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Finanz- und Wirtschaftskrise: FDP-General drängt Griechenland zum Euro-Austritt
AFP

Die Krise in Griechenland gefährdet Deutschlands Bonität, warnt die Ratingagentur Moody's. Dennoch beharren deutsche Politiker darauf, Athen keine weiteren Hilfen zu gewähren. FDP-Generalsekretär Döring drängt das Land zum Austritt aus der Euro-Zone, das "könnte an den Märkten Vertrauen schaffen".

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amerlogk 24.07.2012, 08:36
20.

Zitat von sysop
Die Krise in Griechenland gefährdet Deutschlands Bonität, warnt die Ratingagentur Moody's. Dennoch beharren deutsche Politiker darauf, Athen keine weiteren Hilfen zu gewähren. FDP-Generalsekretär Döring drängt das Land zum Austritt aus der Euro-Zone, das "könnte an den Märkten Vertrauen schaffen".
De irrlichternden Populisten die fordern was Populär ist um sich über die 5% Hürde zu retten.

Wer glaubt das einfache Lösungen das Richtige für komplizierte Vorgänge sind, sollte doch nochmal einen Moment nachdenken.

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kurjor 24.07.2012, 08:36
21. Dampfplauderer

Ich denke unsere "Dampfplauderer" der Politk sollten sich einmal zurück halten.
Sie müssen doch langsam erkennen, dass Sie so die Probleme nicht lösen, sondern Sie die Probleme verstärken. Es werden Halbwahrheiten aufgegriffen, um die "eigene" Meinung angereichert und als die optimale Lösung angepriesen. So werden aus 10 - 50 Mil. in einem Tag 50 Mil. weitere Kredite. Oder aus keine "weiteren Kredite", der IWF lässt Griechenland fallen.
Noch schlimmer wird es dann durch die "Berichterstattung" der Presse. Die nicht nur berichten, sondern auch noch Ihre Meinungen und Lösungen anbieten.

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Mathesar 24.07.2012, 08:36
22. Korrekt!

Zitat von sysop
Die Krise in Griechenland gefährdet Deutschlands Bonität, warnt die Ratingagentur Moody's. Dennoch beharren deutsche Politiker darauf, Athen keine weiteren Hilfen zu gewähren. FDP-Generalsekretär Döring drängt das Land zum Austritt aus der Euro-Zone, das "könnte an den Märkten Vertrauen schaffen".
...Das...und nur das, kann vertrauen in die Märkte bringen. Denn ausschließlich ein Austritt Griechenlands kann der Anfang einer Lösung sein. Alles andere ist bei dem Verhalten und der Reformunwilligkeit der Griechen nur eine Verlängerung der Krise!

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DerFrankenberger 24.07.2012, 08:36
23. Politik verliert Gestaltungsfähigkeit

Dass Griechenland mit der bisherigen Politik nicht gesundet, können nur Ignoranten bestreiten. In Spanien werden immer neue Löcher aufgerissen. Erst die Banken, dann die Regionen, dann die Banken mit dem nächsten Bedarf, letztlich der ganze Staat. Die Politiker werden in den nächsten Wochen und Monaten erkennen, dass die paar Patronen, die sie hatten, weitgehend verschossen sind. Die EZB kann mit weiteren Rechtsbrüchen Europa im Geld ertränken. Am Ende wird die Einsicht stehen, dass es kein Entrinnen gibt und das gegenwärtige Eurosystem unhaltbar ist. Das wird dann die neue "Alternativlosigkeit" sein. Im Ergebnis wird ein Kontinent ruiniert, auf die teuerste aller denkbaren Weisen.

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rochush 24.07.2012, 08:39
24. Schade ...

Jetzt in der Kleinmut und die Feigheit, die in Teilen der Bevölkerung herrscht, in der Regierung angekommen.

Wie schon nach Fukushima beugt sich die Regierung dem Druck der Strasse, visions- und konzeptlos. Dafür habe ich sie nicht gewählt...

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eurorentner 24.07.2012, 08:39
25. Mich wundert immer wieder...

...wie die deutschen Politiker nun alternativlos über einen Austritt Griechenlands nachdenken (wobei das mit dem Denken, naja)

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dachauerthomas 24.07.2012, 08:41
26. Wahlkampf eröffnet

Nun hat Herr Rösler den Wahlkampf eröffnet. die Banken werden weiterhin mit Milliardenbeträgen gefüttert, die sogenannte Griechenlandhilfe landete sowieso bei den Banken. aber dem deutschen Michel wird vorge,acht, dass da kein deutsches Geld mehr ausgegeben werden soll. Das klingt so ein bisschen wie das alte "Mehr Netto vom Brutto" und ist genauso glaubwürdig. Eine ernsthafte Politik in Europa würde primär die Stellung der allgemeinheit gegenüber der sogenannten "Finanzindustrie" stärken, es kann doch nicht sein, dass das Wohl und Wehe eines Staates von "den Märkten", also den Finanzzockern abhängt.

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radler_muc 24.07.2012, 08:43
27. Eine Frage der Glaubwürdigkeit

Es wird immer argumentiert, ein Austritt Griechenlands mit anschließender Staatspleite käme dem Steuerzahler noch teurer. Ob das stimmt, sei mal dahingestellt. Viel wichtiger ist der nachhaltige Vertrauensverlust in die politischen Akteure, wenn sie immer wieder gegenüber Griechenland nachgeben und deren permanente Mißachtung der Sparauflagen hinnehmen, siehe z.B. der Betrug mit den Beamtenstellen. Wer in der Bevölkerung glaubt denn der Politik noch was? Ich habe das Gefühl, daß uns Merkel & Co mit ihrer Eurorettungspolitik direkt in den Abgrund manövrieren, Jetzt muß endlich ein Exempel statuiert werden, sonst heißt die Botschaft an alle künftigen Nutzer des ESM, daß man nur hartnäckig genug die Sparauflagen ignorieren muß, um letztendlich damit durchzukommen. So geht das nicht!

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flinke_perioden_met_zon 24.07.2012, 08:46
28. Zurückhaltung!

Können diese FDP Wichte (gemessen am Rückhalt/Wählerstimmen in der Bevölkerung) nicht mal zurücknehmen, bitte? Möglicherweise haben sie ja in der Sache recht, wer weiß das schon, aber müssen ausgerechnet wir Deutsche mit lautem Getöse Rausschmisse ordern? Holländer, Finnen sind teils in der Sache noch kompromissloser, posaunen das aber nicht in die Welt hinaus, um hinterher als aggressive Bullies dazustehen. Das fällt doch alles auf uns zurück! Etwas mehr Geschick im Umgang mit anderen, bitte.

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richard-kendel 24.07.2012, 08:46
29. Hochverschuldenspolitik in der EU - vorrangig in Deutschland nach 1980

Die geballte Expertenschaft auf dem Gebiet der Nationalökonomie innerhalb der EU brachte es in den über drei Jahrzehnten nicht fertig (oder ihre Expertisen, sprich Warnungen blieben in den Schubladen bzw. blieben unveröffentlicht), ihre Fachkompetenz in Sachen Schuldenpolitik in die Waagschale zu werfen, um die jeweils eigenen Regierungen massiv unter Druck zu setzen, das heisst vor diesem Kurs zu warnen, der schon in den 1980ern wie ein Kurs in die ausweglosen Finanzfallen aussah.
Oder es war so: es wurde überhaupt nicht gewarnt von kompetenter Stelle, da diese Wirtschaftseliten in den Vertuschungsprozess massiv miteingebunden.

Gruss r.k.

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