Forum: Politik
FDP-Rebell Kubicki: Anwalt in eigener Sache
DPA

Kaum ein Politiker kämpft mit solcher Verve gegen neue Transparenzregeln für Abgeordnete wie der FDP-Rebell Wolfgang Kubicki. Ganz uneigennützig dürfte der Einsatz nicht sein - der Liberale und stolze Yachtbesitzer aus Schleswig-Holstein ist ein gut verdienender Anwalt.

Seite 3 von 7
h.hass 19.10.2012, 18:38
20.

Politik sollte doch ein Full-Time-Job sein. Wie kann man da noch Zeit haben für eine Anwaltspraxis?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Plombier 19.10.2012, 18:40
21.

Fragt euch doch mal , warum Kubicki schon so oft zurückgetreten ist ......

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aprilapril 19.10.2012, 18:47
22. Und Angelas...

Zitat von uwecux
Genschman trug immer gelb, Kubicki rosa, Rösler wahrscheinlich giftgrün, na ja der Farbgeschmack ist kennzeichnend für die Politik, völlig daneben! Ab in die Tonne.
Kleiderschrank platzt vor Hosenanzügen in allen Farben des Regenbogens.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nutzer1105 19.10.2012, 18:48
23. Rechtschreibung

"einer der bestbezahltesten Rebellen"

Traurig, wenn noch nicht einmal im selbsternannten Qualitätsblatt SPIEGEL die Redakteure der deutschen Orthographie mächtig sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aprilapril 19.10.2012, 18:50
24. Es neidet doch niemand...

Zitat von soulsearcher
Wenn der Herr Kubicki ein gut verdienender Anwalt ist, dann macht er seinen Job wohl gut. Was spricht dagegen? Oder soll hier einfach mal wieder Sozialneid-Shitstorm generiert werden?
seinen guten Verdienst. Darum geht es überhaupt nicht. Die Politclowns könne sich dumm und dämlich verdienen, aber Transparenz ist gefragt. Nicht alleine die Höhe der Nebeneinkünfte ist für den Wähler von Interesse, sondern die Herren, denen sie dienen und politisch verpflichtet sind (bei Anwälten etwas schwierig, das gebe ich gerne zu).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aprilapril 19.10.2012, 18:52
25. Überbezahlt....

Zitat von schwarzschild
oha:D
wäre die nächste Steigerung und ganz sicher zutreffend.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
offenbacher_junge 19.10.2012, 18:54
26. Bock zum Gärtner...

Zitat von Walther Kempinski
Wenn ein Politiker woanders noch etwas Knete verdient, dann ist das sein gutes Recht, sofern er damit nicht in einen Interessenkonflikt mit seinem Mandat gerät. Wo ist hierbei die Grenze? Keine Ahnung...ich denke nicht, dass der Staat da eine Grenze ziehen darf.
Kubicki berät zum Beispiel die Regierung in Vaduz u.a. zur Frage der Strafbarkeit der Beihilfe zur Steuerhinterziehung in Deutschland... Naja, dann werden wenigstens vom Bund keine Steuerhinterzieher-CD's mehr gekauft, wenn Kubicki unter Steinbrück Finanzminister ist.

SZ-Artikel hierzu: Wolfgang Kubicki - Steuerberater für Vaduz - Geld - sueddeutsche.de

Und hier ist noch ein interessanter Aspekt zur Höhe seines Honorars: Mobilcom-Aktien im Wert von 13 Millionen Euro für die Verteidigung von Sybile Schmid (Mobilcom). Anklage: Steuerhinterziehung. Wo hat er sein Depot: In Liechtenstein...

Stern-Artikel hierzu: Pressemiteilungen stern magazin vorab: Wolfgang Kubicki maßgeblich an Mobilkom beteiligt - Stern Presse | STERN.DE

So jemand kann die Interessen unseres Staates nicht neutral vertreten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
festuca 19.10.2012, 18:55
27. Herr Kubicki ist...

Zitat von soulsearcher
Wenn der Herr Kubicki ein gut verdienender Anwalt ist, dann macht er seinen Job wohl gut. Was spricht dagegen? Oder soll hier einfach mal wieder Sozialneid-Shitstorm generiert werden?
...einfach ein gerissener Winkeladvokat hart an der Grenze der Legalität. Selbst 3 Untersuchungsausschüsse in Schwerin konnten nicht klären, wie unter seiner Beteilung das Land Mecklenburg-Vorpommern mit seinen damals noch unbedarften Ossis Anfang der 1990er in Zusammenhang mit der Sondermülldeponie Ihlenberg über den Tisch gezogen wurde. Man darf getrost davon ausgehen, dass er kräftig an dem Deal mitverdiente.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hesekiel 19.10.2012, 18:58
28.

Zitat von Walther Kempinski
Wenn ein Politiker woanders noch etwas Knete verdient, dann ist das sein gutes Recht, sofern er damit nicht in einen Interessenkonflikt mit seinem Mandat gerät. Wo ist hierbei die Grenze? Keine Ahnung...ich denke nicht, dass der Staat da eine Grenze ziehen darf.
Sie würden sich also auf das gute Gewissen des Menschen verlassen? Oha.

Zitat von Walther Kempinski
Der Wunsch nach Transparenz erinnert mich zudem ein wenig an das Bedürfnis eines Voyeur, der wissen will, was im Schlafzimmer der jungen Nachbarn vor sich geht.
Werde ich das nächste Mal auch entgegnen, sollte ich von Staates Seite nach Einkommen gefragt werden. Verdammte Voyeure, was scherts euch?

Der Witz ist doch, dass man als Arbeitnehmer harklein jeden Nonsens belegen darf und bei unwissentlicher Falschangabe halb im Knast steht, als Selbständiger wenigstens noch seinen hochbezahlten Steuerberater hat der schon dafür sorgt, dass man auf Papier als Nichtverdiener dasteht, und es als Politiker dann noch völlig egal sein soll.. gleichzeitig wundert man sich dann über "linkes Aufgebaren".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Waldbahner2 19.10.2012, 18:59
29. Reichtum ist kein Problem, Bestechlichkeit ist eins

Zitat von soulsearcher
Wenn der Herr Kubicki ein gut verdienender Anwalt ist, dann macht er seinen Job wohl gut. Was spricht dagegen? Oder soll hier einfach mal wieder Sozialneid-Shitstorm generiert werden?
Herr Kubicki lässt andere für sich arbeiten und drückt sich seit
seinem 5. Anwaltsjahr über 20 Jahre in der Politik rum.

Kann jeder für sich selber entscheiden was Herrn
Kubicki wichtiger ist. Aus meiner Sicht ein eitler
selbstverliebter Mensch.

Wen interessiert was schon was der Fraktionsvorsitzende der FDP
in Schleswig-Holstein für eine Meinung hat.

Der Mann ist allgemein überbewertet was bei dem FDP Personal
nicht schwer ist.

Wie und was der nebenbei arbeitet ist seine Sache wenn
er dem Abgeordnetengesetz gerecht wird.

Ist ja legitim andere für sich arbeiten zu lassen.
Reichtum ist auch keine Schande.

Zum Problem wird es wenn damals Herr Rexrodt FDP
für 750 000 im Jahr als Lobbyist arbeitet und ein paar
Energieerzeuger vertritt denen er angeblich die Ostkraftwerke
zugeschanzt hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 7