Forum: Politik
Feldzug gegen Schabab-Milizen: Kenianer blamieren sich im somalischen Morast

In*Somalia tummeln sich die Truppen der Nachbarn: Nach Uganda, Burundi und Kenia hat jetzt Äthiopien Soldaten über die Grenze geschickt. Beim Kampf gegen die Schabab-Milizen haben besonders die Kenianer versagt. In Wirklichkeit geht es um die Vorherrschaft am Horn von Afrika.

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vhe 22.11.2011, 15:32
1. Prima!

Schoen, dass wir diesmal ausnahmsweise nicht schuld sind.
Aber vielleicht ja doch, weil wir den armen Piraten in Somalia ein klein bisschen in die Suppe spucken?

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Günter Butter 22.11.2011, 15:39
2. Schlimm

Ich finde es schlimm, dass es in der dritten Welt zu solchen Tumulten kommt, wo niemand mehr weiß, was sie eigentlich tun. Am beispiel von Somalia sieht man, wie schlimm es in manchen Teilen Afrikas zu geht und wie niemand mehr eine Ahnung von dem hat, was politisch (wenn man es so nennen kann) vorgeht.

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andida 22.11.2011, 16:00
3. Immerhin versuchen sie's

na ja, zumindest engagieren sie sich, und vielleicht wird der Kenianische Einsatz ja im Laufe der Zeit professioneller. In Anbetracht der verfahrenen Lage in Somalia erscheint es auf den ersten Blick angebracht, staerker zu intervenieren - oder vertue ich mich da?

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capitain_future 22.11.2011, 16:00
4. Auf ins Niemandsland!

Zitat von sysop
In*Somalia tummeln sich die Truppen der Nachbarn: Nach Uganda, Burundi und Kenia hat jetzt Äthiopien Soldaten über die Grenze geschickt. Beim Kampf gegen die Schabab-Milizen haben besonders die Kenianer versagt. In Wirklichkeit geht es um die Vorherrschaft am Horn von Afrika.
Was ja keiner weiß: Die derzeitigen Ländergrenzen Afrika wurden irgendwann im 19 Jhd. von europäischen Großmächten per Lineal gezogen.

Also es gibt keine Grund mehr,sich an sowas sich zu halten
,besonders wenn der Nachbar Staat ein Haufen Banditen oder Krimineller ist,die außer Ärger und Stress nichts bringen.

No Future Somalia-
Kenia und die Nachbarstaaten sollten Somalia unter sich aufteilen.Ist doch sehr hübsch eine eigene Küste zu haben?
Und später Dollar,Euros durch Touristmus,Solarkraftwerke...

Die S. Nachbarstaaten könnten es sich leisten frisches Land zu bekommen und die Kriminellen Mörder zu vertreiben und für die derzeitige Bevölkerung wieder für Ordnung und Frieden zu sorgen.

Thats it!

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hubert_hummel 22.11.2011, 16:04
5. Qaida-Märchen

Wer soll denn das glauben, dass die Schabab mit dem CIA-Verein Qaida zusammenarbeitet oder (echte) Ärzte entführt?
Die Schabab sind doch gerade die, die aktiv gegen solche Verbrecher vorgehen und deshalb von der Bevölkerung unterstützt werden.

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nafisa 22.11.2011, 16:14
6. es gibt auch positive Entwicklungen

Zitat von capitain_future
No Future Somalia-
Das Somalia in den ehemaligen Grenzen wird es wohl nicht mehr geben, richtig.
Aber, was selten zur Kenntnis genommen wird, es gibt auch Wieder- und Neuaufbau inmitten von Chaos.

Somaliland hat sich frühzeitig abgespalten und weitgehend unbeachtet von der internationalen Gemeinschaft Staatlichkeit wiederaufgebaut. Der Staat ist international nicht anerkannt, man fragt sich warum.
Auch in Puntland gibt es positive Entwicklungen.

Südsomalia ist das Sorgenkind, wo sich alle einmischen. In Somaliland hat sich kaum jemand von außen eingemischt - vielleicht gedeiht es ja grade deshalb besser...

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Gestrandet 22.11.2011, 16:33
7. staatenlose Gewalt

Das humanitäre Desaster in Somalia ist seit der gescheiterten UNO-Mission von 1993 nicht mehr Anlass genug für den Westen, dort militärisch mit eigenen Truppen zu intervenieren. Man beschränkt sich auf die Eindämmung des Einflusses von allerlei islamistischen Terrorzellen auf die Nachbarländer und die Sicherung der Seewege. Und mal ganz ehrlich festgestellt: Realistisch ist auch nicht mehr möglich. Zynisch ließe sich noch ergänzen, dass das zwar fatal für Somalias Kinder ist, aber sparsam für uns Steuerzahler.

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produster 22.11.2011, 16:38
8. Null Ergebnis und Null Durchblick

Der spöttische Unterton des Artikels ist nicht angebracht. Unsere eigenen Jungs befinden sich auf blinder Mission in Afghanistan, mit Null Ergebnis und Null Durchblick. Eingekesselt in ihren Hightech- Camps und voller Panik, irgendwas falsch zu machen. In Somalia haben auch schon die Amis versagt, wieso sollte ausgerechnet eine Gurkentruppe wie die Kenianer es besser machen?

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Bins 22.11.2011, 16:51
9. Titel vor dem Aus

Zitat von Günter Butter
Ich finde es schlimm, dass es in der dritten Welt zu solchen Tumulten kommt, wo niemand mehr weiß, was sie eigentlich tun. Am beispiel von Somalia sieht man, wie schlimm es in manchen Teilen Afrikas zu geht und wie niemand mehr eine Ahnung von dem hat, was politisch (wenn man es so nennen kann) vorgeht.
Und darum lässt man tunlichst die Finger von Ländern, die südlich des Mittelmeeres liegen. Da kann man vom Regen nur in die Traufe kommen.
Entwicklungshilfe versickert seit Jahrzehnten in dubiosen Quellen, ohne nennenswerte Erfolge zu zeigen. Ja schadet sogar mehr als sie bringt.
Von militärischer Präsenz ganz gleich zu schweigen.
So schlimm es sich anhört, die Menschen dort müssen ihre Probleme selber lösen...

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