Forum: Politik
FDP-Wählerschelte: "Die Masse ist meinungslos"

Warum sind die Liberalen in der Wählergunst so abgestürzt? Frankfurts FDP-Chef Pfeil glaubt, die Erklärung gefunden zu haben:*Die Bevölkerung*sei einfach zu schlecht gebildet. Er verzweifle daran, dass sich die Wähler nicht schlauer machten.

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RainerWahnsinn 27.09.2011, 10:49
120. Kommentar überflüssig,

der Pfeil hat sich damit selbst entlarvt - aber Leben tut er weiter sehr gut

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Hovac 27.09.2011, 10:49
121. Wähler-Beschimpfung

[QUOTE=prüfling;8803693... Deutschland wird unregierbar und spinnerte Laptop-Parteien kommen in die Parlamente.[/QUOTE]

ist ihre Aussage. Bevor Sie das tun lesen Sie doch bitte nur einmal kurz das Parteiprogramm der Piraten und befassen sich mit den Aussagen, dann brauchen Sie niemanen Laptop-Spinner nennen.

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dizzykrissi 27.09.2011, 10:50
122. Zumindest reicht unsere Bildung aus...

...um zu erkennen, dass man das Profil einer Partei nicht schärfen kann, indem man versucht unterschiedlichstes anzubieten ohne dabei den Eindruck zu erwecken, dabei hinter einer Sache zu stehen. Verzweifelte Beliebigkeit hat selbst gegen die erfrischende Inkompetenz einer Piratenpartei keine Chance. Diese (die Piraten) bieten vielleicht nicht viel an, aber sie vermitteln eine klare Message.
In diesem Fall würde ich das alte Sprichwort etwas abwandeln: Hochmut kommt nach dem Fall.

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fordp 27.09.2011, 10:50
123. bei ihnen vielleicht...

Zitat von Dennis K.
...als Politiker zwar unbeliebt. Aber wo er recht hat, hat er recht. Die Bevölkerung in einem Land, in dem die BILD-Zeitung als das meistgelesene Tagesmedium grassiert, kann nicht überdurchschnittlich schlau sein.
..aber sie haben ja auch noch nicht einmal seine aussage verstanden.

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paulwurf_mauli 27.09.2011, 10:50
124.

Zitat von clearmind
Das ist an Überheblichkeit wohl kaum noch zu überbieten. Solche Leute tragen ihr Scherflein dazu bei, daß die FDP so am Boden liegt. Solche Überheblichkeit ist aber häufig immanent -- viele Politiker sprechen ja gerne von den "Menschen", denen man ihre Politik nur näherbringen müsse. Sich damit selber in den Olymp erhebend, ist es für sie unbegreiflich, daß ihre "alternativelose" Politik von den Bürgern nicht "nicht verstanden" wird, sondern schlicht und einfach als falsch betrachtet wird, und meist zurecht, wie sich später herausstellt.
Stimmt, wobei "die Menschen da draußen" oder "der einfache Mann von der Straße" noch viel besser sind, als "die Menschen" allein.

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Meshada 27.09.2011, 10:50
125. .

Zitat von Dennis K.
...als Politiker zwar unbeliebt. Aber wo er recht hat, hat er recht. Die Bevölkerung in einem Land, in dem die BILD-Zeitung als das meistgelesene Tagesmedium grassiert, kann nicht überdurchschnittlich schlau sein.
Nennen sie mir ein Land größer als ein Stadtstaat, in dem es nicht etwas vergleichbares zur BILD-Zeitung gibt.

Das Problem ist wahrlich nicht die fehlende Bildung, sondern die Abschottung der Politik von der Realität. Wenn der Wähler merkt, dass die eigenen Stimmen wenig nützen, was bringt dann großes politisches Interesse?

Für viele Wähler ist dies eine einfache Kosten/Nutzen Rechnung. Und das hat unsere Politik verbockt. Das Desinteresse an der Politik ist hausgemacht und bequem. Politisch engagierte Nicht-Politiker sind absolut unerwünscht von seiten der Politik.

Sieht man jedesmal - die Piratenpartei wurde nicht ohne Grund gegründet.


Und das sag ich als Ex-FDP Wähler. Der Absturz der FDP liegt nicht an fehlender Bildung der Wähler, sondern an fehlender guter Politik. Warum soll ich weiter einer Partei die Stimme geben, die ohnehin ihre Primäraufgabe in Lobbyarbeiut sieht?

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panzerknacker51 27.09.2011, 10:50
126. Fast Drei Prozent

Zitat von stevendedalus65
Cool, wir die FDP sind sooo toll und hochgestochen und jeder, der intelligent ist, muß eigentlich für uns sein und wenn wir kein Erfolg haben, dann ist es der böse, dumme Wähler. Am liebsten hätte Herr Pfeil wohl noch vom Stimmvieh gesprochen? Aber gut so, so demontiert sich die FDP - Abkürzung für "Fast drei Prozent" noch mehr und noch schneller und verschwindet hoffentlich endgültig im Orcus der Bedeutungslosigkeit.
Wieso "Fast Drei Prozent"? Das war mal; jetzt wird "Fast Drei Promille" angestrebt...

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Capoocan 27.09.2011, 10:50
127. Mißverständnis

Zitat von Blattwerk
Zum Glück waren's nur 14, aber selbst die waren viel zu viel. Ich hab mich immer gefragt, wie gerade die Deregulierungs- und Privatisierungspartei FDP auf dem Höhepunkt der schlimmsten Wirtschaftskrise der letzten Jahrzehnte, die durch eine wahnhafte Deregulierung des Finanzmarktes verursacht wurde, 14% Wähleranteil bekommen konnte. Ich glaube, die Leute, die die 2009 gewählt haben, schämen sich heute immer noch dafür. Viele Grüße
Der "Neoliberalismus" will keine Deregulierung, sondern verlangt im Gegenteil, dass der Staat die Spielregeln so festlegt, dass eben keine "systemrelevanten" quasi-Monopole u.ä. entstehen kann. Siehe "Freiburger Schule".
Im übrigen waren es gerade die staatliche Institute, die in Deutschland die größten Fehler begingen. Auch insofern hat der Neoliberalismus recht, wenn er verlangt, dass sich der Staat nicht als Marktteilnehmer betätigt. Wo immer dies geschieht, wird der Markt völlig verzerrt und früher oder später kollabieren.

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ky3 27.09.2011, 10:50
128. FDP schürt Kluft zwischen arm und superreich

Eine Partei deren Wirtschaftsphilosophie die Kluft zwischen arm und superreich stets verschärft.
Die Lobbyisten-Partei FDP, die für zügellosen Börsenmakler Selbstkontrolle als ein probates Mittel hält braucht sich doch nicht zu wundern wenn immer mehr Menschen gerade aus nicht so reichen Häusern ungebildeter werden.

Noch sind sie aber nicht total verblödet um zu merken das Lehman oder der Ausstieg aus dem Atomausstieg für FDP steht.

Die FDP glaubt sektiererisch an die alte Mähr von der "Selbstregulierenden Marktwirtschaft". Diese These ist längst überholt, wir wissen das der Mensch nicht logisch wirtschaftet sondern gefühlsorientiert. Und genau dieser Fakt macht die ganze FDP-Glaubensdogmatik zunichte. Der Mensch ist gierig und dafür braucht es strenge Regeln.

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pibaer 27.09.2011, 10:51
129. Erst informieren, dann schreiben

Zitat von malüberlegen
... und behaupte das Gegenteil, gerade weil der Wähler angesichts anhaltender Banken-, Finanz- und Eurokrise sich endlich über die Politik dieser neoliberalen Wirtschaftsfanatiker informiert hat (soziale Gerechtigkeit abschaffen, europäische Integration populistisch aufs Spiel setzen, unfähigen Außenminister installieren...) informiert hat, wird endlich bewusst, wovon ich schon lange überzeugt bin: diese Partei ist überflüssig (zumindest in den Parlamenten).
Komisch, dass gerade die FDP die Beteiligung privater Gläubiger bei einer Griechenland-Insolvenz anstrebt, während SPD und Grüne mit immer größeren Rettungsschirmen die Gewinne der Spekulanten sichern wollen.
Herr Pfeil hat schon Recht.

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