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Festnahme in Wien: Berliner Dschihadist bat um Geld für Waffen

Er nannte sich "Ajub, der Deutsche", lernte in Afghanistan das Kriegshandwerk und protzte mit Anschlägen auf die "Ungläubigen". Nun sitzt der Berliner Jusuf O. in Österreich in Haft. War er im Auftrag seiner Organisation in Europa - oder wollte er dem kargen Leben am Hindukusch den Rücken kehren?

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UnitedEurope 19.06.2011, 14:00
1.

Enttäuscht zurückgekehrt? Was sind denn das bitte für Super-Terroristen? Erst die Ungläubigen zur Hölle schicken wollen, nach dem Islam leben, wie ihn die Taliban lehren (weil ja nur das der richtige ist) und dann aber zu bequem sein wenns mal ohne Fernseher und warmes Bett zur Sache geht. Also bitte, sooo gläubig können die ja nicht sein.

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südd. 19.06.2011, 14:08
2. Viele Probleme

Zitat von sysop
Er nannte sich "Ajub, der Deutsche", lernte in Afghanistan das Kriegshandwerk und protzte mit Anschlägen auf die "Ungläubigen". Nun sitzt der Berliner Jusuf O. in Österreich in Haft. War er im Auftrag seiner Organisation in Europa - oder wollte er dem kargen Leben am Hindukusch den Rücken kehren?
Es war zu erwarten dass die islamischen Gotteskrieger am liebsten im von ihnen verachteten, gottlosen Westen leben und sich für den Heiliger Krieg von der Sozialhilfe lebend vorbereiten.
Im Stammesland Afghanistan sind sie immer Fremde, wie ihre Vorläufer in den 80er.
Das Problem ist immer wenn sie zurückkehren, trotz ihres Fanatismus sind sie im Westen sozialisiert worden.

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mortimer001 19.06.2011, 14:19
3. signed!

Zitat von UnitedEurope
Also bitte, sooo gläubig können die ja nicht sein.
true story! Unterschreibe ich Wort für Wort.
Diese ganzen vorgeschobenen Rechtfertigungen, es habe einen tief-religiösen Hintergrund, was diese Leute machen -hält doch keiner noch so oberflächlichen Überprüfung stand. Meines Wissens nach ist das Töten von Menschen nach dem Koran ebenso verboten wie im christlichen Glauben. Hier suchen meiner Meinung nach einfach nur frustrierte Menschen mit wenig Perspektiven im Leben einen Weg, um ihren Hass zu kanalisieren und ihre (potentiellen und realen) Greueltaten zu rechtfertigen. Und dabei entsteht dann "ganz nebenbei" in der breiten Öffentlichkeit ein negatives Bild des Islam. Ganz schön bitter...und ein ganz schönes Eigentor, wenn ich das mal so lapidar formulieren darf.

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nochmehrunsinn 19.06.2011, 14:43
4. Was soll es

War Jusuf O. enttäuscht - oder hatte er einen Auftrag?

Wann genau, und vor allem warum, Jusuf O. Afghanistan verlassen hat und nach Österreich gereist ist, steht noch nicht fest. Angeblich hatte er vor, nach Deutschland weiterzureisen. Auch ob er einfach nur desillusioniert von seinem Kampfeinsatz war, oder Deutschland im Auftrag der DTM besuchen sollte, ist unbekannt.

Wem interessieren denn die Gründe, als Türkischer Staatsbürger hat er in Deutschland nach einer Verurteilung jede Aufenthaltsberechtigung verloren!

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locate 19.06.2011, 14:51
5. Ausdruck der Perspektivlosigkeit

Zitat von Artikel
Andererseits könnte Jusuf O. aber auch zu jenen Dschihadisten aus Deutschland gehören, die dem Schlachtfeld am Hindukusch enttäuscht den Rücken kehren wollten.
Der arme Junge. Die Geschichte hätte ja fast ihr Happy End gefunden, wenn er nur weiter am Flugsimulator seinen Mordanschlag hätte üben dürfen. Unsere Gesellschaft gibt diesen mißverstandenen und verweichlichten Seelen einfach keine Perspektive mehr...

Naja, die Bundeswehr wäre eine Möglichkeit gewesen. Die hätte ihn sicherlich fachgerecht zum Märtyrer gemacht, wenn er schon so scharf darauf war sich als theokratischer Spinner zu verdingen.

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vitalik 19.06.2011, 14:55
6. Terroriste???

Man kann doch die Kinder doch nicht mit den Leuten in Afganistan vergleichen. Taliban in Afganistan oder sonst wo in dem Raum leben ihre Kultur, die haben ihre Klans usw. Und die deutschen Möchtegern sind Harz4 Empfänger, die durch ihre eigene Schuld perspektivlos sind und ihre Wut auf sich selber irgendwie abbauen möchten. Tja von Zuhause aus sah es halt besser aus als es in Wirklichkeit ist.

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meging 19.06.2011, 15:25
7. .

is halt schon was anderes, ob man daheim auf der warmen couch call of duty spielt, oder ob man wirklich im dreck liegt. musste ich auch beim bund feststellen, als ich mir im winterbiwak den popo abgefroren hab. der unterschied war halt, da kam der spiess mitm transporter rangefahren und hat warme suppe rangekarrt und nach paar tagen gabs n gemütliches bierchen in der kaserne.

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Diomedes 19.06.2011, 15:44
8. Voltaire darf bei dieser Debatte natürlich nicht fehlen!

Denn bereits vor fast 300 Jahren hat der Fürst der Aufklärung den Stab über den Mohammedanismus gebrochen: "Doch dass ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, dass er seine Mitbürger glauben machen will, dass er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte, dass er sich damit brüstet, in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben lässt, dass er, um diesem Werk Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, dass er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, dass er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben lässt: Das ist nun mit Sicherheit etwas, dass kein Mensch entschuldigen kann, es sei denn, er ist als Türke auf die Welt gekommen, es sei denn, der Aberglaube hat bei ihm jedes natürliche Licht erstickt." – nachdem also der Mohammedanismus von der Aufklärung verworfen wurde, stellt sich nun noch eine Frage: Weshalb man einer Religion, die das erklärte Ziel hat, die Religionsfreiheit abzuschaffen und dies auch in allen Ländern tut, über die sie Macht gewonnen hat, von Afrika bis nach Südostasien hin, erlaubt dies unter Berufung auf die Religionsfreiheit zu betreiben?

Im Übrigen bin ich dafür, dass der despotisch-bürokratische Moloch zu Brüssel und das inflationäre Spielgeld, genannt Euro, zerstört werden müssen!

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huggi 19.06.2011, 15:46
9.

Zitat von mortimer001
... Meines Wissens nach ist das Töten von Menschen nach dem Koran ebenso verboten wie im christlichen Glauben. ...
Werter Forist, sollte dies wirklich Ihr Wissensstand sein, so dürfte sich Ihr Wissen über den Koran und damit auch dem Islam wahrscheinlich auf die richtige Schreibweise dieser beiden Begriffe beschränken.

Wer immer sich mit diesem Thema auch nur oberflächlich befasst kann nicht umhin kommen, das die Tötung von Menschen sehr wohl von Muslimen gefordert wird. Dies nicht nur in grauer Vorzeit, nein, auch heute noch.

Sollten Sie nicht auf Anhieb die entsprechenden Informationen finden, so lassen Sie es mich wissen, gerne helfe ich dann aus.

Egal aus welchem Grunde der verhinderte Märtyrer wieder nach Europa gekommen ist, kann man ihm seine terroristischen Verbindungen nachweisen, so muss er hinter Schloss und Riegel.

Als Alternative könne man ihn auch wieder nach Afganistan bringen und dort laufen lassen. Seinem Paradies dürfte er dort näher sein als hier.

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