Forum: Politik
Flächenfraß in Bayern: Das Heimat-Problem der CSU
DPA

Zu viel Beton, zu wenig Natur? In Bayern muss das Verfassungsgericht über ein Volksbegehren gegen den Flächenfraß entscheiden. Für viele Konservative geht es um den Erhalt der Identität - die CSU gerät im Wahljahr unter Druck.

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koves 18.06.2018, 08:45
10. Mittelstetten ist nur ein Beispiel,

Bayern auch - überall in Deutschland wird unnötig Fläche verbraucht. Nicht nur für Gewerbe und Straßen, auch die vielen neuen Baugebiete für Einfamilienhäuser, die dazu noch in Kleinstdörfern ausgewiesen werden, ohne die notwendige und somit aufwendig einzurichtende Infrastruktur. Ökonomisch und ökologisch können wir uns das schon lange nicht mehr leisten. Wie man es besser macht, zeigen uns bereits seit Jahrhunderten die Niederländer. Aber den Deutschen Ottonormalbürger davon zu überzeugen, dafür ist es nun fast zu spät - Kein Mensch im Dorf, der was auf sich hält, wohnt 'nur' in einem Reihen- oder Mehrfamilienhaus. Wo parkt man da überhaupt das Auto? ...

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Xicht123 18.06.2018, 08:50
11. CSU versteht das Volk nicht mehr

Das kommt davon wenn man rein aus Gewohnheit eine populistische Partei wegen ihrer Slogans wählt, deren Hauptinteresse die Befriedigung von Konzernen ist. Aber wer die ganze Zeit nur im großen Stiel Kreuze aufhängt, bekommt die wahren Probleme einer Bevölkerung eben nicht mehr mit.

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arago 18.06.2018, 08:50
12. Wer Heimat will, muss sie auch bewahren.

Heimat ist auch Umwelt und damit auch unsere Lebensgrundlage. Es geht hier längst nicht nur um Schönheit und Idylle. Angesichts eines gleichbleibenden oder sogar sinkenden Bevölkerungsstandes und zunehmend intelligenteren Produktionsmethoden: Warum brauchen wir zusätzliche Wohn- und Gewerbeflächen? Das ist ungesundes Wachstum: Aufblähungen des Siedlungsraumes, aber innen verfaulende Bausubstanz. Was machen wir bloss mit all unseren Einkaufsmärkten, Schoppingmalls und Outletcentern auf der Grünen Wiese, wenn deren Geschäftsmodell durch den Internethandel weggefegt wurde? Ausgleichende Gerechtigkeit, denn diese hatten ja früher den Einzelhandel in den Innenbereichen der Kleinstädte weggefegt.

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studibaas 18.06.2018, 08:50
13. Wenn wir schon bei Lokalpatriotismus sind...

Zitat von redbayer
kaum hat SPON eine neue Chefredaktion und die Hetzerin Ataman eingestellt, da wird Bayern täglich verteufelt mit "alle Bayern sind Migranten", besonders der.......
Dann erwähnen sie bitte auch die Gewinne durch Atomstromkonzerne, versteuert Jahrzehntelang in Bayern, die ihren Müll im Norden und in der Mitte der Republik abladen.
Nur der Vollständigkeithalber. Danke.

Ach ja, ich weiß dass die viele AKW auch im Norden stehen, nur die Firmensitze und damit die Gewinne der Atomstromkonzerne sind praktisch alle in Bayern.
Das macht unsere Pötte natürlich nicht besser (Hamburger), aber wenn wir schon Lokalpatritismus rausholen und alles schlechte anzeigen dann bitte wirklich alles. ;)

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Mikrohirn 18.06.2018, 08:51
14. Sankt Florian

wohnt eben überall. Die Wirtschaftsleistung Bayerns wll ich haben, aber die soll für mich gefälligst in anderen Ortschaften erbracht werden, spricht der Egoist: Ich will mein Grün vor meiner Haustür. Nichtsdestotrotz muss mit der Neuausweisung von Bau/Gewerbegebieten gegeizt werden. Und dass die Kommunen am besten wüssten, was für sie gut ist, Herr Füracker, führt ja gerade zum Flächenfraß. Aber andererseits besteht Heimat nicht nur aus Landschaft. Die ist noch nicht einmal der wichtigste Anteil daran. Soziale Bindungen sind wichtiger.

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dasbeau 18.06.2018, 08:52
15.

"Wenn man hier lebt, braucht man nicht in den Urlaub fahren" - Da hat er wohl recht. Und die so gewonnene Zeit könnte er sinnvoll für einen Grammatikkurs nutzen, dann wüsste er, dass es "Wenn man hier lebt, braucht man nicht in den Urlaub ZU fahren" heißen muss... :-)

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derhey 18.06.2018, 08:52
16. Gewerbegebiet als Aufmacher

ok, aber auch Bauland für Wohnungen ein Thema. Hier soll eine Postkartenidylle zuz Bauland werden - für ca 50 Einfamilienhäuser. Beste Lage, nach Bebauungsplan wohl nur für Gutbetuchte, im Gemeinderat nahezu Einstimmigkeit. In der Innenstadt Leerstände, Baulücken aber eben an nicht gerade verkehrsarmen Straßen und und und. Also neues Baugebiet mit Wendehammer, Spielstraßen, sicher gute Luft aber dann einen SUV vor der Garage oder zwei.

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suplesse 18.06.2018, 08:53
17. Momentan

sieht es überall nach Flächenfraß aus. Überall sieht man Bauwut, aber in Frankfurt setzt man vorwiegend auf Verdichtung. Da bleibt innerstätdisch kein grüner Halm mehr stehen. Das liegt aber vor allem am billigen Geld und an der Propaganda, das Millionen von Wohnungen benötigt werden. Das kehrt sich bald wieder um, da bin ich sicher. Sobald die Konjunktur zurück geht und das wird sie.
Aber vor allem ist das kein bayrisches Problem allein. Das findet sich in allen florierenden Ländern Deutschlands, vor allem in den Ballungzentren. Also kein bayrisches Problem allein. Der Sinn und Zweck dieses Artikels ist offensichtlich und in diesem Forum schon eingehend beschrieben.

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dasfred 18.06.2018, 08:54
18. Nicht nur Aufreger, auch Sachthemen muss die CSU bewältigen

Gut, dass das hier mal angesprochen wird. Landschaft kann man nur einmal zerstören. Hier auf die Kommunen zu verweisen, genügt nicht. Wer sein Bundesland insgesamt entwickeln will, darf nicht den Wettbewerb unter den Gemeinden anheizen, sondern muss sehen, dass vorhandene Gewerbegebiet obtimal vernetzt werden. Natur ist kein totes Kapital sondern die Basis für eine lebenswerte Zukunft. Zersiedelte Landschaften nutzen kurzfristig zur Ausbeute, sind aber nicht nachhaltig.

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derhey 18.06.2018, 08:54
19. Gewerbegebiet als Aufmacher

ok, aber auch Bauland für Wohnungen ein Thema. Hier soll eine Postkartenidylle zuz Bauland werden - für ca 50 Einfamilienhäuser. Beste Lage, nach Bebauungsplan wohl nur für Gutbetuchte, im Gemeinderat nahezu Einstimmigkeit. In der Innenstadt Leerstände, Baulücken aber eben an nicht gerade verkehrsarmen Straßen und und und. Also neues Baugebiet mit Wendehammer, Spielstraßen, sicher gute Luft aber dann einen SUV vor der Garage oder zwei.

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