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FDP-Politiker Kubicki: Liberale haben derzeit als Marke "generell verschissen"

Führende FDP-Politiker üben nach der Wahlpleite der Liberalen in Mecklenburg-Vorpommern deutliche Selbstkritik: Die Partei habe als Marke derzeit "generell verschissen", sagte Vorstandsmitglied Kubicki. Die SPD wertet das Wahlergebnis auch als Pleite für die Bundesregierung.

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nurmeinsenf 05.09.2011, 08:06
1. "Wir müssen endlich wieder den politischen Gegner..."

"Wir müssen endlich wieder den politischen Gegner angreifen und mit der Selbstbeschäftigung aufhören."

Man weiß ja eigentlich, daß die Politik größtenteils Heißluftgebläse und Windbeutelei ist, aber selten spricht es jemand so prägnant aus. "Wir wissen nicht wo wir stehen und was wir wollen, die Leute hassen uns. Was machen wir bloß?" "Na das was wir immer machen. Wenn wir mit genug Getöse den politischen Gegner angreifen, hassen sie den vielleicht mehr?"
Ein Schauspiel der Armseligkeit.

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GerhardFeder 05.09.2011, 08:06
2. Stimmt

Legal- Illegal -Liberal

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Rainer Helmbrecht 05.09.2011, 08:22
3. .

Zitat von sysop
Führende FDP-Politiker üben nach der Wahlpleite der Liberalen in Mecklenburg-Vorpommern deutliche Selbstkritik: Die Partei habe als Marke derzeit "generell verschissen", sagte Vorstandsmitglied Kubicki. Die SPD wertet das Wahlergebnis auch als Pleite für die Bundesregierung.....
Wenn das Volk schon um Steuererhöhung bettelt, dann ist es wohl etwas daneben, gerade Steuersenkungen zum Hauptthema zu machen. Es wird auch nicht angemahnt, dass man mit den Bereits beschlossenen Ausgaben besser Haushalten soll.

Alles was dem normalen Bürger sofort einleuchtet, dass man sich einschränkt, wird gar nicht erwogen. Aber die Lebensrettende Abschaffung von 60 Watt Lampen wird Staatsziel. Staat und Bürger haben nicht mehr die selben Ziele und die FDP ist Garant dafür, dass es so bleibt.

Diese "jungen Leute" die die FDP repräsentieren, erwecken den Eindruck, dass sie an sie Krippe wollen, aber nicht um dem Staat zu dienen, sondern um Karriere und Geld zu machen. Das ist zwar verständlich, aber kein Grund für mich und ich vermute, auch nicht für viele andere, diese Partei zu wählen. Ein Trupp von Schaumschlägern.

MfG. Rainer

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kdshp 05.09.2011, 08:32
4. Mecklenburg-Vorpommern find ich gut!

Zitat von sysop
Führende FDP-Politiker üben nach der Wahlpleite der Liberalen in Mecklenburg-Vorpommern deutliche Selbstkritik: Die Partei habe als Marke derzeit "generell verschissen", sagte Vorstandsmitglied Kubicki. Die SPD wertet das Wahlergebnis auch als Pleite für die Bundesregierung.
Hallo,
besser kann man es nicht sagen also mit "Die Partei habe als Marke derzeit "generell verschissen""! Man hat oder macht ja auch nur mist da als FDP in der schwarz-gelben regierung in berlin siehe aktuel:
5. September 2011
Regelsätze
Hartz IV laut Gutachten noch immer verfassungswidrig
Einem Gutachten nach sind der Regierung methodische Fehler bei der Neuberechnung der Regesätze unterlaufen. Die letzte Erhöhung sei so kleingerechnet worden.
http://www.welt.de/politik/deutschla...ngswidrig.html

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reflexxion 05.09.2011, 08:34
5. offene Aufforderung an Kubicki: dann treten sie doch aus!

Wer so unzufrieden mit seiner eigenen Partei ist, der soll doch einfach gehen. Die Partei wird ja wohl kaum heimlich an einem Vorstandsmitglied vorbei Entscheidungen treffen. So viele Vorstände hat die FDP auch nicht, also was soll diese Nestbeschmutzung? Na gut, das ist das falsche Wort, weil genau das Nest FDP schon vorher mehr als schmutzig war.

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klowasser 05.09.2011, 08:35
6. gegen titelzwang!

Zitat von sysop
Die fehlende Perspektive müsse Thema der FDP-Gremiensitzungen sein, forderte Kubicki.
Ja, die Perspektive der FDP.
Wie wäre es z.B. mal wieder, Steuersenkungen zu fordern? Die Bürger wollen mehr brutto vom netto! Das überzeugt doch. Steuersenkungen, liebe FDP, dann wird es auch wieder was, mit der 5%-Hürde.

...hmpf...die FDP ist bald lustigere Satire, als Sonneborns Laden. :-)

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marvinw 05.09.2011, 08:38
7. Lustig, lustig

Millionäre gibt es im kapitalistischen System in der Regel nicht viele denn bei der so hohen Geldkonzentration der Einzelnen Personen (ungerechte Geldverteilung) funktioniert es schon rein wirtschaftlich nicht dass es mehr sein könnten.
Damit eine Partei zu gründen ist die größte Dummheit überhaupt. Man sehe sich solche Partei in Aktion: gegen fette "Spende" (im Ausland nennt man es Bestechungsgelder) senkt FDP die Steuern für die armen Hoteliers die finanziell "so schlecht" dran sind. Und das auch noch in Zeiten der 1€-Jobs und Hungergehälter in Zeitarbeit. Noch perfider, noch dümmer und noch debilder geht es kaum.

Sorry, aber es ist eine Partei der Idioten.

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frubi 05.09.2011, 08:41
8. .

Zitat von sysop
Führende FDP-Politiker üben nach der Wahlpleite der Liberalen in Mecklenburg-Vorpommern deutliche Selbstkritik: Die Partei habe als Marke derzeit "generell verschissen", sagte Vorstandsmitglied Kubicki. Die SPD wertet das Wahlergebnis auch als Pleite für die Bundesregierung.
Wer Leute wie Lindner und Bahr ins Schaufenster stellt, darf sich über mangelnde Zustimmung nicht wundern. Der Westerwelle spielt dabei keine große Rolle. Den ignoriert doch sowieso jeder. Leute wie Bahr, Lindner und Rösler sind doch Politiker aus dem Reagenzglas, die sich keinen Deut von der aktuellen Generation unterscheiden. Dabei lechtzt das Volk nach anderen Typen.

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klowasser 05.09.2011, 08:42
9.

Zitat von Rainer Helmbrecht
Alles was dem normalen Bürger sofort einleuchtet, dass man sich einschränkt, wird gar nicht erwogen. Aber die Lebensrettende Abschaffung von 60 Watt Lampen wird Staatsziel. Staat und Bürger haben nicht mehr die selben Ziele und die FDP ist Garant dafür, dass es so bleibt.
Bin zwar kein Konservativer, aber wenn ich mir die CDU anschaue, dann muss ich sagen, da gibts zumindest noch Leute, die ein wenig Gespür haben für das, was die Deutschen bewegt. Wenns um Sozialkürzungen geht, sind immer Leute dran, die anklingen lassen, dass dies mit ner christlichen Partei nur eingeschränkt geht.

Es gibt ja sogar an sich Themen, die ein FDP'ler vertreten könnte und von Interesse sind: Bürgerrechte (im Internet), vielleicht sogar Verkehrsplanung. Auch weniger Bürokratie im Staat kann ich mir vorstellen.

Aber die FDP ist mehr als offensichtlich nur ein Haufen von Managern, Unternehmern, Ärzten, Hoteliers und sonstigen höherstehenden Berufsgruppen, deren einzige Kontakte zu den 10.000 Menschen mit höherem Einkommen bestehen. Ich freu mich auf den Moment, wo sie unter "Sonstige Parteien" verschwinden. :-)

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