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Feuer im Amazonasgebiet: Brasilien lehnt Soforthilfe der G7 ab
Victor Moriyama/Greenpeace Brazil/ DPA

Mit 20 Millionen US-Dollar wollten die G7 beim Kampf gegen die verheerenden Waldbrände am Amazonas helfen. Doch Brasiliens Präsident Bolsonaro weist die Unterstützung der reichen Industrieländer zurück.

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manicou 27.08.2019, 06:53
1. Sofort militärisch intervenieren!!

Der Wald mag auf Brasilianischem Grund und Boden sein. Brauchen tun wir ihn alle. Ich bin kein Fan von Krieg, aber hier sollte schnellstmöglich die Weltgemeinschaft militärisch eingreifen!

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Atheist_Crusader 27.08.2019, 07:12
2.

Selbst wenn Bolsonaro Recht hat, ist es doch klar, dass er die Hilfe gebrauchen kann. Wenn ich mich nicht schwer verlesen habe, dann handelt es sich bei den 20 Millionen um kein Darlehen und sie sind auch an keine sonstigen Bedingungen geknüpft. Und Brasilien schwimmt nicht gerade in Geld.
Also selbst wenn er da kolonialistische Mentalitäten sieht (ich persönliche sehe keine, aber ich habe auch nicht den kulturellen Blickwinkel eines Südamerikaners), sollte er im Interesse seines Landes lieber sein Ego zurückstellen, einfach Danke sagen und dann das Geld nutzen um die Krise zu bewältigen.

Diese Verweigerungshaltung scheint mir doch sehr kindisch.

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Ventil4tor 27.08.2019, 07:20
3.

Sein Ernst? Sicher sollte Europa aufgeforstet werden, aber es geht um die Rettung des Regenwaldes! In meinen Augen ist er durch die Ablehnung Schuld am Flächenbrand und will das es brennt. Wenn sein Haus in Flammen aufgeht siehts anders aus, da ruft er sofort die Feuerwehr, aber nö Regenwald kann ruhig abfackeln.

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bernteone 27.08.2019, 07:22
4. Warum sollte Bolsonare ein

Interesse am löschen der Feuer haben ? Erst durch seine Polemik wurden die Brände doch gelegt und ist der Urwald erst mal abgebrannt kann man ihn doch auch bewirtschaften . Die Anregung mit dem Geld die Europäischen Wälder aufzuforsten finde ich gut , denn die befinden sich stellenweise in einen erbärmlichen Zustand . Wo er Recht hat , hat er Recht .

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pwinky22 27.08.2019, 07:38
5. Falscher Stolz. Hausgemachte Fehler.

Falscher Stolz Herr Bolsonaro. Und das nach eigens begangenen Fehlern. Wenn ich schon das Wort Brandrodung im Amazonas höre wird mir schlecht. Wie kann man sowas zulassen. Was kann man von einem wie dem auch erwarten. Ultrarecht und die Einstellung passt nicht mehr in diese Welt. Abtreten sofort.

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Pfaffenwinkel 27.08.2019, 07:44
6. Bolsonaro

weist die finanzielle Hilfe zurück, weil die Brände ganz in seinem Sinne sind. Man sollte stattdessen Sanktionen gegen Brasilien verhängen, diese Sprache wird verstanden.

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raton_laveur 27.08.2019, 07:49
7. Es ist vorbei.

Gewissenlose Cliquen haben sich aus Profitgier entschlossen, den Regenwald zu zerstören. Dumm nur, daß sie nicht nur sich selbst, sondern der ganzen Menschheit einen unersetzbaren Verlust zufügen. Ob eine Ablehnung des Handelsvertrages mit Mercosur dagegen hilft, ist fraglich, denn dann machen andere Geschäfte mit ihnen. Trump zum Beispiel, der in seinem Land die Nationalparks aus wirtschaftlichen Gründen zerstört, oder GB, das nach dem Brexit jeden Strohhalm ergreifen muß.

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andrehe 27.08.2019, 07:54
8. Appeasement beenden

Dann müssen Sanktionen folgen: Die Nachfrage, weswegen überhaupt der Regenwald gerodet wird, muss entfallen. Also kein Rindfleisch aus Brasilien mehr in die EU, und auch kein Soja-Kraftfutter. Nun können sich unsere Vertreter mal profilieren, indem sie etwas für den Regenwald und damit unsere Zukunft tun. Mercosur sollte begraben werden, da der Vertrag ungeeignet ist, unsere Lebensgrundlagen zu bewahren. Wir brauchen ein neues Wirtschaftssystem, das Umweltzerstörung einen hohen Preis gibt, so dass solche Probleme erst gar nicht entstehen. Darüber kann gerne im Rahmen von Freihandelsabkommen gesprochen werden. Übrigens, solange diese Maßnahmen nicht reichen, sollten sie verschärft werden. Das Thema ist einfach viel zu wichtig.

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lalito 27.08.2019, 07:58
9. Feuer

Im Gegensatz zu den brennenden Grasflächen unterhalb des Äquators in Afrika, sind die Brände in Brasilien Zerstörung. Die Humusschicht ist zumeist nur dünn und nach den Bränden von Erosion schnell davon gespült.

Sofern tatsächlich große Teile der Urwälder brennen und nicht die bereits gerodete Flächen ist die Situation in Brasilien eine besondere. Soweit mir aus den Berichten und Dokus der letzten Jahrzehnte bekannt, ist gleich unter der Humusschicht wohl größtenteils Fels. Einige Ernten und Schicht im Schacht.

Danach geht es dann dem Rest des Urwaldes an den Kragen, ein übles zwanghaftes Spiel, welches die Spezies Mensch letztlich verliert.

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