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FDP und die Schlecker-Pleite: Röslers riskante Operation Rückgrat
REUTERS

Die FDP will klare Kante zeigen, das Nein zur Schlecker-Bürgschaft soll den Liberalen die Stammwählerschaft zurückbringen. Doch die Strategie ist riskant, weil die Partei kaltherzig wirkt. Kann Philipp Röslers Rechnung aufgehen?

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g.sindel 30.03.2012, 20:21
240. Sozialschmarotzer?

Zitat von tw1974
Ich kenne keinen bekannten FDP-Politiker, der Transferempfänger als "Sozialschmarotzer" bezeichnet hat. Da würde ich Sie im eine Quelle bitten.

Aber so ähnlich! Ich glaube es ging um eine HARTZ4 Regelsatzerhöhung von 5.- €uro pro Monat!
Hierzu verglich der damalige FDP-Vorsitzenden und noch amtierende Außenminister, Guido Westerwelle, diesen Sachverhalt mit " ausufernder, römischer Dekadenz!" Vieleicht sollten Sie mal Googeln, ich glaube da werden Sie bestimmt noch den einen oder anderen Artikel im Netz finden. Ja, ja, die Befürworter der FDP haben wie die Nazis vor 70 Jahren ein sehr kurzes Gedächtnis. Hinterher will es natürlich keiner von Euch gewesen sein!!!

Wenn man nur noch 1,5% bei den Wählern hat, den einen oder anderen Parteibuchträger auf Lebzeiten im Entwicklungshilfeministerium gut versorgt "PARKT", da machen wir mal dicke Backen und trampeln auf 11000 kleinen Verkäuferinnen rum. Wir mussen doch sparen!... Für soetwas haben wir kein Geld übrig!
Ich habe diese Mischpoke soetwas von über, kaum zu glauben dass die sich LIBERALE nennen. Dann nehmen ausgerechnet diese noch das Wort MARKTWIRTSCHAFT in den Mund und behaupten sie währen Experten.

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famulus 30.03.2012, 20:21
241. An Ihrer

Zitat von viceman
wer meint, das wir "marktwirtschaft" hätten, der outet sich meiner meinung nach, als oberschwachmat. das nachbeten irgendwelchen unsinns, macht den auch nicht wahr und richtig.aber , es gibt halt lohnschreiber, die von zeit zu zeit mal was für die ihren tun müssen, ein paar wurde anscheinend von der fdp und den unternehmerverbänden ins spon-forum geschickt!
Stelle würde ich mich zuallererst mal einer vernünftigen Rechtschreibung befleißigen, um nicht als Oberschwachmat aufzufallen. Lohnschreiber können Sie mit Ihrer Rechtschreibung allerdings nicht werden, das ist wohl wahr.

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-mowgli- 30.03.2012, 20:22
242.

Zitat von zenfire
Der (vielleicht sogar gut gemeinte) Rat von Wolfgang Kubicki an die Betroffenen, jetzt ihre Ansprüche (Abfindungen) selbst durchzusetzen geht an der Realität der Betroffenen völlig vorbei. Einen Anwalt - Herr Kubicki müsste es wissen - muss man sich auch erst einmal leisten können (zumal die Abfindungen auch nicht all zu üppig ausfallen dürften).
Für eine Klage vor dem Arbeitsgericht ist kein Anwalt notwendig.
Und bei den üppigen Gehältern, die Schlecker zahlte, würde es ohnehin Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe geben.
Warum sollen die Abfindungen nicht üppig ausfallen?
Für die Transfergesellschaft hätte man doch angeblich noch einige Millionen in Reserve.

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Heimatloserlinker 30.03.2012, 20:22
243.

Zitat von Palmstroem
Die Krokodilstränen von Kurt Beck sollten nicht das Hirn ausschwemmen. Eine Transfergesellschaft hätte von den Schlecker-Mitarbeiterinnen einen Verzicht auf ihre Abfindung und ihr Klagerecht bedeutet. Schlecker hätte die älteren an der Sozialauswahl vorbei in die Transfergesellschaft abgeschoben und Millionen am Verzicht der Abfindung verdient. Aber das will niemand sagen! Lieber die FDP bashen!
Alles richtig. Nur: Die FDP kann es nicht sagen weil dort keiner kompetent genug ist, die Materie zu begreifen! Niebel müsste es eigentlich wissen (ehemaliger Arbeitsvermittler aus Heidelberg), aber vielleicht will der Rösler im Mai beerben ...

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alterknacker 30.03.2012, 20:23
244. Der SPON auf Mitleidstour?

Und dies natürlich alles wegen Schlecker (Camouflage um Schlecker | Freies in Wort und Schrift) und da kommt die sogenannte 'Kalt-Herz-Partei natürlich mehr als recht.

Der FIWUS und auch ich persönlich haben eigentlich nichts anderes erwartet, nur diesmal nicht nur von einer Partei, sondern vom gesamten politischen Berlin.

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Karl2009 30.03.2012, 20:23
245. Auch für Sie - die Info des Insolvenzverwalters

Zitat von debreczen
Wohl kaum zu Lasten der Verkäuferinnen, die durchschnittlich nicht genug verdienen, um von einer "Transfergesellschaft" nennenswert (im Vergleich mit Kündigung / Abfindung / ALG I) zu profitieren. Und die Qualität der berüchtigten Weiterbildungsmaßnahmen ist es ohnehin, daß die Maßnahmenträger daran fett verdienen. Nein, wer jetzt echte Tränen heult, sind der Insolvenzverwalter und die Schnäppchenjäger. Der Insolvenzverwalter kann am besten verkaufen, wenn er die Arbeiterinnen los ist. Dann kaufen die Schnäppchenjäger auch am liebsten, haben die (profitablen) Läden und den Betrieb, und suchen sich dann aus der Transfergesellschaft diejenigen aus, die sie haben wollen. So spart man sich als Erwerber und als Verkäufer den Sozial- und Kündigungsschutz gerade für die Älteren und evtl. nicht mehr so gut Vermittelbaren - schön auf Kosten des Steuerzahlers. Wenn das mal endlich einer durchschaut und den Populisten und Geldverschwendern aus RotSchwarzGRün einen Strich durch die Rechnung macht, dann sollte der gelobt werden. SPON kann seine Anti-FDP-Kampagne mal stecken lassen.
Der Insolvenzverwalter wollte mit dieser Transfergesellschaft gerade eben auch Interessenten für einen möglichst kompletten Teil der Firma bekommen. Es gab anscheinend auch schon etliche Anfragen - mit eben dieser Auflage. Nachdem das gescheitert ist, wird er es sehr schwer haben, eine Zerschlagung der Firma noch irgendwie zu verhindern. Gerade das Nein der FDP wird eine Schnäppchenjagd ermöglichen!!!

Siehe die Erklärungen des Insolvenzverwalters ARD Mediathek: Morgenmagazin - Schlecker: Geiwitz kritisiert FDP - Freitag, 30.03.2012 | Das Erste

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Heimatloserlinker 30.03.2012, 20:23
246.

Zitat von CMH
Sie haben keinen blassen Schimmer, wieviele Eigentümer von kleinen Hotels am Existenzminimum herumkrebsen, stimmt's? Adlon und Bayerischer Hof sind nicht der Maßstab.
Was haben Sie dann gegen eine Marktbereinigung a la Schlecker auch in der Hotelbranche? Findet übrigens bereits statt!

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-mowgli- 30.03.2012, 20:24
247.

Zitat von jojocw
Es ging ja gar nicht um die Schleckerrettung, sondern um eine Transfergesellschaft, die den Schleckerarbeitslosen vorübergehend mehr Geld gegeben hätte. Und hierbei ging es nur um eine Bürgschaft.
Nicht mehr, sondern weniger Geld.
Und das auch nicht von der Transfergesellschaft, sondern in Form von Transferkurzarbeitsgeld vom Arbeitsamt.

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Yami 30.03.2012, 20:25
248.

Zitat von tw1974
Die FDP hat gegen die "Bankenrettung" gestimmt, als diese eingeführt wurde. Die "Bankenrettung" wurde mit den Stimmen der (damaligen) Regierungsparteien CDU und SPD und einiger grüner Abgeordneter beschlossen.
zur bankenrettung gehört wohl auch der esm und da hat die fdp nach einem mitgliederentscheid wohl dafür gestimmt.genauso wie z.b. zum erweiterten efsf.
in der oppostion war es einfach nein zu sagen,in regierungsverantwortung hat die fdp mit ein paar abweichlern alles durchgewunken.

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Heimatloserlinker 30.03.2012, 20:25
249.

Zitat von famulus
Der Artikel GG meint etwas völlig anderes, als Sie hier suggerieren wollen. Sie wollen Sozialismus suggerieren. Den gab es in Deutschland insgesamt über 50 Jahre mit all seinen bekannten Folgen. Es sollte jetzt Schluss damit sein. Sozialstaatsgebot heißt auch verhindern, dass Steuergelder für sinnlose Rettungsaktionen vergeudet werden. Das wäre nämliuch zutiefst unsozial.
Sie haben Staatswissenschaften studiert? Oder doch eher nach Studiumabbruch beim AWD angeheuert?

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