schon lange verspielt. Sie darf nie wieder über die 5% Hürde kommen. An besten wäre die Lobbyisten Partei löst sich endlich auf.

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-jürgen- 11.05.2014, 16:37
46. Gut robin-masters

Gutes Eingangs-Statement unter 1.. Schließe mich dem an. Die machen den Staat nicht schlanker und effizienter, sondern liefern ihn und uns aus an seelenlose Großkonzerne.

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Altesocke 11.05.2014, 16:37
47. 3% sind noch viel zu viel!

Fuer diese 'Baeumchen Wechsel Dich -Truppe'.
Zumindest nach dem 3% Urteil fuer die Europawahl, da koennten tatsaech;lich die Totgeweihten nochmal Versorgungsposten ergattern!
Kosten nur Geld, bringen nichts.
Mitleid fuer diese Truppe? Machterhalter um jeden Preis?
Guter Witz!


Zitat von sysop
[...] ein Umfragewert von drei Prozent. Die Liberalen blicken in den Abgrund.

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Kaffee Wien 11.05.2014, 16:38
48. Die mediale Überbewertung des Herrn L.

Ja, nun zeigt es sich, dass dieser L. in den Medien, auch dem hiesigen Medium, seit langer, langer Zeit überbewertet worden ist. Weil ja auch niemand Anderes da war! Also hat man ihn, wie das in Zeiten der kurzlebigen Erregungspresse eben so ist, gehyped, bis zum Gehtnichtmehr. Aber jeder, der ein wenig über den Tag hinaus gedacht hat, wusste schon immer: Auch dieser Herr L. ist auch nur ein Heißluftbläser. Die Generation des Herrn L. bringt in der FDP außer dem in den Raum gestellten Anspruch nichts mehr auf die Beine. Die FDP ist eine Splitterpartei, weg vom Fenster - und das ist und bleibt gut so.

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liesalott 11.05.2014, 16:38
49.

Nein, ich habe kein Mitleid mit Christian Lindner. Dieser zynische, kaltschnäuzige, nassforsche Nachwuchs-Politdarsteller war mir schon immer zuwider. Von mir aus kann er mitsamt seiner Klientelpartei den Bach runtergehen.

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