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Finanzskandale: Die Pattex-Banker
dpa

Immer neue Verfahren und Strafen, auch deutsche Institute müssen zahlen - ein Ende der Skandalserie ist nicht absehbar. Dabei müssten Bankenchefs seit ihrer Rettung durch den Steuerzahler denselben Regeln gehorchen wie Politiker. Jeder Minister wäre längst gegangen.

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verantwortung 05.12.2013, 14:42
1. keine Änderung in Sicht

Da ist leider keine Änderung in Sicht, auch nicht unter der GroKo von schwarz und rot. Dabei wäre das eine Massnahme die auf die Zustimmung der breitesten Bevölkerungsschichten treffen würde. Aber es ist erkennbar, wer die Macht im Staate hat. Wurde so glaube ich auch im Staatsbürgerkundeunterricht in der DDR so gelehrt. Im Fach Ethik ist das heute leider kein Thema, aber ständig lernt der Mensch, auch nach der Schulzeit.

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pontypool 05.12.2013, 14:43
2. Banker und ihre Posten

Im ungünstigsten Fall räumt so ein Top-Banker halt seinen Posten gegen eine Abfindung in Millionenhöhe. Aber viel eher wird die alleinige Schuld auf einen rangniederen Strohmann geschoben und der Top- Banker kann weitermachen wie bisher.

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Dramaturg 05.12.2013, 14:46
3. Verwöhntes Kind

Zu spät.
Verwöhnte Kinder bekommt man nicht so einfach wieder in den Spur.
Dazu braucht es härtere Maßnahmen als Ermahnung - Herr Blome.

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tommigee 05.12.2013, 14:53
4. wo sie recht haben...

...haben sie recht. guter artikel

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cato. 05.12.2013, 14:53
5. ...

Zitat von sysop
Immer neue Verfahren und Strafen, auch deutsche Institute müssen zahlen - ein Ende der Skandalserie ist nicht absehbar. Dabei müssten Bankenchefs seit ihrer Rettung durch den Steuerzahler denselben Regeln gehorchen wie Politiker. Jeder Minister wäre längst gegangen.
Ein Bankenchef ist aber kein Poltiker er ist den Eigentümern des Unternehmens und nicht der Allgemeinheit Rechenschaft schuldig. Und daran ändert auch das Märchen nichts, dass Banken ein öffentliches Gut wäre, dass uns Politiker erzählt haben, damit wir die Sozialisierung der Schulden schlucken.

Was hilft ist endlich die Gesetze konsequent auf Banken anzuwenden. Und Zivilrechtsklagen im großen Umfang zuzulassen, die den Markt schnell säubern würden. Denn selbstverständlich brauchen wir Banken an sich, dass sagt aber nichts darüber aus, dass wir diese jetzt existierenden Banken brauchen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion sind in kürzester Zeit in Russland tausende Banken aus dem Boden gesprossen, und bei der hohen Kapitaldichte und dem bestehenden Know How sollte in der westlichen Welt dieser Prozess noch schneller gehen.

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oskar-rüdiger 05.12.2013, 14:55
6. vorsätzliche Straftaten

Die Deutsche Bank hat schon mal "zur Sicherheit" einige Milliarden für mögliche Strafzahlungen und/oder Schadensersatzansprüche zurückgelegt! Ja, ja!

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iconoclasm 05.12.2013, 14:55
7.

Zitat von sysop
Immer neue Verfahren und Strafen, auch deutsche Institute müssen zahlen - ein Ende der Skandalserie ist nicht absehbar. Dabei müssten Bankenchefs seit ihrer Rettung durch den Steuerzahler denselben Regeln gehorchen wie Politiker. Jeder Minister wäre längst gegangen.
"Jeder Minister wäre längst gegangen."

Ein Witz sondergleichen, Politiker sind doch noch schäbiger als Bankster.

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Mellybo-at-SPON 05.12.2013, 14:56
8. Aktion ohne Tiefgang

Das ist doch ein reaktionäres Verhalten auf reaktionäres Verhalten. Solange noch ein BWL'ler nachrücken kann um das weiter zu versauen wird das nichts bringen Köpfe rollen zu lassen. Eine Systemumstellung ist nötig. Sehr tiefgreifend. Aber ich erwarte jetzt ehrlich gesagt nicht von Ihnen Herr Blome, dass Sie dahingehend Ihren niedlichen Aufsatz noch vervollständigen werden.

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_meinemeinung 05.12.2013, 14:57
9. Unsinn

Zitat von sysop
Immer neue Verfahren und Strafen, auch deutsche Institute müssen zahlen - ein Ende der Skandalserie ist nicht absehbar. Dabei müssten Bankenchefs seit ihrer Rettung durch den Steuerzahler denselben Regeln gehorchen wie Politiker. Jeder Minister wäre längst gegangen.
Bankenchefs "gehorchen" Niemandem, schon gar nicht dem belangsosen Gequatsche von Politikern, die sie selbst ins Amt gehievt haben. Die gehorchen allenfalls den Interessen des Kapitals, den Gesetzen der Profitmaximierung und den Regeln des Eigennutzes. Längst hat das entfesselte Finanzkapital die Herrschaft hier übernommen, unkontrolliert, unkontrollierbar und mittlerweile auch unangreifbar, wie die Nichtmaßnahmen nach der Finanzkrise deutlich gezeigt haben. Politiker - allen voran Merkel und Schäuble - sind zu Sklaven der "Märkte" geworden. Das wird alles noch eine Weile gut gehen, aber die nächste "Finanzkrise" (eigentlich eine "Gierkrise") ist absehbar, und ewig wird das nicht gehen - dass die Zocker- Schulden vergesellschaftet werden. Dann kommt der Crash, und dann - Gnade uns Gott, wenn der Druck im Kessel zu groß wird.

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