Forum: Politik
Finanzkrise ohne Folgen: Die Rückkehr der Bankster

Die Banken haben aus der Finanzkrise gelernt? Ach was! Eine Rede von Jürgen Fitschen, Co-Chef der Deutschen Bank, beweist: die Arroganz der Finanzindustriellen ist ungebrochen. Wann wehrt sich die Zivilgesellschaft?

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Keycard 25.11.2013, 17:41
100. Sagen Sie...

Zitat von count_zer0
...etwas aus der Mode, die Moeglichkeit solche Leute ihrer gesellschaftsvernichtenden Wirkung entsprechend zu behandeln besteht durchaus. Leuten wie Fitschen & Co. ist es wurscht wenn Millionen Leben zerstoert werden durch ihre Gier und ihren Groessenwahn, wiso sollte fuer uns also deren Leben von Bedeutung sein? Das in den letzten Jahren von denen noch keiner in die Luft geflogen ist, wundert mich durchaus.
...haben Sie eigentlich einen kompletten Schaden? Genauso der Forist, der mit Wohlwollen an die Anschlaege auf Herrhausen und Ponto berichtet. Sind Sie alle noch ganz bei Trost?
Das passiert eben, wenn linksradikale Ideologie auf kuemmerlichen Intellekt trifft. Widerlich, und eigentlich eine Anzeige wert.

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henrikw 25.11.2013, 17:41
101. Steuergelder

Zitat von rotertraktor
Es gibt zwar auch eine Partei, die aus Prinzip keine Parteispenden annimmt, aber da hat man dem deutschen Michel schon gründlich klar gemacht, dass die LINKE sich nur aus purer Boshaftigkeit nicht kaufen lässt.
Schon klar, jetzt muss ich nur noch rausfinden, wie ich verhindern kann, dass die LINKE mit meinen Steuergeldern subventioniert wird.

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stabilobacter 25.11.2013, 17:46
102. Der Finanzmarkt ist eben doch etwas neues

und nicht der einfache Kapitalismus wie ihn Marx definiert hat.

Wer nicht begreift, daß der Finanzsektor mit seinen neuen Produkten und Strukturen, kein ganz normaler Teil des klassischen Wirtschaftssystems ist,
der wird sich auch wundern, daß die klassischen Methoden der VWL und auch die der Zentralbanken einfach nicht greifen.


Die Finanzwirtschaft kommt mit einem so geringen Personalaufwand (gemessen am Umsatz) aus, daß der Begriff der Konjunktur schlicht versagt.
Da läuft kein Arbeitsmarkt heiß wenn die (Finanz)Konjunktur beschleunigt.

Im Normalen wirtschaftssystem werden Gewinne überwiegend reinvestiert und sorgen so für Beschäftigung und Wohlstand in der Gesellschaft.

Heute werden die Gewinne nicht mehr reinvestiert sondern am Finanzmarkt angelegt. Das sorgt für investitionen in Finanzmarktprodukte. Diese haben jedoch keinen Bezug zur Realen Wirtschaft.

Diese Produkte haben keinen und auch schaffen keinen realen Wert. Nichts zum anfassen. Nur Papiere die ihren Wert duch die Vorstellung gewinnen, daß man sie morgen teurer verkaufen kann als gestern.



Seit 15 jahren wird dieser WirtschaftsZweiG immer größer. Er saugt immer mehr Mittel aus unserer Wirtschaft ab. Uns so ist es kein Wunder, daß Unternehmen nur sehr schwer an Kredite herankommen und unterfinanziert sind.

Und trotzdem fummelt die EZB an der Zinsschraube um angeblich den Unternehmen zu helfen !!! Jetzt planen sie schon negative Zinsen!



Niedrigere Zinsen beschleunigen sicher die Konjunktur im Finanzsektor, haben aber keinen erkennbaren einfluss auf die kreditvergabe an die Unternehmen.
Beweis Japan seit 20 Jahren.
Früher waren die Banken die Dealer. Damals waren Sie noch die Handelnden welche die Geschäfte Anderer zu ihrem Nutzen kontrollierten.
Heute müssen sie spekulative Geschäfte selber machen um ihre Schulden abzulösen und oder ihre Gewinnvorgaben zu erreichen.
Heute übernehmen sie die Rolle der junkies.
Wie jedermann weiss ist ein junkie eben nicht mit guten Worten vom Stoff loszubekommen.

Und der Hauptjunkie, darf nicht vergessen werden: Der Staat.
Nur mit einem Zinsniveau nahe null sind sofortige Staatspleiten zu vermeiden. Der geringste Anstieg löst erhebliche Haushaltsprobleme aus.

Es ist ein Spiel Abhängier mit Abhängigen. Da kommt keiner glücklich mehr heraus: Diejenigen deren Konto derzeit rasant steigt erleiden das gleiche Schicksal wie die unbeteiligten die normale GehaltesKonten haben.
Und auch der Staat der für uns alle geradesteht und für den wir alle haften.
Ihr Stabilobater

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stabilobacter 25.11.2013, 17:48
103. Was kommt danach

Es ist ein Spiel Abhängier mit Abhängigen. Da kommt keiner glücklich mehr heraus: Diejenigen deren Konto derzeit rasant steigt erleiden das gleiche Schicksal wie die unbeteiligten die normale GehaltesKonten haben.
Und auch der Staat der für uns alle geradesteht und für den wir alle haften.

Es wird genau solange genauso weitergehen wie alle Finanzakteure glauben, daß ihre Papiere morgen etwas mehr sein werden.Und irgendwann wird auch eine Tulpe einfach wieder nur eine Tulpe sein.

Marx musste sich mit diesem Effekt nicht befassen da er nicht dauerhaft wirkt. Wie eine Blase eben.
Blub.

Das Neue ist die Dimension der Angelegenenheit. Die Tulpenblase war lokal begrenzt. Alle spätern ebenfalls.

Die Finanzblase betrifft die ganze Welt.Keine Ausnahmen! Alles ist heute direkt und schnell in €,$ oder Rimimbi valutierbar.


Es gibt kein ausweichen keiner wird verschont werden. Es kann auch keine Carepakete geben, denn keiner kann sie packen und niemand sie versenden.


Stellen Sie sich vor alle Banken haben Metallgitter heruntergelassen, der Strom abgeschaltet und das Gas abgestellt, das Internet ist tot, Ihre Wertpaiere laut TransistorRadio gekrasht, all ihr Geld ist entwertet. All Ihre Geschäfte sind zu.
Ihre Firma lässt sie nicht mehr rein. Behörden sind geschlossen und auch die Polizei hat sich verbarrikadiert.
Ihr auto hat noch 40l. Tankstellen sind eben auch geschlossen. Fluhäfen verwaist. Der hunger kneift Sie . Die Kinder weinen.

Marx musste das nicht interessieren, das ist ja nur ein temporärer Zustand.

Die Frage ist nur wer wird dann wieder die ersten Kredite vergeben und wie lange dauert es damit es wieder weiter gehen kann?
Wer? Auf welcher Grundlage? mit welcher Sicherheit ? wird das können?

Als erstes werden die Banken neues Geld herausbringen und berechen wie hoch ihre schulden in der neuen währung sein werden. Der Staat wir berechnen wie hoch die Ausgleichzahlung sein wird die sie für Ihre immobilie zu zahlen haben.
Und wernoch Ware hat das die Plünderungen überstanden hat öffnet zum Verkauf. Und Sie staunen über die Preise. Wenn sie nach der Zeit der Plünderungen noch gesund genug sind bummeln zu gehen. Kaufen können Sie nichts.
DAs Startgeschenk in neuer Währung wird nicht weit reichen.

Aber von nun an wird es bergauf gehen.Nicht in allen Gegenden der Welcht in gleicher Weise aber ab jetz fuktioniert sowohl die VWL als auch die BWL wieder und man kann sich trefflich über den Kaitalismus und oder den Kommunismus streiten.

Marx wollte das Wirtschaftssystem verstehen er war ein VWL´er. Jeder, zumindest jeder politiker sollte VWL verstehen.

Ihr Stabilobacter

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dieter-ploetze 25.11.2013, 17:50
104. pflicht der politik-vieleicht merkts die AfD

also ,das ins private,einzelne zu verschieben,ist absurd.
erst wenn das system kracht,und zwar richtig,dann
kann und wird das volk was machen,vorher nicht.
da ist die politik gefragt,da müssen die leitlinien
bestimmt werden.es ist nicht ein versagen der politik,
sondern die berechnung steckt dahinter,dass da ja
vielleicht ein pöstchen winken könnte wenn es mit
der politik nicht mehr so klappt.da sind banken wie
auch industrie gut für abgehalfterte politiker
geeignet.also wird man denen doch nicht vorher zu
sehr weh tun.dann klappts nicht mit den pöstchen.
aber das wäre noch ein thema für die AfD,sonst
kümmert sich keiner.bei diesem ganzen politikversagen
kann sich die AfD wunderbar in höhen aufschwingen.
das wäre wenigstens der demokratische weg.
wenn nämlich alles kracht und das volk aufbegehrt,
dann wird es unüberschaubar.

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ossimann 25.11.2013, 17:51
105. Radikaler Systemwechsel !!!!!!!!

[QUOTE=diddi99;14308401]Bravo, Herr Augstein!
Allein die Frage, warum wir uns nicht gegen die Bankster wehren, lässt mich rätseln: Welche wirkungsvollen Mittel hätte ich denn?

Das gegenwärtige System ist dazu ausgelegt das Reich reicher und Arm ärmer wird . Leistung soll sich lohnen ? Welche Leistung , wie wird diese definiert ? Das Abschöpfen der Leistung das lohnt sich . Diese Scheindemokratie ist nix anderes als die Diktatur des Geldes bzw. der Finanzoligarchen , unsere angeblichen Volksvertreter und genauso deren Akteure in allen anderen Lädern des Grosskapitals sorgen als willige käufliche Helfer das es so bleibt . Sie schonen die Finanzoligarchie und verschulden sich sogar noch bei denen , so ein erbärmliches Spiel der selbsternannten Geiseln des Geldadels . Das Volk ist verängstig und erstarrt in seiner Angst es könnte etwas verlieren und zieht sich in seiner kleinbürgerlichen Schneckenhaus zurück , die Gier auf immer mehr und das egozentrische Denken ist ein williger Helfer zur Steuerung der Massen . Wer sich auspeitschen lässt soll sich nicht über den Schmerz beschwerden . Nehmt die Peitsche weg und schmeisst das Gelumpe über Bord , war die Lösung auf der "Bounty" . Wenn das Kapital nicht mehr willig ist dem Menschen zu dienen und die gegenwärtige Partein nur Bettvorleger sind , dann sollten Partein ans Ruder gewählt werden die die Gangart ändern . Dazu brauch man natürlich auch mal den Mut über den Tellerrand zu schauen und nicht nur vorm Sofa Taschenbilliard zu spielen . Willst Du Macht musst Du den Mächtigen entmachten , dann wird er willig , wer nur stetig die Stiefel leckt kriegt auch stetig einen Tritt in den Ar.... .

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ohje62 25.11.2013, 17:51
106. Selten

Eine. inkompetenter und durch einseitige Ideologie geprägten Artikel gelesen.
Diese Meinung drückt die Zuneigung zu sozialistisch und dirigistisch geführten Gesellschaftssystemen aus und mehr nicht.
Populistisch geschrieben und die Menge blökt mit.
Darauf kann ich verzichten. Vor allem, weil es nicht dazu dient, das Bankensystem zu verbessern. Dies ist in einer Marktwirtschaft nur durch Ordnungeldpolitik zu erreichen und dazu gehört fuer mich keine Zerschlagung von Banken. Die einzige Maßnahme, die hilft, ist es die Eigenkapitalanforderungen an die Banken zu erhoehen und dies geschieht im Moment durch die EZB und die Bundesbank bzw durch das BaFin.

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donald_rumsfeld 25.11.2013, 17:52
107. persönlich denn nachzuweisen ?

[QUOTE=RioTokio;14309785]Wie üblich eine subjektive Anmerkung von Auge.
Bankster - ist eine Beleidigung. Fitschen könnte sich wehren, denn was ist ihm persönlich denn nachzuweisen an Illegalem.
QUOTE]

Wie üblich in einer "Organisation" sind den Entscheidungsträgern illegale Handlungen nie nachzuweisen. Dafür hat die Organisation ihre "Anwärter" die die "Drecksarbeit" erledigen. Nebenbei muss die Deutsche Bank viele Strafen zahlen (Libor, etc...). Erklären sie mir wie Fitschen von all dem nichts wusste. Ist er schlecht informiert (ergo: inkompetent) oder wusste er mehr als er zugibt?

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k-f-a 25.11.2013, 17:53
108.

Zitat von dotter101
Nö, das waren andere Banken, als bitte über die beschweren nicht DB
Die Deutsche Bank hat zwar keine direkten Hilfen vom Staat bekommen, soweit ich weiß, aber sie war einer der Hauptnutznießer der Krisenpolitik der Europäer, inklusive Multimilliarden-Rettungspakete. Sie erinnern sich vielleicht, daß das Geld nicht für die "faulen Griechen" ausgegeben wurde, sondern damit Griechenland seine Schulden bezahlen konnte. Anders ausgedrückt: damit diverse Großbanken nicht auf ihren "faulen Krediten" sitzenblieben, darunter die Deutsche Bank. Das ist genauso Bankenrettung, nur einmal über Bande gespielt.

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Keycard 25.11.2013, 17:54
109. Ha...

Zitat von Nationalökonom11
Fitschen als langgedienter Fachmann hat einen Grund die Forderung nach Trennbanken, die Transaktionssteuer und einige weitere Eingriffe in das hiesige Bankensystem als Unsinn zu bezeichnen...sie sind UNSINN!! Wenn Sie mal nicht nur die populistische Keule schwingen würden, sondern bereit wären sich sachlich, unideologisch, unvoreingenommen und volkswirtschaftlich mit der Thematik auseinanderzusetzen, bin ich überzeugt, dass Gott Ihnen genug Schmalz gegeben hat, um es zu kapieren. Versuchen Sie es doch mal. Staatliche Gleichschaltung des Bankensystem ist genauso schädlich wie eine entsprechende Überregulierung des Journalismus (oder fahren Sie diesbezüglich auch eher die sozialistische Linie?) Übrigens, Ihre pauschale Diffamierung (Bankster, Oligarchen etc) eines ganzes Berufsstandes, erinnert mich auch nach vielen Jahren immer wieder an die Sündenbocksuche der späten Zwanziger/ frühen Dreißiger Jahre (diese Parallele bzgl. des Bankenbashing ist auch schon Hans Werner Sinn in einem Interview aufgefallen). Sie wären sicher ein guter Mitläufer gewesen!
Sie treffen den Nagel auf den Kopf! Sich aber gruendlich zu informieren ist die Sache des Herrn Augstein und vieler seiner duemmlichen Juenger hier im Forum nicht. Es wuerde einfach nicht in ihr Weltbild passen.

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