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FDP: Schäffler wirft Rösler Missachtung der Basis vor

Ein "Schlag ins Gesicht", wettert Frank Schäffler: Der Initiator des Euro-Mitgliederentscheids der FDP ist wütend über Parteichef Philipp Rösler. Dieser hatte schon vier Tage vor dem*Ende die Abstimmung für gescheitert erklärt. Auch die SPD hat zu dem parteiinternen Streit etwas zu sagen.

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manni-two 11.12.2011, 12:24
1. nicht begriffen Herr Schäffler

die Rettungsschirme sind GUT für Kapitalanleger und SCHLECHT für Steuerzahler, FDP-Wähler sind aber eher Kapitalanleger als Steuerzahler.

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kellitom 11.12.2011, 12:25
2. Rösler sollte gehen!

Wie kann ein Parteivorsitzender schon Tage vor Ablauf der Frist sagen, dass der Mitgliederentscheid gescheitert sei.
Das ist ganz schlechter Stil und undemokratisch.
Rösler sollte zurücktreten!

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jujo 11.12.2011, 12:31
3. ....

Zitat von sysop
Ein "Schlag ins Gesicht", wettert Frank Schäffler: Der Initiator des Euro-Mitgliederentscheids der FDP ist wütend über Parteichef Philipp Rösler. Dieser hatte schon vier Tage vor dem*Ende die Abstimmung für gescheitert erklärt. Auch die SPD hat zu dem parteiinternen Streit etwas zu sagen.
Herr Rösler, so etwas tut man nicht!
Ein wenig mehr Anstand täte gut. Herr Putin traute ich so etwas zu aber Ihnen als einer der Gralshüter des Liberalismus und Wächter der Demokratie?

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DeCielo 11.12.2011, 12:32
4. Schlechter Stil

Zitat von sysop
Ein "Schlag ins Gesicht", wettert Frank Schäffler: Der Initiator des Euro-Mitgliederentscheids der FDP ist wütend über Parteichef Philipp Rösler. Dieser hatte schon vier Tage vor dem*Ende die Abstimmung für gescheitert erklärt. Auch die SPD hat zu dem parteiinternen Streit etwas zu sagen.
Damit hat sich Roesler einen Baerendienst erwiesen.

Egal wie er das zukuenftige Ergebnis einschaetzt, haette er die paar Tage noch warten koennen.

Er verachtet mit seiner Aussage demokratische Prinzipien.

Das koennte den Anfang vom Ende Roeslers als Parteichef bedeuten.

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hubertrudnick1 11.12.2011, 12:37
5. Hatte nichts zu bedeuten

Zitat von sysop
Ein "Schlag ins Gesicht", wettert Frank Schäffler: Der Initiator des Euro-Mitgliederentscheids der FDP ist wütend über Parteichef Philipp Rösler. Dieser hatte schon vier Tage vor dem*Ende die Abstimmung für gescheitert erklärt. Auch die SPD hat zu dem parteiinternen Streit etwas zu sagen.
Diese ganze Aktion hatte doch nicht wirklich was zu bedeuten gehabt.
Aber auch in der FDP, die sich so gerne als die Freiheitsliebenden ausgibt, wird die wahre Freiheit unterdrückt, denn man ist nicht der Freiheit verpflichtet, sondern nur den Interessen des Kapitals.
HR

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hwmueller 11.12.2011, 12:38
6. Mach uns den Putin!

Und ich dachte immer, Wahlen, die vor dem Wahltag entschieden sind, gehören ins Reich des grossen Bären. Diesen versucht nun die Splitterpartei FDP seinen eigenen Leuten und uns Demokraten aufzubinden. Das lässt schon tief blicken, Herr Rösler! Sbaciba!

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doc_klugscheiss 11.12.2011, 12:50
7. Wie viele ungültige Stimmen?

Wenn man den Berichten trauen darf, wurde beim Mitgliederentscheid absichtlich eine hübsche "Falle" durch die Parteioberen ausgelegt:

Neben den Abstimmungsunterlagen musste auch eine Bestätigung über die FDP-Mitgliedschaft ausgefüllt und mitgeschickt werden - nur war diese am anderen Ende in der Mitgliederzeitung versteckt... da dürfte der ein oder andere wohl nur die Hälfte zurückgesendet und damit eine ungültige Stimme abgegeben haben.

Daher für mich interessant - wie viele ungültige Stimmen wirds wohl geben...

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Thomasius111 11.12.2011, 12:52
8. Klingt nach Sieg herbeireden

Zitat von sysop
Ein "Schlag ins Gesicht", wettert Frank Schäffler: Der Initiator des Euro-Mitgliederentscheids der FDP ist wütend über Parteichef Philipp Rösler. Dieser hatte schon vier Tage vor dem*Ende die Abstimmung für gescheitert erklärt. Auch die SPD hat zu dem parteiinternen Streit etwas zu sagen.
Die Abstimmung würde die Koalition sprengen. Dann wäre die FDP in der Opposition eine unter vielen. Davor hat Rösler Angst.
Die SPD hofft dagegen, dass die Koalition platzt und es vielleicht vorgezogene Wahlen gibt. Mit Ergebnis eines SPD Kanzlers. Juniorpartner der CDU wollen sie ja nicht sein. Ich denke, dann verrechnen sie sich. Der deutsche Wähler will nicht mehr länger braver Zahlmeister ohne Einfluss, bzw. Sklave seiner Geschichte sein.

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Putenschnitzel 11.12.2011, 12:52
9.

Ich kann den Rösler und die FDP zwar nicht leiden, aber dennoch stimme ich seiner Einschätzung zu, dass der Mitgliedernetscheid quasi gescheitert ist.
Allerdings wäre er gut beraten gewesen, wenigstens genug Anstand zu zeigen, das erst zu verkünden, wenn die Frist auch wirklich abgelaufen ist. Daran merkt man, dass Herr Rösler noch sehr jung ist und eigentlich nicht geeignet, eine Partei oder irgendetwas anderes zu führen. Denn dann hätte er gewusst, dass man selbst dem politischen Gegner (auch wenn er in der eigenen Partei sitzt) immer eine Möglichkeit geben muss, seine Niederlage OHNE Gesichtsverlust einzugestehen. Aber Röslers Äußerung vor Ablauf der Frist hat genau das Gegenteil bewirkt. Das war für Schäffler wohl ein Schlag ins Gesicht, der die Querälen nur weitergehen lassen wird.
Ich kann nur hoffen, dass es die FDP 2013 nicht schafft, die 5%-Hürde in den Bundestag zu nehmen. Die Partei wird einfach nicht mehr gebraucht. Genau wie Großbritannien in Europa ist auch die FDP immer nur der marktradikale Blockierer in Deutschland gewesen ... gegen Mindestlöhne, gegen gerechtere Bezahlung für Leiharbeiter, gegen staatliche oder öffentlich-rechtliche Infrastruktur usw. usw.
Diese Partei braucht kein Mensch ... außer vielleicht die private Versicherungswirtschaft, aber deren Interessen sind mir ehrlich gesagt so ziemlich egal.

Viele Grüße

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