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FDP-Politiker Kubicki: Liberale haben derzeit als Marke "generell verschissen"

Führende FDP-Politiker üben nach der Wahlpleite der Liberalen in Mecklenburg-Vorpommern deutliche Selbstkritik: Die Partei habe als Marke derzeit "generell verschissen", sagte Vorstandsmitglied Kubicki. Die SPD wertet das Wahlergebnis auch als Pleite für die Bundesregierung.

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davidrohde 05.09.2011, 11:29
60. Jahrmarkt der unprofessionellen Eitelkeiten!

Bei der letzten Bundestagswahl war das Ergebnis für die Liberalen noch satt zweistellig, und jetzt...? Auf der Suche nach den Gründen liegen die selbstkritischen Geister der Partei fast richtig, aber eben nur fast!

Natürlich sind es die Personaldiskussionen der Partei, die beim Wahlvolk schlecht ankommen. Die Basis hat für solche Schwächen ein gutes Gespür. Viel schlimmer ist, dass der Eigennutz, mit dem dieser "Jahrmarkt der Eitelkeiten" betrieben wird, den Liberalen wichtiger zu sein scheint als der Gemeinnutz, der sich aus sachlichen Diskussionen für die Partei ergeben sollte, natürlich aber vornehmlich für den Wähler. Der scheint aber überhaupt nicht mehr gefragt zu sein, seine Werte auch nicht (s.a. http://s299082655.online.de ).

Noch besorgniserregender ist aber die Tatsache, dass die Liberalen mit Leuten in den (Wahl-)Kampf ziehen, die keine berufliche Kompetenz für das vorzeigen können, wofür Sie vorgeben zu kämpfen (Rösler, Lindner etc.)

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Vangard 05.09.2011, 11:29
61. Wölfe und Lämmer

Zitat von sysop
Führende FDP-Politiker üben nach der Wahlpleite der Liberalen in Mecklenburg-Vorpommern deutliche Selbstkritik: Die Partei habe als Marke derzeit "generell verschissen", sagte Vorstandsmitglied Kubicki. Die SPD wertet das Wahlergebnis auch als Pleite für die Bundesregierung.[/url]
Die FDP führt als Argument für ihre Pro-Reichen Politik immer so gern ins Feld, dass AUCH (!!!) dieser Bevölkerungsgruppe eine politische Interessenvertretung zuzustehen ist. Man höre und staune! Wie typisch FDP-bigott dieser Standpunkt doch ist, auch darin zeigt sich die Grund-perfide Relitätsverleugung dieser Partei.

Die Bevölkerungskaste der Reichen nimmt unabhängig von der FDP über den demokratieaushebelnden krankhaft-wuchernden Lobbyismus ohnehin ungesund überproportional Einfluß auf die Politik und schreibt sich die Gesetze mittlerweile selbst.
PARTEIÜBERGREIFEND - dafür braucht es keine FDP!

Keine andere Kaste kann so konsequent rücksichtslos ihre Interessen durchsetzen, OHNE dafür speziell eine Partei wie die FDP zu benötigen, die zur ohnehin von Reichen gekauften Politik noch eins drauf setzt und sich einseitig als offizieller Interessenvertreter der sog. "Reichenkaste" aufspielt.

Und jetzt bitte nicht mit dem verlogenen Argument kontern, andere Kasten hätten ja auch eine Lobby. Wie beispielsweise sehr gern aufgeführt: der (SCHWACHBRÜSTIGE) "Lobbyismus" der Gewerkschaften oder Greenpeace. Es dürfte wohl für jeden mit klarem Verstand ausgestatteten Menschen fest stehen, dass hier Wölfe mit Lämmern zum "Vergleich" auf die selbe Ebenen des Lobbyismus gestellt werden.

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Grosskotz 05.09.2011, 11:30
62. man möchte doch bitte aufhören, die Welt wegen 6% NPD-Stimmen zu beweinen

Zitat von sysop
Führende FDP-Politiker üben nach der Wahlpleite der Liberalen in Mecklenburg-Vorpommern deutliche Selbstkritik: Die Partei habe als Marke derzeit "generell verschissen", sagte Vorstandsmitglied Kubicki. Die SPD wertet das Wahlergebnis auch als Pleite für die Bundesregierung.
Wenn die FDP nur noch 3 % an Stimmen erhält, dann ist sie eine Partei, die mit ihrem Programm 97% der Wähler nicht erreicht.
Wenn die LINKE 18 % Stimmen erreicht, dann haben sie bestimmt ein besseres Programm als dioe FDP um die Defizite in Wirtschaft und Gesellschaft anzusprechen und lösen zu wollen. Gäbe es in Meck-Pom lauter Millionäre, gäbe es bestimmt keine LINKE.

Wenn die NPD 6% erreicht, dann gibt es offensichtlich auch Defizite, die diese PArtei anspricht und Lösungen offeriert.

Das Prinzip der offenen Gesellschaft beinhaltet ja, daß Meinungen am Markt gehandelt und diskutiert werden mit dem Ziel, daß die besseren sich durchsetzen und die schlechteren elimniert werden. Hierzu sind die "etablierten" Parteien aufgerufen und nicht, um immer ein paar lumpige Prozentpunkte an NPD-Stimmen zu beweinen und zu bejammern.

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Klaus.G 05.09.2011, 11:30
63. Gott sei Dank

man kann nur hoffen dass im Interesse der kleinen Leute in 2 Wochen die FDP wieder kräftig abgestraft wird. Diese Partei ist die Wurzel allen Sozialabbaus und ein eiskalter Vertreter menschenverachtender Unternehmerpolitik. Aber so langsam scheinen einige dahiner zu kommen..

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wobbitwz 05.09.2011, 11:31
64. Satiriker

Alle Satiriker in Deutschland werden bald arbeitslos sein. Sorgt doch die FDP seit Jahren für die beste satirische Unterhaltung in Deutschland und dank Westerwelle auch in der Welt.
Die Personaldebatte hat der FDP nicht noch weiter schaden können. Der grösste Schaden für die FDP ist die FDP selbst.

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ChristianBW 05.09.2011, 11:31
65. Der Markt und die FDP

Die FDP hat ein Problem, aber ein tiefergehendes als das Personaldesaster. Sehen wir die Sache angesichts der Finanzkrise mal so:
FDP: Der freie Markt regelt (fAst) alles und Leistung muss sich lohnen...

Realität:
Großkonzerne/Wirtschaftslobby "regieren" uns und müssen "gefördert" werden. BP tankt derweil das Meer voll und auch in Japan hat man gesehen wie "verantwortungsvoll" die Wirtschaft sebtst lebenswichtigen Teilen agiert. Bei der AKW-Verlängerung hat man die Interessen der FDP deutlich erkannt.
Von den Banken möchte ich gar nicht schreiben. Natürlich müssen solche Firmen und Ihre Spitzenverdiener von lästigen Steuern und Vorschriften möglichst befreit werden, während die wirtschaftlichen Folgen alternativlos gerne Bürger, bzw. der Saat ausbaden.
Und leider, leider muß man oft Löhne in Kauf nehmen, die trotz Arbeit eine würdige Lebensexistenz nicht ermöglichen - Aber der Staat via gemeinem Steuerzahler (Auftocker!)- kann hier gerne aushelfen.

Ja, der freie Markt.... gehe ich als Normalo-Bürger in die Apotheke, zum Notar, zum Steuerberater oder anderen FPP-verdächtigem Klientel, so erkenne ich mittelalterliches Zunftsystem - aber nichts von dem, was einem "Markt" nur ansatzweise gleicht.
Und die ewige Leistungsträgergeschichte glaubt der FDP spätestens seit Frau KM eh keiner mehr...genaugenommen ist es in großen Teilen fremde Leistung, die als eigene ausgegeben wird...

Ja, wir haben große Herausforderungen und Probleme. Aber ob da Gängelungen und Vorschriften a la Glühbirnenverbot" der große Wurf sind, mag ich bezweifeln. Ich bin nicht links und arbeit in der Wirtschaft. Aber hallo FDP. Was habt Ihr für Antworten auf die heutigen Anforderungen und Probleme?

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Rodelkoenig 05.09.2011, 11:32
66. zjuzkiiiz

Zitat von sysop
Führende FDP-Politiker üben nach der Wahlpleite der Liberalen in Mecklenburg-Vorpommern deutliche Selbstkritik: Die Partei habe als Marke derzeit "generell verschissen", sagte Vorstandsmitglied Kubicki.
Der Kubicki hat's mal wieder auf den Punkt gebracht. Trotz seiner zeitweiligen Arroganz ist der Kubicki wohl der einzige in der FDP-Führung, dem man noch sowas wie Volksnähe und Realitätssinn zuschreiben kann. Aber das wird seiner Partei nichts nützen. Einer allein kann da gegen die anderen stumpfen Sensen in der Partei nix rumreißen. Lindner und Rösler sehen sich ja immer noch auf einem guten Weg zurück an die Spitze. Die M-V-Wahl war da nur ein kleiner Rückschlag .... wer's glaubt. ;-)

Viele Grüße

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manfredhelmut 05.09.2011, 11:33
67. Wo sind die liberalen Ideen zuhause??

Zitat von dsoul
Wie sagte es noch ein Kabarettist so treffend "Die Grünen, das ist die FDP mit Dosenpfand"
Das was Heutzutage mit dem Ettikett FDP auftritt ist nicht die Partei der Liberalen aus der Bonner Republik. Bangemann, Hausmann, Möllemann und nicht zuletzt der Guido haben aus ehemals liberalen Partei den Scherbenhaufen von heute gemacht. Selbst die damaligen Vordenker, trotz Brillianz krebsten immer an der 5-% Grenze herum. Jetzt sind diese heimatlosen Vordenker aber in andere Parteien umgesiedelt. Ehemalige Wähler, wie ich, haben nur noch Hohn und Spott für das heutige FDP-Personal und sehnen die alten Zeiten zurück. Solange die heutige Generation der Windbeutel von Bolognas Gnaden das Sagen hat wird sich nichts ändern.

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frank314 05.09.2011, 11:35
68. Der Modergeruch der frühen Achtziger

Zitat von sysop
Führende FDP-Politiker üben nach der Wahlpleite der Liberalen in Mecklenburg-Vorpommern deutliche Selbstkritik: Die Partei habe als Marke derzeit "generell verschissen", sagte Vorstandsmitglied Kubicki. Die SPD wertet das Wahlergebnis auch als Pleite für die Bundesregierung.
hat sich durch diese Hotelsteuersenkung bei der FDP beitgemacht. Urplötzlich zischt wieder dieser Fallschirmspringer durch die Wolken...

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kellitom 05.09.2011, 11:35
69. FDP = Fast Drei Prozent

In Meck-Pomm ist das neue Logo der FDP mit Fast-Drei-Prozent Partei neu definiert worden. Die FDP ist in der größten Krise ihrer Geschichte und kaum einer in der Führung merkt es. Rösler hat geliefert: 2,7 Prozent.
Wie lange wird er noch Vorsitzender dieser Splitterpartei sein?

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