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Feindbilder: Feinstaubbelastungsleugner
DPA

Der Grenzwertezirkus hat ein neues Feindbild: Menschen, die nicht an die schlimmen Folgen des Feinstaubs glauben. Dabei gibt es gute Gründe zur Skepsis. Wo ist die Gefahr am größten? Nein, es ist nicht die Verkehrsinsel.

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jjcamera 03.02.2019, 10:11
470.

Zitat von Karl Stotz
Sie betätigen sich hier ebenso brav wie fleissig, aber sehr wichtigmachend, als so eine Art von VDA Troll. Ihre Beiträge sehen stark nach Lobby-Positionspapiersammlungszitaten aus, ganz mühsam bemüht, irgendwas mit pseudowissenschaftlichen Anstrich dem ahnungslosen Publikum anzudrehen. Auch hier wieder der alberne Versuch, völlig jeder Seriösität entbehrendes unqualifiziertes Gelaber als fundierte (lach) Kritik zu verkaufen. Es gehört schon viel Einfalt dazu, den einschlägig gezielten und gesteuerten Zweck dieses bestellten (und von wem finanzierten?) Papieres nicht zu sehen.
Also hören Sie mal, der Beitrag von Herrn Fleischhauer ist erkennbar eine Kolummne, also eine Meinungsäußerung und kein wissenschaftlich untermauerter Bericht. Noch dazu von jemand, der bekanntermaßen nicht links ist. Und das Publikum ist auch nicht ahnungslos, sondern bestenfalls amüsiert und schlimmstenfalls leicht irritiert, so wie Sie.

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ardbeg17 03.02.2019, 11:36
471.

@Karl stotz #470
"Sie betätigen sich hier ebenso brav wie fleissig, aber sehr wichtigmachend, als so eine Art von VDA Troll. Ihre Beiträge sehen stark nach Lobby-Positionspapiersammlungszitaten aus, ganz mühsam bemüht, irgendwas mit pseudowissenschaftlichen Anstrich dem ahnungslosen Publikum anzudrehen. Auch hier wieder der alberne Versuch, völlig jeder Seriösität entbehrendes unqualifiziertes Gelaber als fundierte (lach) Kritik zu verkaufen.(...)"
Na, wenn man schon keine sachlichen Argumente vorbringen kann, bleibt immer noch die Lobbyismus-Keule.
Kann es sein, dass sie mich verwechseln?! Die Zitate und links, die ich hier verwende, stammen überwiegend aus bzw. beziehen sich auf z.B. die WHO-guidelines, toxikologische Studien zur Ermittlung des MAK-Wertes, Inhalationsstudien mit Asthmatikern, Studien zu Asthmatikern bei Nutzung eines Gasherdes und natürlich die hervorragend gemachte Wichmann-Expertise. Selbst dieser wohl renommierteste Epidemiologie Deutschlands wurde daraufhin hier als wenig fachkundig hingestellt, weil in seiner Expertise Sätze standen, die einen kritischen Blick auf so manche Darstellung des UBA nahelegten. Darüberhinaus habe ich mich erdreistet, Aussagen bzw. einen Vortrag von Prof. Koch zu verlinken - verbunden mit der Aufforderung, diese bitte zu widerlegen. Z.B., dass Stickoxide die Ozonbildung fördern. Das im Überschuss beim Diesel gebildete NO reduziert nämlich im Gegenteil O3 und sorgt verkehrsnah für geringere Ozonwerte. Kann man bei den Umweltämtern abrufen. "Ja, aber das dabei gebildete NO2 kommt dann am Stadtrand wieder runter und macht dort viel O3." kommt dann gelegentlich. Glaube ich gerne, wenn das durch Meßwerte verifiziert werden kann. Wo sind die? Und wie erklärt sich der hohe Ozongehalt in hochgelegen Waldgebieten weit abseits von Großstadt-Abluft? Welche Feinstäube entstehen durch NOx und was machen die? Seit über zwei Jahren stelle ich solche Fragen. NULL Antworten. Und ihnen fällt außer Diskreditierung nichts ein. Entweder sind sie naturwissenschaftlich und im logischen Denken derart unbedarft, dass man fast Mitleid haben muss, oder (das glaube ich eher) sie gehören auch zu den Hardcore-Ideologen, für die nicht sein kann, was nicht sein darf und daher an sachlicher Diskussionen und Lösungswegen nicht interessiert sind.
Sie können mich natürlich gerne vom Gegenteil überzeugen - z.B. mit fundierten Beiträgen zum Thema Ozonbildung oder zur Metaanalyse von Beelen et al. (2014) zum ESCAPE-Projekt.

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ardbeg17 03.02.2019, 11:42
472. @jjcamera #471

der Forist bezog sich auf mich und bezeichnete meine Bemühungen zur sachlichen Auseinandersetzung auf Basis von real veröffentlichten Studien, guidelines und Expertisen sowie dem realen Text des Köhler-Papiers als psrudowissenschaftliche Verdummung im Auftrag der Autoindustrie. Dass man jeden journalistischen Text kritisch lesen muss, sollte klar sein. Egal ob links oder rechts. Fundierte Meinungsbildung ist mit Anstrengung verbunden.

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