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Feminismus-Debatte: Schwarzer wirft Ministerin Schröder Inkompetenz vor

Alice Schwarzer*greift Kristina Schröder an, nennt die Familienministerin "schlicht ungeeignet". Anlass ist ein SPIEGEL-Gespräch, in dem die CDU-Politikerin mit dem Feminismus abzurechnen versucht hatte - da habe*die Frau *"mit billigen Klischees" argumentiert.

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ugt 11.11.2010, 10:22
520. Vielleicht ...

Zitat von Der Horizont
Frage, hier im Thread wurde geschrieben, dass Schwarzer beheauptet, behauptet hat, dass Sex zwischen Mann/Frau nicht ohne Unterwerfung funktionieren würde. ganz ernst gemeint, kann mir das jemand mal erklären, was Frau Schwarzer meint. Danke
Frau Schwarzer nur von etwas geredet wovon sie keine Ahnung hat. So wie, sie viel keine Ahnung von Sozialverhalten, Toleranz, Respekt, Vertändnis hat.

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_tazi_ 11.11.2010, 10:43
521. Den Nagel auf den Kopf getroffen

Danke, Frau Schwarzer, Sie sprechen mir aus der Seele!

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Christian Krippenstapel 11.11.2010, 11:11
522. Und das Schlimmste daran ist: ...

Zitat von Coss
Das pompös mit Adjektiven aufgeladene Maskulettenhysterie ist unertäglich doof. Selten hat sich eine Gruppe von ....
... es stimmt auch noch!

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kjartan75 11.11.2010, 11:30
523. Titellos glücklich!

Auch wenn ich nicht alles teile von Frau Schwarzer, so hat sie doch recht, wenn sie Schröders Amtsführung kritisiert. Bisher habe ich ehrlich gesagt nichts aus diesem Ministerium gehört im letzten Jahr, was irgendwie von Relevanz gewesen wäre. Und auch die Kritik jetzt, tja, Feminismus ist doof. Und? Was nun, Frau Schröder?

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Glossolalia 11.11.2010, 12:28
524. ...

Zitat von alexander roslin
Feminismus ist eine männerdiffamierende Ideologie mit männerfeindlichen dogmatischen Grundannahmen,
Ja, es gab sicherlich auch militant-männerfeindlichen Feminismus, aber daß Sie den weichgespülten Feminismus in Deutschland als männerfeindlich empfinden wundert mich doch sehr.

Zitat von alexander roslin
Männer sind nicht gleichberechtigt, Frauen dagegen mittlerweile privilegiert.
Wo denn? Zahlen und Fakten zeigen immer noch das genaue Gegenteil.
Und bevor Sie da was falsches reininterpretieren. Nein, ich bin keine Frau, habe aber sowohl im Ausland als auch in Deutschland in der 'Männerdomäne' IT gearbeitet und kann nur sagen: im Vergleich zum europäischen Ausland habe ich hierzulande in meiner Branche nicht selten eine unterschwellige latente Misogynie - gerade wenn keine Frauen anwesend waren - erlebt, die anderswo schon lange überwunden ist.

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naabaya 11.11.2010, 13:09
525. Renate Schmid

Zitat von EduardtStorberg
Im Gegenteil ich kenne die Thesen. Wiso sind die Thesen realitäsfremd? Die Gleichberechtigung ist eine Illusion. Alle wissenschaftlichen Untersuchungen ergeben, dass viele Männer und Frauen sich verbal für die Gleichberechtigung einsetzen, aber die Lebenswirklichkeit eine andere ist. Sie können Frau Schwarzer viel vorwerfen aber geistlos ist sie mit Sicherheit nicht. Auch asozial ist Sie nicht, insoweit bitte ich um ein präzises Beispiel für Ihre Behauptung. Das bestreite ich, den gerade Frau Schröder sieht sie nicht. Der "Machtkampf" ist auch nicht blöde, sondern ein Kampf um Gleichberechtigung. Das Dumme ist, dass Menschen wie Sie behaupten, dass Ziel wäre erreicht und ein Kampf um die Gleichberechtigung deswegen nicht mehr nötig. Dieses zeigt, dass Frau Schwarzer und andere weiter kämpfen müssen. Was wollen Sie geklärt haben? Die schlechtere Bezahlung ist ein Fakt und kann nicht negiert werden. Nein ist es nicht. Auch hier scheuen Sie vor der Realität. Die Behauptung, dass die Männer sich am Haushalt beteiligen, entspricht zu 90% nicht der Realität. Die Ausführungen zu der Frauenbefreiung durch Haushaltsgeräte disqualifiziert Sie völlig. Also hat Sex doch etwas mit dem Geschlechterkampf zu tun?! Nein, Geschenkt hat den Frauen niemand etwas! Dazu müssten die Männer etwas aufgegeben haben, was ihnen zusteht. Die Fortschritte haben Frauen wie Schwarzer erkämpoft und Frauen wie Schröder zu verhindern versucht. Die jetzige Position von Frau Schröder ist reaktionär und sie kämpft aus bloßer Verblendung gegen ihr eigenes Geschlecht. QUOTE=KundeXY;6588404] Eine vernünftige Einrichtung wäre ein "Gesellschaftsministerium" oder ein "Ministerium für soziale Gruppen"
Nein wäre es nicht, denn wen ein Ministerium alle Interessen vertritt vertritt es am Ende keine mehr.



Für die Frauen ist ein Ministerium mit Frau Schröder schlimmer als überhaupt kein Ministerium. Wie sie vielleicht gemerkt haben, bin ich nicht für die Abschaffung des ministeriums, sondern für die Abschaffung dieser "Frauenministerin".[/QUOTE]

Nun, Frau Renate Schmid war z. B. keine schlechte Familienministerin. Sie hatte Familie mit Kindern, war beruflich und politisch tätig und kannte also die ganze Problematik aus eigener Erfahrung-im Gegensatz zu ihren beiden Vorgängerinnen. Und zur unterschiedlichen Bezahlung hat sie gesagt: Männer und Frauen werden bei gleicher Qualifikation ujnd Tätigkeit überall gleich bezahlt. Notfalls kann man das einklagen. Eine aufrichtige Frau.

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EduardtStorberg 11.11.2010, 13:20
526. Was meinte die These von Frau Shcwarzer.

Zitat von Der Horizont
Frage, hier im Thread wurde geschrieben, dass Schwarzer beheauptet, behauptet hat, dass Sex zwischen Mann/Frau nicht ohne Unterwerfung funktionieren würde. ganz ernst gemeint, kann mir das jemand mal erklären, was Frau Schwarzer meint. Danke
Nach meiner Ansicht, wurde das Zitat von Frau Schwarzer wurde etwas aus dem Zusammenhang gerissen. Frau Schwarzer witmet sich in einem ganzen Buch diesem Thema. Das eigentliche Zitat ist, dass die heterosexuelle sexuallität ohne unterdrückung der Frau kaum denkbar ist. Hierbei meint Frau Schwarzer, nach meiner interpretation, also nicht den sexuellen Akt, sondern die sexuelle Beziehungen zwischen Männern und Frauen, wie sie diese historisch gewachsen im Jahre 1972 vorfindet. Diese sexuelle Beziehung ist davon geprägt, dass Frauen auf Teufel komm raus attraktiv zu seien haben. Frauen wird eine historisch gewachsene Rolle zuerkannt, bei der sexuellen Beziehung den Schwerpunkt auf äußerliche Attribute zu legen. Durch diese Einordnung und Abhängigkeit in die Begehrlichkeit des Mannes, wurden intelligente Frauen häufig abgewertet. Wenn eine Frau erfolgreich war, musste sie Angst haben nicht mehr als attraktiv bewertet zu werden und damit in der Skala der sexuellen Wertung und der Beziehungschancen herabzurutschen. Die These von Frau Schwarzer geht also dahingehent, dass sich die Frauen auch in der sexuellen Beziehung vom Mann und seinen Erwartungen emanzipieren muss, um der Unterdrückung entgegen zu wirken. Es handelt sich um ein Appell gegen jede Form der Abhängigkeit und dem Hinweis darauf, dass die Emanzipation nicht nur im Großen erfolgen muss, sondern auch in der Paarbeziehung.

Der Fehler ist natürlich, dass auch homosexuelle Beziehungen nicht frei von solchen Unterdrückunsmechanismen sind.

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