Forum: Politik
Fleischhauers Abschied: Jetzt ist Schluss!
Dieter Mayr/ DER SPIEGEL

Nach achteinhalb Jahren, 438 Kolumnen und unzähligen Aufforderungen an die Chefredaktion, den Autoren zu kündigen, endet heute "Der schwarze Kanal" auf SPIEGEL ONLINE.

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mallesalam 13.06.2019, 15:10
60. Servus statt Moin

Lieber Herr Fleischhauer,

ich habe Ihre Kolumnen gerne gelesen (Zitat fisch100: "Mal habe ich mich nach der Lektüre Ihrer Kolumne aufgeregt, mal amüsiert, mal über ein Thema nachgedacht, mal mich bestätigt gefühlt.") und wünsche Ihnen alles Gute beim Focus.

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herrmüllermeierschmitz 13.06.2019, 15:10
61. Und keine Minute zu früh...

...enden damit Ihre eskalatorischen Plattheiten, die Sie so gerne euphemistisch als "rechts-konservativ" bezeichnen. Also zumindest auf SpOn.

Das neu-rechte Publikum ist da nicht ganz so kritisch, wenn man ihm den Bauch pinselt. Viel Spaß!

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herbert_gottschalk 13.06.2019, 15:10
62. Endlich Schluss

Wer nicht genug von dieser überheblichen und eindimensionalen Figur bekommen kann, braucht künftig nur den FOCUS lesen.

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EinzHeinz 13.06.2019, 15:11
63. Schade, schade, schade...

...nun bleiben also nur die Kolumnen von M.S. und Co...das wird fad...weil so vorhersehbar. J Viel Erfolg beim Focus!

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buffbuff 13.06.2019, 15:11
64. endlich

das, was ich von ihnen gelsen habe, war voll daneben.
der spiegel ist zudem wohl auch rechts nicht unbedingt beheimatet
da werden sie beim focus günstigere bedingungen vorfinden
und später dann bei der bild, wie es ein anderer forist schon voraussagte
bin nicht traurig

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Joe_Average 13.06.2019, 15:11
65.

Sehr schade, ich werde seine Texte vermissen. Focus lesen werde ich nicht, man möchte noch in den Spiegel schauen können. Aber wer wird hier demnächst die Fahne des Konservatismus hochhalten? Bitte nicht noch mehr Lobos und Stokowskis!

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xismus 13.06.2019, 15:12
66. Fleischhauer

Jan wurde endgültig weggelobt. Wenn man jemanden loswerden will, muss man ihn loben, ehren und preisen - er hat sich immer bemüht, bei diesem Satz öffnen alle Personaler den Papierkorb. Jetzt gilt es beim Abschied "Danke" zu sagen, dass das Kündigungsversprechen eingelöst wurde....und in diesem Zusammenhang ein Zitat, welches Salvador Dali zugeschieben wird: „Es gibt viele Narren, die so tun, als wären sie gescheit. Warum sollte ein Gescheiter nicht so tun dürfen, als wäre er ein Narr?“ Jan Fleischhauer hat in seinen Kolumnen nie den Anschein erweckt er sei gescheit, er ist immer ein Narr geblieben und jeder Narr ist auch immer ein Provokateur - Narrenfreiheit genannt. Aus früherer Zeit, historisch betrachtete, bei Kaisern, Königen, Grafen und Herzögen, hat Jan Fleischhauer die Figur des Narrens in unsere Zeit inkarniert. Als Tor oder Narr werden auch Personen bezeichnet, die sich sehr unreif, dumm, tollpatschig, voreingenommen, vorurteilsbehaftet und ignorant verhalten und die sich auf Basis ihrer Unwissenheit als Gelehrte aufplustern, ohne ihre Unwissenheit zu erkennen, weil sie denken, ihre Unwissenheit sei großes Wissen. (Quelle: Wikipedia) Jetzt hat SPON keinen Hofnarren mehr, wie zuletzt bei Maischberger, als Jan Fleischhauer den Narren und Provokateur gab. Jetzt ist der Narr im "focus" und kann dort das tun, was Narren seit jeher getan haben - siehe oben Quelle: Wikipedia. Lieber Jan, Bon Chance

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dolfi 13.06.2019, 15:12
67. Auf Wiedersehen

Herr Fleischhauer, ich habe Ihre Kolumne gerne gelesen, auch wenn ich nich allzu oft einer Meinung mit Ihnen war; dies oftmals, um nicht ganz in meiner "links-liberal versifften Gutmenschen-Bubble" zu schmoren. Ich habe mich gerne über Sie persönlich und Ihre meist schrecklichen Meinungen aufgeregt und werde gerne Ihr Angebot annehmen, mich weiterhin mittels Ihres Blogs über Sie aufzuregen. Und noch eine Bitte: Geben Sie sich nicht mehr in Gesellschaft von rechten Hetzern, wie Matthias Matussek, Erika Steinbach oder dem Schreihals Mario Müller. Ansonsten könnten Sie einen treuen Leser verlieren. Alles Gute und Freundschaft!

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der_durden 13.06.2019, 15:12
68.

Zitat von yabba-dabba-doo
Ein schwerer Schlag für den Spiegel. Es wird im Spiegel jetzt noch einseitiger geschrieben werden. Niemand mehr da, der für eine Erweiterung des Horizonts in der Redaktion sorgt. Der Kevin hat schon ne Flasche Schampus geköpft, ist doch beim Spiegel zukünftig niemand mehr da, der ihn anzweifelt. Herr Fleischhauer, alles gute für die Zukunft. Sie sind eine Bereicherung für den Focus . Doch ein großer Verlust für den Spiegel.
Dieses Lamentieren, ob der Einseitigkeit des Spiegels wird langsam nervig. Sie lesen auf den Seiten des SPIEGEL und wundern sich, dass die Beiträge in ihrer kontextuellen Einordnung einen SPIEGEL eigenen Spin haben? Ernsthaft?
Meinen Sie, dass die FAZ nicht sehr FAZ gemäß einseitig ist? Oder der Focus? Die Süddeutsche? Die Zeit? Die Welt?

Natürlich sind sie das. So funktioniert die Medienwelt in unserem Land und das ist auch gut so. Wer sich ein eigenes, umfassendes Bild machen, ja sogar eine eigene Meinung bilden möchte, der wird sich wohl kaum nur die Beiträge eines Verlags ansehen können.

Sie möchten also etwas weniger SPIEGEL typische Einordnung der Geschehnisse lesen? Dann besuchen Sie doch einfach entsprechend andere Verlagsangebote zum Thema Ihrer Wahl.

Ich wüsste schlichtweg nicht, warum ich der FAZ schreiben sollte, sie solle doch bitte ein wenig mehr SPIEGEL sein, oder umgekehrt. Das ist einfach absurd.

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stauner 13.06.2019, 15:12
69. Leben Sie wohl, ich werde sie nicht vermissen

Ich freue mich, dass sie sich entwickeln. In den letzten Jahren habe ich Sie als Aufmerksamkeit heischenden Troll wahrgenommen, der auf der "das wird man ja noch sagen dürfen-Welle" wöchentlich eine Provokation raushaut und sich danach im Shitstorm sonnt und in den Lobeshymnen seiner rechten Freunde.
Da kann ich zum Abschied ja mal mein Lieblingszitat bringen:
"Es ist überhaupt ein Missverständnis, von Konservativen ein durchgängig untadeliges Benehmen zu erwarten, nur weil sie noch Werte wie Redlichkeit und Anstand im Munde führen." Danke für diesen Satz. Von Ihnen habe ich schon Jahre lang nichts mehr zu erwarten.

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