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Feindbilder: Feinstaubbelastungsleugner
DPA

Der Grenzwertezirkus hat ein neues Feindbild: Menschen, die nicht an die schlimmen Folgen des Feinstaubs glauben. Dabei gibt es gute Gründe zur Skepsis. Wo ist die Gefahr am größten? Nein, es ist nicht die Verkehrsinsel.

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leftplaying 31.01.2019, 19:46
230. Herr Fleischhauer, mal wieder...

Ein weiterer Beitrag für ein männlich-weißes "Weiter so!". Was sollen wir auch NOCH alles für diese blöde Umwelt tun? Kleinkindliche Trotzreaktionen kennen wir ja vom Autor zuhauf - was juckt mich der Müll den ich mache, wenn ich eh sterbe bevor er zu stinken beginnt. Und die Horde deutscher "alles gehört mir"-Kleinkinder klatscht zustimmend in die Hände.

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h.hass 31.01.2019, 19:48
231.

Gab's in den letzten 70 Jahren hierzulande eigentlich irgendeine gesellschaftliche/soziale Weiterententwicklung, die Konservative nicht mit Schaum vor dem Mund bekämpft und blockiert hätten? Minderheiten- und Schwulenrechte, Frauenemanzipation, Umwelt- und Klimaschutz, Vergewaltigung in der Ehe, Atomkraft, erneuerbare Energien... bei jedem dieser Themenfelder mussten gegen den erbitterten Widerstand rechter Betonköpfe Gesetze erlassen und ein neues Bewusstsein geschaffen werden.

Jetzt ist die traditionelle Automobiltität an der Reihe, der motorisierte Individualverkehr, der auf Konzepten basiert, die hundert Jahre alt sind und so nicht mehr funktionieren werden. Werden diese Konzepte infrage gestellt - durch Fahrverbote, Tempolimits, autofreie Innenstädte, E-Mobilität etc. -, drehen Leute wie Fleischhauer, Scheuer, Trump oder die ADAC-Lobbyisten total ab, schreien Zeter und Mordio oder reagieren mit billigem Sarkasmus. Aber auch hier sind die Konservativen wie schon so häufig in der Defensive, machen sich lächerlich und kreischen wie Kleinkinder gegen unvermeidliche Veränderungen an.

Der Mobilitätswandel wird kommen. Der Verbrennungsmotor ist eine Technik von vorgestern und wird in den 30er Jahren keine relevante Rolle mehr spielen. Und unsere Kinder und Enkel werden sich auf Youtube erstaunt Filme ansehen, die Innenstädte zeigen, welche von stinkenden Blechlawinen verstopft werden. Fleischi darf dann als langgedienter SPON-Hofnarr 2035 eine ätzende Kolumne schreiben, in der er sich die guten alten Zeiten zurückwünscht. Wir wollen ja auch dann noch was zu lachen haben.

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M von B 31.01.2019, 19:49
232. Beweise

Es ist müssig über Dinge zu diskutieren wenn man sie nicht beweisen kann.
Schon gar nicht wenn es sich um etwas dreht, was man nicht fühlt und nicht sieht.
Ich habe im Schlafzimmer ein Klimasystem Brink Air70, welches verbrauchte Luft nach draussen transportiert und frische Luft in gleicher Menge nach drinnen.
Hierzu habe ich vor ca. einem Jahr den serienmäßigen Filter gegen einen Feinstaubfilter ausgetauscht.
Ich habe mittlerweile nachdem ich den Filter mitte letzten Jahres getauscht hatte, den Filter erneut ausgetauscht weil er einfach vollkommen dicht war.
Die Bilder habe ich auf Facebook an meine Freunde veröffentlicht.
Es kann sich dort jeder selber fragen ob er seine Lunge in gleichen Masse anschauen möchte.
Ich wohne in Langen bei Frankfurt und wir haben nur indirekten Flugverkehr.
Trotzdem, Autoverkehr und die verschmutzte Luft durch Flugzeuge zeigt sich deutlich.
Ich muß den Filter statt nach 12 Monaten regelmäßig nach 6 Monaten wechseln.

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rainerwäscher 31.01.2019, 19:49
233.

Ein gefälliger Artikel nach dem Motto "Es ist alles ganz anders."
Seltsam nur, dass die Leugner gerade jetzt auf den Plan treten, wo die öffentliche Meinung sich zu ungunsten der Autoindustrie dreht und es für sie immer enger wird.

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filimou 31.01.2019, 19:52
234. Befürworter des Grenzwertsnbei NOx verweisen

immer auf die sorgfältige Arbeit der EU. Danach Ende der Diskussion.
Dass die EU auch schlichten Unfug macht sieht man an den Regelungen zu Glühlampen- und sonstigen Leuchtmitteln. Die Fadenglühlampe wurde verboten und es wurden Energiesparlampen in Form von Leuchtstofflampen gefordert und dann wieder verboten, weil man merkte, dass darin enthaltene Quecksilber nicht ordnungsgemäß beseitigt werden kann. Und jetzt gibt es bereits Bedenken gegen LED-Lampen wegen der von ihnen ausgehenden blauen Strahlung.
Ich wundere mich echt, warum die Menschheit in Deutschland (und wohl nur hier) noch nicht ausgestorben ist.

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gm-nk 31.01.2019, 19:53
235. Die erste wohltuende Kolumne ohne Fanatismus

Danke Herr Fleischhauer, endlich mal ein Journalist, der sich der Thematik unvoreingenommen nähert.

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kaffeepause9h30 31.01.2019, 19:57
236. Es gibt Abhängigkeiten...

Zitat von ebill
Herr Fleischhauer hat die - vollkommen korrekte - Argumentation von Herrn Köhler offenbar verstehen und sogar wiedergeben können. Wieso gelingt das vielen Medizinern, Wissenschaftler und - natürlich - Politikern nicht? Wenn man Untersuchungen in einer bestimmten Population anstellt - hier - Anwohner befahrener Straßen - muss man selbstverständlich berücksichtigen, welche anderen Faktoren auf diese Population einwirken. Eine epidemiologische Studie oder auch z.B. eine Arzneimittelstudie, die das nicht tut, ist einfach wertlos und vollkommen beliebig!
Dr. Köhler bezieht z.B. keinerlei Forschungsgelder aus irgendwelchen Subventionstöpfen des Bundes, der EU oder WHO. Er wird auch nicht von Sponsoren der Pharmaindustrie gefördert. Köhler kann sich daher eine unabhängige Expertenmeinung leisten. "Wes Brot ich eß, des Lied ich sing" bekommt beim Thema Grenzwerte für NOx und Feinstaub eine völlig neue Bedeutung. Korruption spielt natürlich auch eine nicht unwesentliche Rolle...

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sozialismusfürreiche 31.01.2019, 19:58
237. So sie legen jetzt ein Maximalalter fest?

Zitat von labuday
Feinstaub-, MOX, CO2 und was weiß ich noch alles für Belastungen, steigt und steigt die Lebenserwartung in Höhen, die das Leben schon nicht mehr lebenswert machen. Das gilt insbesondere auch für ALLE Menschen, die an vielbefahrenen Straßen wohnen - auch on Stuttgart-Mitte. Erklären Sie das doch mal.
Das ist ja die Höhe. Mit ihrem Beitrag legen sie ein Maximalalter fest das jemand erreichen darf, weil es für sie dann was ist? Unwertes Alter?

Dass so ein Beitrag wie ihrer die Zensur hier passieren darf verwundert mich doch sehr.

So kann man mit ihnen nicht diskutieren unter dieser Voraussetzung.

Und Stuttgart-Mitte ist die Luft wirklich sehr dreckig. Ich bin froh dass ich dort weg bin. 15 Jahre insgesamt waren mehr als genug. Außerhalb von Stuttgart-Mitte waren die Atemprobleme sehr schnell wieder weg.

Daher kann ich es sehr gut nachvollziehen, wenn Stuttgart die Diesel und andere Fahrzeuge aus der Stadt verbannt. Den dortigen Protestierern kann ich leider nur wünschen, dass sie zur Hölle fahren!

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artep 31.01.2019, 19:58
238. Schön !

Herr Fleischhauer, sie haben einen herzerwärmenden Artikel geschrieben. Hinzufügen möchte ich z.B. noch, dass Lärm krank macht und wenn man an einer verkehrsreichen Straße wohnt, auch das als lebensverkürzend in betracht gezogen werden muss. (man denke an den "Musiktod", eine alte chinesische Foltermethode.). Im übrigen sollte man überlegen, ob die vorgeschriebenen festschließenden Fenster nicht dafür sorgen, dass Menschen, z.B. in einem Großraumbüro, an ihren eigenen CO2 Ausscheidungen quasi langsam ersticken. Mit Grenzwerten und Klimaphobien wird eine Atmosphäre der Angst erzeugt, die jeder rationalen Grundlage entbehrt.

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Antidarwinist 31.01.2019, 19:59
239. Vergleich

Ein Dieselingenieur, der sich für Dieselmotoren einsetzt, ist genauso glaubwürdig wie eine Frau, die sich für Frauenrechte einsetzt. Mindestens!

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