Forum: Politik
Fehlplanung der Bundeswehr: Deutschland drohen Lücken bei der Luftrettung
DPA

Die Bundeswehr braucht dringend moderne Rettungshubschrauber - doch eine Planungspanne verzögert den Einkauf erheblich. Nun müssen altersschwache Modelle bis 2017 fliegen. Auch bei zivilen Notmissionen.

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wahrsager26 21.10.2015, 15:43
10. Helikopter

Das alles ist nur einem Wunschdenken geschuldet-dem Traum des ewigen Friedens geschuldet.Einige glaubten sogar,dass nach der Wiedervereinigung die Geschichte aufhört....!Es ist kein Wille da,eine gewisse Verteidigungsbereitschaft zu besitzen...nie wieder Krieg von deutschem Boden...Frieden schaffen ohne Waffen,das waren und sind die Parolen.Dabei wäre es so einfach zu durchschauen,wie der ganze Aberwitz funktioniert-es reicht die Wortwahl oder die Bezeichnung anzusehen,um den Murks zu erkennen..Alternativlos,robustes Mandat,und einiges mehr ,zeigen das zwiespältige Verhältnis der Politik zur BW..Warum also eine vernünftige Planung aufziehen,wenn vieles ohnehin nicht gewollt wird von der Politik?Wobei ich annehme,dass viele unausgegorene gesellschaftspolitische Dinge interessanter waren und die BW finanziell systematisch ausgeblutet wurde -wir müssen doch nur gewisse Parteien scharf ansehen...Nun gut,vielleicht fällt ja noch bei der Flüchtlingsrückführung eine Transall vom Himmel.....würde das wundern?Danke

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Knack5401 21.10.2015, 15:45
11. Nur dass kein falscher Eindruck entsteht,

die zivile Luftrettung ist keineswegs in Gefahr. Diese wird flächendeckend als Hauptaufgabe von den Rettungshubschraubern des ADAC, der Deutschen Rettungsflugwacht und in kleinerem Umfang anderen zivilen Betreibern im Auftrag nach den Rettungsdienstgesetzen der Bundesländer sichergestellt. Dort fliegt man auch die modernsten Baumuster. SAR ist eine Aufgabe des Bundes auf Grund internationaler Verträge im Bereich Luftfahrt und Seenotrettung. Ich frage mich auch, wo all die Milliarden, die jedes Jahr in den Wehretat eingestellt werden, versickern...

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ihawk 21.10.2015, 15:45
12. Wieder einmal regiert die Ahnungslosigkeit

Der Bell UH-1D wurde als "Wegwerf-Hubschrauber" für den Vietnamkrieg konzipiert und in Großserie gebaut.
Die Liste der Vorteile des Bell UH-1D gegenüber anderen Hubschraubern ist seitenlang denn der Bell UH-1D entpuppte sich als genialer und kostengünstiger Allzweck-Hubschrauber. Der einzige Nachteil war seine Lautstärke im Flug, was ihm den Spitznamen "Klopfer" einbrachte.
Stark überarbeitete Rotorblätter haben die Geräuschentwicklung stark reduziert. Was die Industrie maßlos ärgert, ist die Tatsache, dass die UH-1D nicht kaputt zu kriegen und extrem einfach zu warten ist.
Gut, es gibt inzwischen bessere Hubschrauber wie z.B. der Eurocopter ... nur die sind um ein vielfaches teurer, hoch spezialisiert und extrem teuer zu warten.
Die Rüstungslobby macht sich lächerlich, wenn sie einen Artikel wie den vorliegenden, den SPON Journalisten unterjubelt.

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Zorpheus 21.10.2015, 15:49
13. Kann man das nicht einfach umgehen?

Durch die Ausschreibung entstehen Verzögerungen, die zu horrenden Mehrkosten bei der Wartung führen. Was ist also der Sinn der Ausschreibung? Normalerweise dient die dazu das billigste Angebot zu finden, damit wird man hier aber kaum Geld sparen.
Muss man in solchen Fällen wirklich so genau das Gesetz befolgen? Kann da nicht einfach die Ministerin entscheiden, dass man in diesem Fall die schnellere und damit billigere Lösung wählt? Klar, das darf nicht zum Normalfall werden, aber dafür muss man nur den Verantwortlichen bestrafen.
Oder braucht es noch eine Gesetzesänderung, damit die Bundeswehr einen Sofortbedarf schnell bestellen kann?

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Butenkieler 21.10.2015, 15:50
14. Bundeswehr

Man kann nicht mehr aus einem BW-Etat herausholen, als das was die Politik bewilligt hat. Neue Hubschrauber sind anzuschaffen. Egal wie und wo. Es gibt doch weltweit Flugzeugwerke, die Erfahrung mit diesen Einsätzen haben. Warum so viel Geld in die Bell an Reparaturkosten investieren. Unsere Politiker sparen am falschen Ende. Nämlich bei uns: den Bürgern. Als Beispiel eines Hubschrauberfabrikanten können wir auch in Europa starten: https://de.wikipedia.org/wiki/Airbus_Helicopters
Wie gesagt, es gibt genug Angebote.

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Peter Eckes 21.10.2015, 15:54
15. .

Ich denke VdL und Suder haben jetzt genug Zeit gehabt den Laden aufzuräumen. Das Fazit muß lauten: Die beiden können es (auch) nicht! Frau Unternehmensberaterin-Oberschlau-Nix-Drauf-außer-Zahnbelag und Frau Ich-Kann-Alles-hab-acht-Kinder-und-mein-Vater-war-auch-schon-Politiker sind mit ihrer "Frauenpower" keinen Deut besser als unsere bisherigen Verteidigungsminister, vielleicht sogar noch schlechter. Das und die von Mutti Merkel verursachte Flüchtlingsinvasion zeigt, Frauen in Führungspositionen bringen es nicht. Sie führen in den Untergang! Wer es nicht glaubt mal in Südamerika bei Frau Rousseff und Frau Kirchner nachfragen.

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mielforte 21.10.2015, 15:55
16. So langsam scheint ja ein System dahinterzustecken,

erst die Wehrpflicht abschaffen, den Haufen zusammenstreichen, Soldaten und Offiziere demütigen und dann das Land mit Asylanten fluten. Ach ja, was ist eigentlich mit der Polizeireform? Die sollten doch auch sparen und Standorte schließen. Nachtigall ick hör dir trapsen...

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drmm 21.10.2015, 15:57
17. Entschuldigung...

...aber was ist das denn für ein alarmistischer Nonsens? Die Bundeswehr hat sich schon vor Jahren aus der zivilen Luftrettung vollständig zurückgezogen. Alle Standorte sind entweder von anderen Organisationen (meist ADAC) übernommen worden oder es gibt Kooperationsverträge. Letzteres betrifft die Standorte an den Bundeswehrkrankenhäusern Ulm (Christoph 22), Koblenz (Christoph 23) und Hamburg (Christoph 29). Hier stellt die Bundeswehr nur noch die Notärzte und teilweise die HEMS-Crew-Member (Rettungsassistenten). Hubschrauber und Piloten werden aber vom ADAC, bzw. dem Katastrophenschutz (BMI) gestellt. Hier fliegen moderne Hubschrauber, meist vom Typ EC 135. Von einer Gefährdung der zivilen Luftrettung kann überhaupt keine Rede sein. Bitte besser recherchieren.

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torstenschäfer 21.10.2015, 15:58
18. Hört denn diese Hetze niemals auf?

Zitat von UhlmannX
"Wir geben bald mehr Geld im Jahr aus für Flüchtlinge als für unser Militär."
So ein blöder Quark. Der Verteidigunsgetat liegt bei über 34 Milliarden Euro. Was soll diese Hetze?

Es ist doch viel wichtiger, dass unser Militär das Geld nicht weiter versickern lässt durch irrwitzige Fhlplanungen und schlechte Organisation. Dazu müsste man auch mal bereit sein, die Leute ausfindig zu machen, die innerhalb der Behörde für die Fehler verantwortlich sind. Wenn sich jeder hinter und im Apparat verstecken kann, sind die nächsten Millionen-Pannen vorprogrammiert.

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vox veritas 21.10.2015, 16:00
19. Ist das ein Wunder?

Nach jeder Bundestagswahl bzw. nach jedem Verteidigungsminister wird eine neue BW-Struktur eingeläutet, eine Reform der Reform verabschiedet oder es werden Rüstungsprojekte zum zigsten Mal auf den 'Prüfstand' gestellt.

Worauf soll man denn hinplanen, wenn jedesmal planerische Unsicherheit besteht?

Was allerdings gemacht werden sollte, ist eine dauerhafte Projektgruppe für einzelne Rüstungsvorhaben ins Leben zu rufen, die von Anfang bis Ende nicht anderes macht als die Beschaffung zu organsieren, anstatt ständig alle militärischen Hierachieebenen zu beteiligen und die verantwortlichen Offizieredann noch alle 2 bis 3 Jahre zu versetzen.

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