Forum: Politik
Festnahme vor Protest: China sperrt Sticker-Feministinnen weg
AP

Sie wollten Aufkleber gegen Grapscher in der U-Bahn verteilen - und wurden schon vorher festgenommen. Fünf junge Aktivistinnen sitzen seit einem Monat in chinesischen Gefängnissen, der Westen ist alarmiert.

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freiheitstier 08.04.2015, 15:33
20. Liberale Parteien notwendig

Das Demonstrationsrecht und das Recht zum Protest ist ein hohes Gut in einer Demokratie, das nicht allzu leicht aufgegeben werden darf. Auch in Deutschland wird dieses allzu schnell aufgegeben. Es ist daher notwendig, dass es weiterhin liberale Parteien gibt, die sich konsequent für Bürgerrechte einsetzen. Was in China passiert, kann auch schnell bei uns passieren. Wir dürfen hier nicht wegschauen, sondern müssen Augen und Ohren offen halten. Hoffentlich kann die Partei Neue Liberale das sozial-liberale Spektrum besetzen.

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darthmax 08.04.2015, 15:40
21. Produkte

Besser sie verzichten auch auf das Fahrrad und die Schuhe, bei den Textilien bitte auch auf die Herkunft achten, dann aber nicht nach Bangladesh, Vietnam oder Pakistan ausweichen.
Auch bei uns würden sie sich strafbar machen , wenn sie antireligiöse Werbung machen, jedenfalls im Falle dass es andere ärgert und sie deshalb wütend werden.
Je suis Charlie nur unter grossen Vorbehalten.i

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monotofu 08.04.2015, 15:46
22.

Zitat von spon-facebook-10000531708
(1) Ich lebe seit Jahren in China [...] Ich habe hier auch noch kein[xyz] gesehen. Vielleicht bin ich auch immer am falschen Platz gewesen. (2) Die Chinesen moegen mehrheitlich Deutschland. Aber wenn dann in ihrer Presse steht, dass ca. 80 % der Deutschen ein negatives Chinabild haben, reagieren die verstanednislos.
(1)
Es gibt auch Menschen, die nehmen seit Jahrzehnten am Straßenverkehr teil und haben noch nie einen ernsten Unfall erlebt. Dennoch gibt es Jahr für Jahr Zigtausende Verletzte und Tote. Alles nur Verschwörung und Übertreibung? Nein: Alltagsempirie ist selten eine aussagekräftige Sache. Und schon gar nicht, wenn es um die eigene Wahrnehmung von Dingen geht, die man vielleicht gar nicht sehen will.

(2)
Dann hat das "ihre Presse" eventuell falsch formuliert, oder Sie haben es falsch verstanden. Der übliche Irrtum: Ein negatives Bild von der Regierung eines Landes haben ist etwas anderes als ein negatives Bild von einem Land haben.

Und ganz allgemein: Wenn es in der chinesischen Gesellschaft Sexismus gibt, und es wäre ein großes Wunder, wenn es ihn nicht gäbe, dann braucht es gar keinen Vergleich - mehr als in Europa, weniger ...? Ist doch sinnlos. Da sind Leute, die riskieren Ärger mit einer autoritären Regierung. Warum nicht einfach mal denen glauben, dass sie ein ernstes Anliegen haben?

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jugoe 08.04.2015, 16:13
23. knallhart recherchiert..

in China gelten einfach andere Regeln und Gesetze und bei Verstößen auch andere Strafen. Ganz einfach. Wer sich an die Regeln hält hat auch nichts zu befürchten. Dafür leben dort in den Städten viel mehr menschen friedlich auf kleinsten Raum als bei uns. Trotzdem sind die Straßen und ÖVs 10 mal sauberer als bei uns. Manche Sachen macht man einfach nicht und irgendwelche Aufkleber sind da sicher nicht gerne gesehen. Bei uns ist es ja schon normal die ÖVs zu beschmieren, Sitze aufzuschneiden und besoffen auf den Boden kotzen. Wer noch nie in China war sollte sich seine knallhart recherchierten komentare einfach sparen. Ganz im Gegenteil, wir doofen deutschen können noch sehr viel von den Chinesen lernen! Schwarzfahren kostet dort auch ein paar Monate, jeder kennt das Risiko.

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carluke2001 08.04.2015, 16:35
24.

Zitat von jugoe
in China gelten einfach andere Regeln und Gesetze und bei Verstößen auch andere Strafen. Ganz einfach. Wer sich an die Regeln hält hat auch nichts zu befürchten. Dafür leben dort in den Städten viel mehr menschen friedlich auf kleinsten Raum......
Na, das treibt doch jedem Autokraten die Freudentränen ins verschmitzte Gesicht: My game, my rules – und überhaupt: Meinungsfreiheit und Mindeststandards an Bürgerrechten sind halt nun mal kulturabhängig!
Sorry, meine Damen! Hätten Sie sich nicht des Kapitalverbrechens schuldig gemacht und Ihre widerlichen Aufkleber verteilt – Sie kennen doch die Gesetze gegen „Provokation und Ärger“ ! – dann säßen Sie jetzt nicht seit einem Monat ohne Anklage hinter Gitter.
Und auch der miefige Spießer ist hier im Paradies: Straßen und Plätze sind viel sauberer, keine Besoffenen im Straßenbild und mit ekligem Sex wird man auch nicht belästigt. Da nimmt man doch gern die Straflager in Kauf für diejenigen, die – wie sagten Sie doch so schön – sich nicht daran halten, dass man manche Sachen einfach nicht macht.

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markus_wienken 08.04.2015, 16:46
25.

Zitat von jugoe
in China gelten einfach andere Regeln und Gesetze und bei Verstößen auch andere Strafen. Ganz einfach. Wer sich an die Regeln hält hat auch nichts zu befürchten. Dafür leben dort in den Städten viel mehr menschen friedlich auf kleinsten......
"Schwarzfahren kostet dort auch ein paar Monate, jeder kennt das Risiko."

Dafür hatte ich gerne mal eine Quelle, gerne auch auf chinesisch.

Danke

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j.vantast 08.04.2015, 17:00
26. Nanu?

Zitat von Dr.Watson
Dann labern sei doch nicht nur und praktizieren das hier, heute und jetzt. Am besten Sie schmeissen ihren Computer sofort in die Tonnen, verzichten auch auf jedes ach so smarte Phone und jegliches Fortbewegungsmittel abseits der eigenen Füsse, Pferd oder Fahrrad.
Es mag Ihnen vielleicht entgangen sein das Computer und Smartphones kaum noch in China hergestellt werden sondern in Taiwan. Und auch die wenigsten Automobile oder Fahrräder kommen aus China. In diesen Bereichen spielt China nur noch eine untergeordnete Rolle.
Taiwan, Korea etc. sind da schon weiter.

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Mach999 08.04.2015, 17:33
27.

Zitat von jugoe
in China gelten einfach andere Regeln und Gesetze und bei Verstößen auch andere Strafen. Ganz einfach. Wer sich an die Regeln hält hat auch nichts zu befürchten. Dafür leben dort in den Städten viel mehr menschen friedlich auf kleinsten Raum als bei uns.
Tötungsdelikte pro 100.000 Einwohner:
Deutschland - 0,8
China - 1,0

Deutschland steht leicht besser da, aber nicht deutlich. Die Zahlen zeigen jedenfalls, dass ein repressives Regime mit harten Strafen nicht zu weniger Gewalt führt.

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Afrojüdischer_Sozi-Sinti 09.04.2015, 13:28
28. leider leider

Zitat von Dr.Watson
Dann labern sei doch nicht nur und praktizieren das hier, heute und jetzt. Am besten Sie schmeissen ihren Computer sofort in die Tonnen, verzichten auch auf jedes ach so smarte Phone und jegliches Fortbewegungsmittel abseits der eigenen Füsse, Pferd oder Fahrrad. Dann und nur dann. zeigen Sie glasklar, das es ihnen tatsächlich um diese ominösen Werte geht - ansonsten labern Sie auch nur rum und kaufen vermutlich daher auch Billig-Fleisch, -Gemüse oder sonstwelche Industrieprodukte
Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen besitze ich kein Stasi-NSA-Smartphone welches zu widrigsten Bedingungen hergestellt und für das Ausgangsmaterialien unter ebenso widrigen Bedingungen gefördert wurden. Leider gibt es auch kaum bis eher keine Geräte bei denen man von Arbeitsbedingungen die nicht an moderne Sklaverrei erinnern ausgehen kann.

Was Computer/Laptop angeht, so verzichte ich freiwillig auf Recourcenhungrige mit Spionage- und Werbe- Software aufgeblasene Systeme, was mir erlaubt meine Geräte gut 10 Jahre ohne exorbitante und regelmäßige Hardwareaufrüstung/Ersetzung zu verwenden. Mit dem ersparten lassen sich Gewerkschaften und Projekte wie Make-IT fair finanziell unterstützen. Das Problem: viel zu wenige Menschen scheren sich darum, und schon gar nicht die, die eh schon mehr als genug besitzen.

Ihr Vergleich mit Lebensmitteln hinkt von daher, als das es bei Technik weitaus weniger Sinn macht sie nicht industriell herzustellen als bei Nahrung, wo es gesundheitliche-, ethische- und leicht vermeidbare Umwelt- Probleme gibt.

Eine Kritische Betrachtung von Industrie und Unternehmen und ihrem gestörten Verhältnis zu Arbeitnehmerrechten muss eben nicht zwangsläufig zur Maschinenstürmerrei, wie von Ihnen beschrieben, führen. Schauen sie mal in Geschichtsbücher welche Bewegungen sich damals zu Zeiten der industriellen Revolution erfolgreich für diese Rechte stark gemacht haben. Kleiner Tip: es waren keine Unternehmer und in der Politik kaum konservative und schon gar keine (wirtschafts)liberalen.

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La Lumiere 10.04.2015, 21:33
29.

Im Gegensatz zu Indien geht es den Frauen im kommunistischen China sehr gut. Dank umfassender Bildung und Reisefreiheit einschließlich dem nötigen Kleingeld für Viele ist China weit voran gekommen, im Gegensatz zum demokratischen Indien.

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