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FDP und die Schlecker-Pleite: Röslers riskante Operation Rückgrat
REUTERS

Die FDP will klare Kante zeigen, das Nein zur Schlecker-Bürgschaft soll den Liberalen die Stammwählerschaft zurückbringen. Doch die Strategie ist riskant, weil die Partei kaltherzig wirkt. Kann Philipp Röslers Rechnung aufgehen?

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brido 02.04.2012, 08:16
700. Die CSU

Zitat von biwak
Ganz die alte Mutti - Schule: Abwarten, nix sagen. Wenns nicht mehr geht ein bisschen Stellung beziehen und kurz darauf das Gegenteil machen.
ganz genau. Eine Zeitlang hatten die Wähler Hoffnung, sie haben sich angepasst, Schade. Jetzt ist der Weg frei für die PP.

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Luscinia007 02.04.2012, 14:43
701.

Zitat von DMenakker
Ihre Antwort is hochinteressant. Natürlich haben wir beide recht. Aber es zeigt den massiven Unterschied im Denken. Ihre Antwort geht von der finanziellen Sicherung während der Arbeitslosigkeit aus und von der fast schon unumstösslichen Gewissheit, dass diese sehr lange dauert. Meine Antwort .....
Und was bekommt die Schleckermiterarbeiterin zu hören, wenn sie nac h 20 Jahren Betriebszugehörigkeit bei Schlecker frisch, fromm, fröhlich und frei bei Aldi oder DM reinmarschiert und sich mündlcih initiativ bewirbt? "Schicken Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen!"
Da muss sich dann die Schleckerverkäuferin oft zuerst um einen PC mit Drucker, eine Fortbildung über modernes Bewerbungsschreiben, und evtl. Hilfe beim Formulieren des Lebenslaufes kümmern. Das Jobcenter nimmt solche Extrawünsche dankend entgegen.
Oder meinen Sie etwa, Aldi-Personaler akzeptieren eine handschriftliche Bewerbung auf Butterbrotpapier? Und da es auch nicht so viele Aldi-Filialen im näheren Umkreis gibt, möchte die Schleckermitarbeiterin dann doch mit der klassischen Bewerbung auf Nr. Sicher gehen.
Mit einer Transfergesellschaft wäre ihr da geholfen.

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cccatch 02.04.2012, 22:20
702. Mutti ist die Böse ...

Zitat von analysatorveritas
Gerade im Zusammenhang mit der Eurorettung ist die FDP von allen marktwirtschaftlichen Prinzipien abgewichen, der Eigenverantwortung für die eigenen Finanzen, dem Leistungsprinzip (keine Bürgschaftsübernahmen) und dem Wettbewerbsprinzip (ein deutscher Euro immer gleich einem anderen Eurolandeuro). Dies ist gerade keine liberale Politik und hat nichts mit Standhaftigkeit, Gradlinigkeit und Glaubwürdigkeit zu tun. Und da heult auch die große Masse auf, warum wohl? Die Wahlergebnisse zeigen es ja ganz deutlich!
Mutti ist die Böse , die versuchte mit der Macht zu spielen , wie ihr Ziehvater Helmut auch , Mutti hat eben bei aller Aufregung und Beschäftigtkeit nicht genau gecheckt , dass sich die Zeiten von Kohl bis zu Mutties Amt und Würden wohl doch etwas geändert haben , oder ?
Genau diesen Realitätsverlust werfe ich Mutti vor , da war Mutti wohl doch manchmal nur Kohls Mädchen und bleib es noch lange später in ihrem eigenen Denken und Handeln , soweit meine These dazu ..

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Hoffentlich_ausgeglichen 20.04.2012, 06:13
703. Nein!

Zitat von derjuergen
Zumindest sollten jetzt auch die letzten Wähler der FDP wissen, wessen Interressen diese Partei vertritt. Die Klientelpolitik ist unerträglich! Diese FDP sollte au sämtlichen Parlamenten verchwinden.
Klientelpolitik ist nicht unerträglich, sondern eine durchaus brauchbare Sache. Nur - wenn eine Partei sich einer solchen Klientel widmet, dann ist es nur konsequent, dass ihr Ihr beschriebenes Schicksal blüht.

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