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Fehlkonstruktion: Neue Marine-Boote taugen nicht zur Piratenjagd
DPA

Am Horn von Afrika patrouilliert die Deutsche Marine und schützt Handelsschiffe vor Überfällen von Piraten. Neue Fregatten sollten den Soldatentruppen eigentlich mehr Schlagkraft verleihen. Doch nach SPIEGEL-Informationen erweisen sich die Beiboote als Fehlkonstruktionen.

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matz-bam 03.11.2013, 15:07
1. was solls

Zitat von sysop
Neue Marine-Boote taugen nicht zur Piratenjagd...
die sind eh unter der 5% hürde geblieben.also keine harten massnahmen nötig.

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Werder 03.11.2013, 15:07
2. Fehlkonstruktion !

Offenbar gibt es nur noch Fehlkonstruktionen, jedenfalls dann, wenn Bund oder Land die Finger drin haben. Und je größer, teurer und spektakulärer ein Objekt, je eher geht es den Bach runter. Wenn es nicht zu Lasten der Steuerzahler ginge, könnte man sich darüber amüsieren, dass dieses Land zur Lachnummer verkommt.

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pförtner 03.11.2013, 15:14
3. Nato - Ziege Ford

Bei der Bundeswehr gibtb es selten etwas was funktioniert.
Schon 1959 war es so ! Die " Natoziege " Ford -Lkw, warf im Gelände uns Soldaten heftig durcheinander. Wegen der mitgeführten Gewehre war das nicht auf die leichte Schulter zu nehmen!

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mikaiser 03.11.2013, 15:17
4. Strahlenbelastung ??

Die hinteren Sitze sind wegen der Strahlenbelastung nicht zu benutzen?
Räusper... Werden die Funkwellen im Fahrtwind nach hinten geweht oder weshalb ist das so? Die Anschuldigung ist derartig ungewöhnlich, dass ich gerne genauere Infos hätte.

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Peick 03.11.2013, 15:37
5.

Hat die Berichterstattung über den EuroHawk dermaßen Spaß gemacht, dass man jetzt nach weiteren Skandalen sucht? Entschuldigung, aber keiner stoppt den Bau einer Fregatte, weil deren Beiboote nicht an Piratenschiffen anlegen können. Die restlichen Anschuldigungen hat sich der Autor doch aus dem Allerwertesten gezogen, genauso wie die letzten Absätze, die mit dem Thema wenig zu tun haben.

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westcoast 03.11.2013, 15:43
6. hihihi....

"Tests mit dem Prototyp hätten ergeben, dass voll ausgerüstete Soldaten nicht durch den Mittelgang passten"....das ist ja eigentlich garnicht lustig, aber irgendwie musste ich schmunzeln. Stelle mir das gerade bildlich vor: "geh weiter", "ich kann nicht" "wieso nicht" "stecke fest, so ein Mist"....! So geht's mir oft mit meinem Kinderwagen im Bus.

Aber im Ernst, da gibt's doch diese feine kleine Liste vom Bund der Steuerzahler, mit Dingen die "daneben" gingen. Diese Boote gehoeren ganz oben auf die Hitliste. Mann, mann, mann, wer macht sowas!?!?! In jedem Unternehmen wuerde man haushoch rausfliegen! Unglaublich!

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Pi-Street 03.11.2013, 15:44
7. Mangel vs. Fehlkonstruktion

Die Boote haben offensichtlich Mängel, so dass es nicht für die Note 1+ reicht, aber dass sie sich gleich NICHT zur Jagd, auf wen auch immer, eignen, scheint etwas übertrieben. Ein Mangel scheint die Funktechnik zu betreffen und damit zwar das Boot als Gesamtes, aber nicht das Boot im Speziellen. Und wenn die deutsche Marine diese Probleme mit starker Funktechnik hat, dann sicher auch die Marinen anderer Länder. Der Einkaufspreis von 812 Tsd. Euro für so ein Bötchen ruft in dem Zusammenhang eher Verwunderung hervor.

Aus BILD am Sonntag: Deutsche Marine schenkt Piraten Schlauchboote - 20.11.2011

Piraten vor Somalia: Deutsche Marine lässt sie frei - Politik Inland - Bild.de
"Als der Pirat auf die deutsche Fregatte 'Köln' kommt, begrüßt er die Feldjäger wie alte Bekannte: [...] An Bord werden die verdächtigen Piraten erkennungsdienstlich erfasst und von einem Marine-Stabsarzt untersucht. Anschließend bekommen sie ein Lunchpaket: Weißbrot mit Käse und Wurst, aus religiösen Gründen kein Schweinefleisch. Dazu Wasserflaschen. Dann nimmt die Fregatte Kurs auf die somalische Küste. Wenige Kilometer vor dem Strand gehen die Piraten wieder von Bord, steigen in ein altes Marine-Schlauchboot mit Außenbordmotor (Gesamtwert 2000 bis 3000 Euro) und werden 'entlassen'. Überwacht wird die Heimreise vom Bordhubschrauber der Fregatte. Sind die Somalis an Land, eröffnen die Soldaten mit dem Heli-Maschinengewehr das Feuer auf das verlassene Schlauchboot. Denn das Gerät soll auf keinen Fall intakt in Piratenhand bleiben. So kamen in den vergangenen Wochen mehrmals Dutzende Piraten, die von der Fregatte 'Köln' erwischt worden waren, davon. Das machen nicht nur die deutschen Seestreitkräfte so, sondern laut EU-Einsatzbefehl alle an der Mission beteiligten Nationen. Warum dieses absurde Katz-und-Maus-Spiel? Nur wenn Piraten bei einem Angriff erwischt werden, dürfen sie festgesetzt und vor ein Gericht gestellt werden. Seit 2008 wurden insgesamt 111 Piraten verhaftet. 56 wurden verurteilt, 55 sitzen noch in U-Haft. Für Omid Nouripour, Grünen-Sprecher im Verteidigungsausschuss des Bundestags, bedarf es dringend neuer Lösungen: 'EU und Bundeswehr müssen eindeutig klären, wie man mit verdächtigen Piraten und Tätern umgeht. Denn sonst wird der Einsatz absurd. Das ist für die Soldaten frustrierend und für die Steuerzahler teuer.' Bei der deutschen Marine ist man über den seltsamen Shuttle-Service im Rahmen der Mission 'Atalanta' vor Somalias Küste nicht glücklich. Ein hoher Offizier zu BILD am SONNTAG: 'Die eingesetzten Marineeinheiten sind keine Strafverfolgungsbehörde und können die Piraten nur festsetzen, wenn wir sie bei einem Überfall erwischen. Eine gerichtliche Verfolgung ist auch schwierig, weil kaum eine Nation Piraten aufnimmt.' Auf der Fregatte 'Köln' sind die alten Schlauchboote und Bootsmotoren knapp geworden. Der Logistikoffizier hat schon nachbestellt. Grund: Vergangenen Mittwoch hat die Bundesregierung beschlossen, die Beteiligung am Anti-Piraten-Einsatz mit bis zu 1400 Soldaten ein weiteres Jahr fortzuführen."

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Progressor 03.11.2013, 15:49
8. Beiboot-Quatsch

Zuerst lässt man über die betreffenden Gebiete AWACS fliegen und schickt dann Apache Kampfhubschrauber bei verdächtigen Booten los. Die stoppen diese dann bis die Fregatte zur Kontrolle da ist.

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ekkehart-martin 03.11.2013, 15:52
9. Ob Korvetten, Fregatten, Hubschrauber oder Transportflieger

man fragt sich ob es seit HS-30, F 104 noch Fortschritte gegeben hat. Man könnte vielleicht die Marine auflösen und für die Hälfte der eingesparten Haushaltsmittel die Arbeit effizient von der US Navy mit erledigen lassen. Ansonsten ist der Artikel wie immer wenn es um militärische/technische Dinge geht super recherchiert.

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