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FDP-Parteitag: Der lange Schatten der Gruseltruppe
DPA

Haben Sie auch Mitleid mit Christian Lindner? Der FDP-Chef rackert, um seiner abgestürzten Partei wieder Geltung zu verschaffen. Der Lohn: ein Umfragewert von drei Prozent. Die Liberalen blicken in den Abgrund.

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manshadow 11.05.2014, 16:39
50. Piraten

Deutschland hat eine bürgerrechtsliberale Partei in der Form der Piratenpartei. (Ausnahme der Landesverband Berlin) Die FDP ist vor allen eine marktradikale Splittergruppe, die mit ihren Forderungen teilweise ausserhalb des bürgerrechtliberalen Spannungsbogen steht.

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Int. Mercantile Marine 11.05.2014, 16:39
51. Der Deutsche braucht keine liberale Partei

Zitat von ir²
Deutschland hat keine liberale Tradition. Der Deutsche Mensch wird gerne gegängelt, des Deutschen Los, vor dem Schalter stehen, des Deutschen Traum, hinter dem Schalter sitzen. Privater Erfolg hat in Deutschland keinen sozialen Wert, im Gegenteil, der Sozialneid ist die klassische Reaktion darauf.
Vortrefflich kommentiert! Denn das ist die Wahrheit. Während sich Zuwanderer freuen wie Bolle, wenn sie ein dickes Auto fahren und ein großes Haus besitzen können, schämt sich der Ur-Deutsche dafür. Anderen Menschen könnte es ja schlechter gehen als ihm. Und überhaupt - ein Staat, der Gerechtigkeit walten lässt, ist sowieso das allerbeste. Der Deutsche braucht keine liberale Partei.

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fn745 11.05.2014, 16:39
52. Kompletter Neustart

Der FDP hilft nur ein kompletter Neustart.
Auch wenn es derzeit nicht so aussieht, gibt es sicher ein ausreichend großes Wählerpotential für eine liberale Partei. Eine Partei, die freiheitliche Werte vertritt, ohne dies mit Lobbypartei für Hoteliers, Ärzte, Apotheker oder Atomkraftwerksbetreiber zu verwechseln. Aber genau dafür steht die FDP nach wie vor. Deswegen braucht es eine komplett neue liberale Partei mit neuem Namen, neuen Gesichtern und neuen Profil. Schafft sich das, hat sie eine Chance. Andernfalls geht sie unter.

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alarich41 11.05.2014, 16:39
53. Nur Geduld...

C. Lindner muss dicke Bretter bohren... Aber die Überwachungsexperten, Aufklärungssimulanten (NSA) und Bevormundungsspezialisten der GroKo werden die Wähler schon von der Wichtigkeit der FDP überzeugen. Das alte Personal gehört aber endgültig aussortiert. Bis auf Frau Leutheuser schnarrenberger, die vier Jahre die Vorratsdatenspeicherung verhindert hat, haben die nur Mist gemacht. Diese Untoten müssen weg

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EiligeIntuition 11.05.2014, 16:42
54. Korrekt.

Zitat von sappelkopp
Stimmt, Deutschland braucht eine liberale Partei. Aber eben keine neoliberale Partei. In sofern geht das mit den drei Prozent schon in Ordnung, denn alter Wein in neuen Schläuchen, das reicht nicht.
Als Anbeter eines rücksichtslosen globalen Turbokapitalismus haben sich die übrigen etablierten sog. "Parteien der Mitte" inzwischen ebenfalls "bewährt". Und für mehr steht die FDP schon längst nicht mehr, falls sie überhaupt jemals ernsthaft für etwas anderes als reinen Marktradikalismus, getarnt als "Liberalismus", gestanden haben sollte.

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troubador 11.05.2014, 16:42
55. Nur lächerliche Eskapaden

Es fing für die FDP schon viel früher an, dass die Partei sich nur noch lächerlich machte. Möllemann war die erste Witzfigur der Partei.Westerwelle mit seinem Guidomobil entbehrte jeder Ernsthaftigkeit.
Liberalität wurde zu einem sinnentleerten Begriff, die Partei hatte überhaupt keine Inhalte mehr.
In der NSA-Affaire hat die FDP vor der letzten Wahl durch Tatenlosigkeit die letzte Chance verpasst.
Als die ehrwürdige alte Dame Hamm- Brücher die Partei verließ, war sie bereits am Ende.
Kubicki ist ein alberner Schwätzer.

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fn745 11.05.2014, 16:42
56. Kompletter Neustart

Der FDP hilft nur ein kompletter Neustart.
Auch wenn es derzeit nicht so aussieht, gibt es sicher ein ausreichend großes Wählerpotential für eine liberale Partei. Eine Partei, die freiheitliche Werte vertritt, ohne dies mit Lobbypartei für Hoteliers, Ärzte, Apotheker oder Atomkraftwerksbetreiber zu verwechseln. Aber genau dafür steht die FDP nach wie vor. Deswegen braucht es eine komplett neue liberale Partei mit neuem Namen, neuen Gesichtern und neuen Profil. Schafft sich das, hat sie eine Chance. Andernfalls geht sie unter.

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ralfdunkel 11.05.2014, 16:44
57. Ich bin froh, daß die FDP (erstmal) weg ist...

... und würde mich freuen, diese Spacken auch weiterhin nicht ertragen zu müssen.

Quasi mein komplettes Leben lang mußte ich ertragen, wie dieses miese Lobbyisten- und Klientel-Politik-Pack immer wieder in das 'Zünglein an der Waage' bei den Wahlen gespielt hat, und in gefühlt unzähligen Koalitionen das Leben des (damals noch) 'Normalverdieners' zum Schlechten verändert hat.

Liberal oder freiheitlich war und ist die FDP immer nur, wenn es darum ging, das Kapital der 'Eliten' ungehemmt sich mehren und fließen zu lassen.

Bitte, bitte, liebe FDP bleibt weg und kommt nie wieder !

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Christian Wernecke 11.05.2014, 16:44
58. Getrost ziehen lassen

Zitat von pechblende82
Ja, Herr Lindner der einen ganz netten Eindruck macht, könnte einem leid tun. Aber die Politik der FDP, wie sie sich in den letzten 3 Jahrzehnten gab, verdient alles andere als Mitleid. Bildung, sozialer Aufstieg, sittenwidrige Niedriglöhne: kaum ein europäisches Land hat solch große soziale Unterschiede, auch dank FDP. Was Deutschland braucht, ist eine Partei, die für Bürgerrechte eintritt, im Zweifel auch für Eingrenzung überbordender Steuerlast, aber mit sozialem Blick. Christian Lindner und die wenigen anderen talentierten Politiker der FDP sollten überlegen, wo sie anheuern, sei es bei den Piraten, den Grünen oder der SPD
Das sind in der Tat die verbleibenden 3% der Partei. Danach ist sie aufgelöst. Recht so!

Ihre Chance war 2010, als sie kurz nach Beginn der Koalition mit der CDU das erste mal von Merkel aufgeraucht wurde und die Umfragewerte ins Bodenlose abstürzten. Die FDP hätte die Koalition gleich wieder verlassen müssen und in den Fragen Migrationspolitik und Euro-Debakel eine echte Oppositionpartei werden sollen. Dann gäbs heute keine AfD mit 6%, sondern eine FDP mit 20% oder mehr. Die 3% Linke in der Partei hätte man dann in der Tat getrost ziehen lassen können.

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triqua 11.05.2014, 16:47
59.

Ich habe schon vor drei Jahren geschrieben, dass ich hoffe, das diese Partei an der Hotellobby-Steuer erstickt ... Ich will diesen Verein in der politischen Landschaft nicht mehr sehen ...

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