Forum: Politik
Fehlkonstruktion: Neue Marine-Boote taugen nicht zur Piratenjagd
DPA

Am Horn von Afrika patrouilliert die Deutsche Marine und schützt Handelsschiffe vor Überfällen von Piraten. Neue Fregatten sollten den Soldatentruppen eigentlich mehr Schlagkraft verleihen. Doch nach SPIEGEL-Informationen erweisen sich die Beiboote als Fehlkonstruktionen.

Seite 4 von 8
snurdlebug 03.11.2013, 17:14
30. Grenzenlose internationale Dummheit..

Zitat von sysop
Am Horn von Afrika patrouilliert die Deutsche Marine und schützt Handelsschiffe vor Überfällen von Piraten. Neue Fregatten sollten den Soldatentruppen eigentlich mehr Schlagkraft verleihen. Doch nach SPIEGEL-Informationen erweisen sich die Beiboote als Fehlkonstruktionen.
..bei der Piratenbekämpfung ist die Regel. Dabei bräuchte man nur Köderboote mit versteckter Bewaffnung und Soldatenmannschaft herumfahren lassen die aussehen wie leichte Beute. Dann die angreifenden Piraten versenken und in die Ewigkeit befördern. Bald wären alle aktiven Piraten ausgerottet und der Rest bliebe schön zu Hause. Leider wird das dank der Dummheit der Gutmenschen nicht gemacht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kuschl 03.11.2013, 17:15
31. Beratung nötig

Zitat von sysop
Am Horn von Afrika patrouilliert die Deutsche Marine und schützt Handelsschiffe vor Überfällen von Piraten. Neue Fregatten sollten den Soldatentruppen eigentlich mehr Schlagkraft verleihen. Doch nach SPIEGEL-Informationen erweisen sich die Beiboote als Fehlkonstruktionen.
Vielleicht sollte man die Piraten in Sachen Bootskauf konsultieren, deren Boote scheinen ja ihre Aufgabe zu erfüllen und preiswerter sind sie wahrscheinlich auch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kumi-ori 03.11.2013, 17:28
32.

Zitat von amerlogk
Systemfrage: Stoppen wir Piraterie durch Kriegsschiffe, oder durch verbesserte Lebensbedigungen? Was sehr, sehr viel mit der Wirtschafts- und Zollpolitik Europas zu tun hat. Die Zeit bewaffneter Streitkräfte europäischer Nationalstaaten neigt sich dem Ende zu. Wir sollten ein paar Kampfflieger behalten für, warum auch immer. Den ganzen Panzerblech einmotten. Vernünftige Spezialkräfte unterhalten und ein paar bewaffnete Hilfsschiffe. Wenn von den 22 Milliarden die wir nun ausgeben, 7 Milliarden in Schuldentilgung fließen würden, 7 Milliarden in Aufbau anderer Länder und für den Rest eine Selbstverteidigungsstreitmacht in einem Land das von Freunden umringt ist... würde mir das mehr als reichen. Fokus auf Minenräumen wäre schön. Ich fände es gut wenn die Bundeswehr weltweit den Ruf bekommt das wir diesen Minenscheiß räumen. Das wäre eine Tat für die Menschheit. Das ganze neue Blech das da dauernd angeschafft wird, nach Spezifikationen des Kalten Krieges, ist doch nur Lobbyarbeit.
Sie glauben doch nicht, dass die Drahtzieher der Piraten diejenigen sind, die unter der Zoll- und Wirtschaftspolitik der Europäischen Union leiden. Und Sie glauben auch nicht, dass sieben Milliarden entwicklungshilfe für Somalia, die Piratenbosse von irgendwas abhalten würden? Vielleicht, dass sie das Geld gerade auch noch mitnehmen, wenn sie denn überhaupt in Somalia sitzen, und nicht in der Schweiz, in Amerika oder in Russland

Beitrag melden Antworten / Zitieren
creativebrain 03.11.2013, 17:29
33. Wer ist hier der Dumme?

Womöglich stammen die Bote vom gleichen Hersteller wie die von den Piraten! Solche Lieferungen sind anmeldepflichtig in GTS (Global Trade Server) und sind dadurch sind die Auftraggeber ziemlich leicht festzustellen. Dann müsste die deutsche Marine gar nicht am Horn von Afrika zu patrouillieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dt68821159 03.11.2013, 17:36
34.

Entscheiden tun die Bürokraten im Berliner Ministerium. Qualifikation für Marineangelegenheiten: jeder der schon einmal eine Kahntour im Spreewald gemacht hat

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dt68821159 03.11.2013, 17:56
35. optional

Beschaffungsvorgang bei der Bundeswehr:Marine meldet Bedarf für ein Ruderboot. Vorgaben: Alu, weil pflegeleicht, max 4,4m, da nicht mehr Platz auf der Korvette. Das BA für Beschaffung erweitert um eine Mini-Dampfmaschine (die noch entwickelt werden muß) mit solarbetriebener Steuerung. Boot muß auf 7,39m verlängert werden. Vorgang geht ins Ministerium: ein passionierter Biertrinker ergänzt um einen Kühlschrank. Muß aus Platzmangel auf den Dampfkessel. Wird bei Anlagenerprobung zu heiß, muß stärker isoliert werden. Der Personalrat fordert wg Bier zwei Klos (männlich und weiblich). Kommen aus Platzmangel auf angehängtes Beiboot. Ein qualifizierter Sachbearbeiter (hat eine Kahntour im Spreewald gemacht) ändert von Alu- in geteerten Holzrumpf.Beim Stapellauf saufen beide Boote ab. Der anwesende Minister ignoriert den Vorfall, da ihm keine gelochte Vorlage vorliegt.Die CDU will Noah in den Untersuchungsausschuß vorladen, da er als sozialer Linker gilt und seine Arche auch auf Grund gesetzt hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
multi_io 03.11.2013, 17:58
36.

Zitat von amerlogk
Systemfrage: Stoppen wir Piraterie durch Kriegsschiffe, oder durch verbesserte Lebensbedigungen?
Durch Kriegsschiffe.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
patrick6 03.11.2013, 18:05
37. Ah ja...

'Die Spezialkräfte drängen nun auf einen Baustopp für die Fregatten.' Weil die Beiboote Probleme machen, wird auf einen Baustopp für die Mutterschiffe gedrängt? Mein Gott, was für ein Schwachsinn wird hier geschrieben.

Dass die Bundeswehr nichtfunktionale Systeme in Dienst stellt, habe ich bereits vor fast 30 Jahren festgestellt. Damals habe ich auch nur gedacht: Gut, wenn das der Russe nicht weiß - obwohl: er wusste es wahrscheinlich.
Allerdings stieß meine Betrachtung des ganzen als 'Grüner Pfadfinderverein' nicht so ganz auf die Zustimmung meiner sog. 'Vorgesetzten' (unglaublich, was für Hohlhirne da ein Kommando innehatten, das wird heute wohl immer noch so sein). Im Konfliktfall wären wir in 20 Minuten fertig gewesen.
Tja, und heute können sie nicht mal vernünftige Schlauchboote bauen. Ganz schön peinlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
urban4fun 03.11.2013, 18:16
38.

Zitat von sysop
Am Horn von Afrika patrouilliert die Deutsche Marine und schützt Handelsschiffe vor Überfällen von Piraten. Neue Fregatten sollten den Soldatentruppen eigentlich mehr Schlagkraft verleihen. Doch nach SPIEGEL-Informationen erweisen sich die Beiboote als Fehlkonstruktionen.
Verteidigungsministerium at its best. Ich hab den Eindruck, dass man nach zwei Weltkreigen das Verteidigungsministerium mit Absicht mit solchen Hohlschädeln besetzt, damit man ja nicht nochmal "erfolgreich" einen weiteren krieg führen kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
n01 03.11.2013, 18:20
39. Wieso brauchen die solche starke Funkanlagen?

Zitat von rubberduck59
Der inhaltlich schlecht recherchierte SPON Artikel lädt ja geradezu zum "vermuten". Es geht bei der "Funkproblematik" eben nicht um die (im Vergleich zu Radaranlagen niederfrequenten und feldstärkeschwachen) Kommunikationsverbindungen, sondern um die wesentlich energiereicheren Abstrahlungen des auf einem Bügelmast knapp über den Bootsinsassen angebrachten Radargerätes ("Tortenschachtelradom") auf 3cm Welle. Der Sicherheitsabstand zu solchen Sendern beträgt üblicherweise 3 m. Googlen Sie mal RADHAZ ...
Ich verstehe nicht ganz, wieso diese Boote eine solch starke Funk und Radarausrüstung benötigen. Damit wird ja keine Weltreise gemacht, sondern sie operieren doch immer in der Nähe des Mutterbootes, denke ich mir. Und normale Funkantennen können auch flexibel aufgehängt werden, damit es keine Probleme beim Anlegen an einem Schiff gibt. Ich kann mir allerdings vorstellen, das dort alles reingebaut wurde, was machbar ist. Macht sich ja gut bei riuhigem Wetter. Auf dem Foto sieht man allerdings nichts von größeren Antennen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 8