Forum: Politik
Feindbilder: Feinstaubbelastungsleugner
DPA

Der Grenzwertezirkus hat ein neues Feindbild: Menschen, die nicht an die schlimmen Folgen des Feinstaubs glauben. Dabei gibt es gute Gründe zur Skepsis. Wo ist die Gefahr am größten? Nein, es ist nicht die Verkehrsinsel.

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sp2018 01.02.2019, 04:08
300. fake news/clickbait vs Fakten

Hier mal ein Artikel, der auf wissenschaftlichen Fakten basiert und nicht auf reiner Meinungsmache/clickbait: http://m.spiegel.de/gesundheit/diagnose/faktencheck-wie-schaedlich-sind-feinstaub-und-stickoxide-a-1249897.html

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matbhmx 01.02.2019, 04:27
301. Super Beitrag! Genau so ...

... ist es! Aber, Fleischhauer, geben Sie es auf! Keiner schafft es, in die Diskussion irgendwie Verstand hinein zu bringen. Den Ökoisten geht's um Prinzip. Und gegen Menschen, denen es um's Prinzip geht, hat man schon verloren. Der Deutsche gilt ja immer als so souverän, als ruhig (Ruhe ist des Bürgers erste Pflicht), in sich ruhend. Hat er aber erst einmal ein Thema für sich entdeckt, wird er zum Vulkan! Schönes Beispiel sind Nachbarschaftsstreitigkeiten. Noch deutlicher war das sinnlose Gegröle im Dritten Reich, das glühende Recken des rechten Arms usw. usf. Gelbwestenproteste in Frankreich sind emotional, gibt auch ein paar Tote und Verletzte. Aber wehe, die Deutschen würden Gelbwestenproteste für sich entdecken. Die würden bedingungslos strategisch durchgeplant, als erstes ein genau durchdachtes Führungsteam (Führerteam? Gut, lassen wir das) mit genau durchgeplanter Aufgabenzuweisung eingesetzt, nachdem man sich natürlich zuvor eine Satzung gesetzt hätte. Und dann würde die "Ausrottung" des Gegners durchgeplant - Gefangene werden nicht gemacht. Natürlich wäre das alles ordnungsgemäß zu erfassen. Es ist kurios, wie Deutschland seinen industriellen Niedergang betreibt. In der Schweiz gelten als Jahresdurchschnittswerte 30 mcg. Hört, hört, hört! Werden natürlich nur auf der Alm erreicht, und auch nur, wenn die Almkühe nicht an übermäßigen Blähungen leiden. In der Schweiz passiert nicht mehr, als das zur Kenntnis zu nehmen und perspektivisch sich zu bemühen, bessere Werte zu erreichen. Der Rest Europas: Schaut fassungslos zu, wie Deutschland seine Automobilindustrie demontiert - und röchelt in den Großstädten lässig das doppelte an Feinstaub- oder Stickoxidwerten, das mehrfache auch gern im Straßencafe direkt an der Kreuzung zweier sechsspuriger Straßen. Die Griechen installieren Messstellen gleich in 25 Meter Höhe auf dem Dach von Gebäuden, die möglichst mindestens 30 Meter von der Straße entfernt stehen. Und selbstverständlich liegen selbst dort die Werte beim dreifachen des durch die EU erlauben Jahresmittelwertes. Ja und? Wer lebt schon in 25 Meter Höhe auf Häusern, die 30 Meter von der Straße entfernt stehen! Darauf 'nen Ouzo!

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soldev 01.02.2019, 05:32
302.

Zitat von sozialismusfürreiche
Wie ignorant muß man sein um so etwas zu schreiben? Der Author läßt sich von diesen 100 Unterzeichnern genauso vor den Wagen spannen, wie es die Initiatoren gewünscht haben. Ein Kolleg oder Kollegin von ihnen hat das schon mal gut beschrieben was an dem 2 Seiten-Pamphlet alles suspekt ist. Und bei den 100 Unterzeichnern waren sicherlich auch Ärzte dabei, die vermutlich auch diverse andere Dinge unterschrieben oder abgenickt hätten wenn man ihnen einen Versicherungsvertrag über Wasserschäden in der Waschmaschine verkauft hätte ...
Wo lässt er sich vor den Wagen spannen? Fakt ist doch, dass für die Abermilliarden Toten die angeblich aufgrund der Luftverschmutzung des Strassenverkehrs gestorben sind, nicht ein einziger beweiskräftig ist. Alles beruht auf Annahmen, Hochrechnungen und Idelologie. Da gibt es einige andere Gefahrenquellen, die wirklich ein Problem darstellen. Sonnenschein und Sonnenbaden: Verbieten - kann Hautkrebs erzeugen. Nach Sommergewitter nach draussen: Verbieten, Ozon geht auf die Lunge, Grillen und offenes Feuer - generell verbieten, Methanausstoss von Nutzvieh und der angesprochene Alkohol, der muss ganz verboten werden. Also auch keine Säfte mehr, die enthalten alle Alo'hol in geringsten Mengen... Mir fallen Unmengen Dinge ein, die bei willkürlicher Festlegung eines Grenzwertes, auf den Prüfstand gehören.

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ulrics 01.02.2019, 05:33
303. In Duisburg

nachgefragt wegen Feinstaub in U-Bahn. Angeblich wäre eine Messung zu kompliziert.

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lhyxlynx 01.02.2019, 06:48
304. Facepalm, wie üblich

Immer wenn ich Fleischhauers Beiträge lese, muss ich unten rechts aufs Datum gucken und mich vergewissern, dass wir tatsächlich im 21. Jahrhundert sind - und nicht irgendwann zwischen Dark Age und Industrialisierungszeitalter.

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r.mehring 01.02.2019, 06:55
305. Leben ist Lebensgefährlich und führt zum Tode

Feinstaub gibt es sicher seit Jahrtausenden. Die Pyramiden wären sicher nicht gebaut worden hätte man die Feinstaubgrenzwerte von heute beachtet. Die Menschheit als solche hat sich prächtig entwickelt. Als nächstes Problem wird die Sau "Belastung durch ausgeatmetes Co2" durchs Dorf getrieben. Seit etwa 30 Jahren erscheinen immer wieder Meldungen dieser Art. Herrgott, ich bin im Saarland der 1960er Jahre, im Schatten der Hüttenwerke groß geworden. Ich dürfte eigentlich gar nicht mehr leben.

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regit 01.02.2019, 06:58
306. Wunderbar

Sie haben es auf den Punkt gebracht. Das Leben birgt Gefahren. Es endet mit dem Tod. Ich warte auf einen Beschluss einer Kommission die mir ewiges Leben verspricht. Sofern ich alles umsetze was sie vorgibt.....

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siri_paibun 01.02.2019, 07:00
307. Der Mensch braucht seine täglichen Dramen.....

..und nun ist es eben Feinstaub und Stickoxyd. Irgendwann war es mal Acrylamide, Ozon oder Strahlung aus Tschernobyl. Auch Schweinepest, SARS oder Vogelgrippe hat und hier in Europa nicht ausgerottet. Nein, es ist nix passiert. Aber Hysterie aller Orten. Damit möchte ich aber nicht sagen, dass ein kräftiger Zug am Auspuff eines SUV lebensverlängernd wirkt. Ganz im Gegenteil. Es ist die gesamte Lebensweise, welche einen Einfluss auf die Lebenserwartung hat. Und es funktioniert nicht, sich z.B. die Feinstäube als Kriegsgegner auszusuchen, und sich jeden Abend drei Tüten Chips reinzuschaufeln. Ich behaupte sogar, es ist nicht zwangsläufig lebensverkürzend an einer viel befahrenden Straße zu leben. Gut ist es nicht, aber man fällt nicht zwangsläufig vom Baum. Aber wenn der Rest des Lebens passt, wird sich die Addition der Risiken welche man als Lebewesen ausgesetzt ist, nicht signifikant verändern. Diese schöne Rechnung ist natürlich obsolet, wenn der große Geistförmige dich dann mit einem vererbten Aneurysma abberuft. Wenn das mit dem Staub und NOx wirklich so ein Drama wäre, dürften aus den Innenstädten von Dresden, Bitterfeld , Leipzig und Dessau kein einziger mehr leben, der älter als 50 ist. DAs waren gefährliche Konzentrationen. Dagegen ist Stuttgart ein Lungensanatorium. Also: ich finde es gut, wenn dem Menschen endlich klar wird, dass es Kokolores ist, die Kiddings mit einem 190PS SUV in die Kita zu fahren. Auch ist es Blödsinn, mit 250 über die Autobahn zu mördern. Aber die Begründung dafür ist nicht Feinstaub oder NOx. Sondern das wir uns endlich mal über unsere Handlungen Gedanken machen müssen. Warum tun wir das? Ist as jetzt wirklich nötig, oder verfallen ich gerade wieder in höhlenmenschartige Verhaltensmuster/Imponiergehabe/Partnergewinnungsstrategien? Danke, und lasst mich mit den Dramen in Ruhe.

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Ein Stein! 01.02.2019, 07:17
308. Die Bremsen sind das geringere Problem

Zitat von caligus
... gegen Deutschlands U-Bahnen muss ein absolutes und dauerhaftes Fahrverbot erlassen werden, bis diese feinstaubfrei bremsen können.
Im Normalfall wird die U-Bahn mittels elektrischer Widerstandsbremse (wie z.B. die Autos von Tesla) gebremst und nur der vollständige Stop über mechanische Bremsen (Druckluft) erreicht, für gewöhnlich bei unterhalb von 5 km/h.
Anders sieht es allerdings bei einer Zwangsbremsung, z. B. Notbremsung, aus.
Ein relativ seltener Vorgang jedoch, gemessen an den gefahrenen Kilometern.
Hier kommt neben der Druckluftbremse auch noch Streusand hinzu, der den Reibungswiderstand Schiene/Rad erhöhen soll und dabei förmlichst pulverisiert wird.
Viel schlimmer jedoch ist der Abrieb an den Radkränzen in den Kurven des Fahrwegs. Deshalb werden diese Radkränze auch in regelmäßigen Abständen (wenige 100m) geschmiert.
Gehen Sie in Berlin auf einen beliebigen Tunnelbahnhof und schauen Sie sich die Magnete an, die die Aushänge in den Infovitrinen fixieren,
feinster Metallstaub.

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trulala 01.02.2019, 07:44
309. Konservative und die Wissenschaft

Es geht bei den ganzen hier genannten Debatten nicht um Glauben, sondern um wissenschaftliche Erkenntnisse und diese sind zum Schreck von Konservative nun einmal dynamisch, ändern sich mit der Zeit und sind mal mehr, mal minder falsifiziert.
Und um in einer modernen Welt zu leben, welche darauf aufgebaut ist, muss man zwangsläufig emanzipiert sein. Wir alle sollten also ein bisschen Verständnis für den armen Fleischhauer und seine Anhänger haben. Sie haben es nicht leicht. Aber ich habe Hoffnung, dass auch sie und 100 Lungenärzte irgendwann es verstehen und dass das Risiko von Feinstaub keine Glaubenssache ist. Irgendwann...

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