Forum: Politik
Fernsehansprache von König Felipe: "Kataloniens Führung gefährdet die Stabilität Span
DPA

Nach dem Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien hat sich nun der spanische König Felipe an die Nation gewandt - und die katalanische Regionalregierung scharf kritisiert. Ihr Verhalten gefährde das ganze Land.

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Angelheart 03.10.2017, 22:08
10. El Rey...

...hat offensichtlich nix kapiert! Er hätte mit einer versöhnlichen Ansprache versuchen sollen, die Katalanen von den Vorteilen der Einheit Spaniens zu überzeugen, aber nicht einmal die Polizeigewalt hat er verurteilt und daher: der König, ein Schlechtleister!

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PeterMinden 03.10.2017, 22:10
11. Wo bleibt die kritische, journalistische Distanz?

Sie schreiben: "Dabei hatten 90 Prozent der Wähler nach Angaben der Regionalregierung für die Loslösung der Region von Spanien gestimmt." Hier fehlt meines Erachtens der Hinweis darauf, wie diese Zahl zustande gekommen ist - vielleicht sollte man sie vorsichtigerweise besser nicht verbreiten:
Die meisten Wahlberechtigten kamen der Aufforderung der Opposition in Katalonien und der Zentralregierung in Madrid nach, nicht zu der illegitimen Wahl zu gehen. Es kam offenbar beim Wählen und Auszählen der Stimmen zu erheblichen Störungen. So konnte man mehrfach in verschiedenen Wahllokalen abstimmen - laut "El Pais" gab es in 71 Wahlkreisen mehr Ja-Stimmen als Wahlberechtigte … Die in der Nacht zum Montag genannten Zahlen addieren sich noch nicht einmal korrekt auf 100%. Und schließlich: Es gab keine Wahlbeobachter, weder spanische noch internationale.

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ursbusch 03.10.2017, 22:10
12. Spanien

Der spanische König ist aber spät dran. Zu Beginn hieß es, man wisse nicht wo der König ist.

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x-unerreicht 03.10.2017, 22:11
13. Grenzen zu und gut.

Entlasst Katalonien in die Freiheit. Dnn Grenzen zu und ab in die Armut. FCB kann dann gegen die eigene Jugend spielen. Das ist so lächerlich, dass ich belustigt vom Sofa zusehe. Wenn es klappt, dann folgt vielleicht Bayern. Noch ein FCB, der dann alleine ist...

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tehphilb 03.10.2017, 22:11
14. Hmpf

Mir kommen die Katalanen vor wie bockige Kinder, ich frage mich ob sich der gemeine Katalane über die Tragweite einer Abspaltung im Klaren ist? Die Gewalt der Polizei ist in jedem Fall inakzeptabel.

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andy_bcn 03.10.2017, 22:13
15. 2 Millionen sind keine Mehrheit

Die Separatisten haben keine Mehrheit in Katalonien. Der Einsatz der Polizei war sicher so nicht notwendig, aber die Gesetzesbrecher sind klar die Separatisten, die die spanische Verfassung mit Füßen treten. Diese Art von Nationalismus erinnert an die schlimmsten Momente des letzten Jahrhunderts, es muss dringend Einhalt geboten werden. Ein stärkeres Europagefühl aller Bürger wäre das Beste, dazu müssen aber auch alle betroffenen Politiker auf der Höhe sein.

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cajun_moon 03.10.2017, 22:13
16. Ich habe noch keine überzeugende Erklärung

Warum hat die Regierung Rajoy diesen Zwist so eskalieren lassen? Ich habe noch keine überzeugende Erklärung gehört oder gelesen. Was ich über private Kanäle aus Katalonien höre, deutet klar darauf hin, dass es nie eine Mehrheit für die Abspaltung gab. Bis jetzt. Warum führt sich Madrid wie eine Kolonialmacht auf, die den Gegner zu erniedrigen versucht? Und warum stößt der König offenbar in dasselbe Horn, anstatt zu beruhigen und zu einen?

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Thomas Friedrich 03.10.2017, 22:14
17. Demokratie ist

dass 40% der stimmberechtigten fanatischen Katalaner, nicht für den Rest in einem illegallen Referendum, die einseitige Unabhängigkeit deklarieren können um ein ganzes Land zu zerreisen.

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miguelin 03.10.2017, 22:16
18.

Sie sollten Abläufe und Kausalitäten richtig darstellen. In der Woche vor dem angekündigten und nicht genehmigten Referendum schritt die Polizei ein, beschlagnahmte Wahlurnen und sperrte viele Wahllokale ab. Die Aktivisten wollten trotzdem wählen, es kam zu Auseinandersetzungen mit der Nationalpolizei (die katalanische Polizei hielt sich trotz Anweisung, die Abstimmung zu verhindern, zurück). Die Wahlbeteiligung lag letztlich bei 42 %, davon waren 90 % für die Abspaltung. 58 % blieben dem nicht verfassungsgemäßen Referendum fern. Die Prognose ist naheliegend, dass mehrheitlich die Abspaltungsgegner nicht abstimmten (warum sollten auch diejenigen, die die Verfassung respektieren, sich Scharmützel mit der Polizei liefern, um in einem nicht verfassungsgemäßen Entscheid gegen eine Abspaltung abzustimmen???).
Die Bewertung der Ereignisse sollte letztlich die Öffentlichkeit in Spanien vornehmen. Außerdem ist die in diesem Artikel geschilderte Abfolge von Ereignissen einfach falsch und tendenziös.

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Hartmut Schwensen 03.10.2017, 22:17
19. Was für ein Irrsinn

28 Länder und 23 Sprachen in Europa. Da muss unbedingt noch ein 29. mit der 24. Sprache dazu kommen. Die EU muss diese Kleinstaaterei überwinden.

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