Forum: Politik
Florida: Parlament lehnt schärferes Waffenrecht ab - Schüler brechen in Tränen aus
REUTERS

Trotz des Massakers in Parkland hat Floridas Parlament gegen ein härteres Waffenrecht gestimmt. Auf der Zuschauertribüne saßen Jugendliche der betroffenen Schule, es kam zu dramatischen Szenen.

Seite 1 von 22
go2dive 21.02.2018, 07:20
1.

Wenn es eine namentliche Abstiimmung war, sollten die Schüler sich die Namen der Abgeordneten genau merken, die dagegen gestimmt haben und bei der nächsten Wahl Stimmung gegen sie machen. Die Anzahl der Ablehner deutet auch darauf hin, dass es Republikaner und Demokraten waren. Es wäre interessant gewesen im Artikel zu lesen, wer dagegen gestimmt hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ykerniz? 21.02.2018, 07:23
2. Jetzt erst recht!

Die Schüler sollten jetzt für ein hartes Waffenverbot kämpfen. Es geht nicht nur um ein Verbot halbautomatischer Waffen, es geht um alle Gewehre und Pistolen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
n.a.i.s 21.02.2018, 07:24
3. Ein menschenverachtendes Menschenbild

ist in den USA offensichtlich das mehrheitliche. Es gibt schlicht kein Grund, warum jedermann sich Schnellfeuergewehre (die sogenannten halbautomatischen Waffen) kaufen können muss. Bei uns fallen diese unter das Kriegswaffenkontrollgesetz.
Jetzt können sie wieder zig Gottesdienste abhalten und um Linderung ihres Leides beten, was für eine irreale Welt und verlogene Gesellschaft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
finchen0598 21.02.2018, 07:27
4. ..das wäre ja auch zu einfach gewesen..

..wenn es gereicht hätte einen Bus voller betroffener Schüler zum Parlament zu karren.
Der Kampf gegen die NRA wird viel schwieriger und er ist in Teilen der Bevölkerung nicht gewollt....
Ich glaube nicht, dass momentan irgend jemand in der Lage ist auch nur annähernd soviel Einfluss in der Sache zu entwickeln, wie sie derzeit die NR hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
s.raudolf 21.02.2018, 07:28
5. Mal drüber nachdenken...

Die Kids tun mir Leid und ich kann ihre Aufregung verstehen. Aber ich wünschte, die Diskussion würde sachlicher geführt und zwar von Leuten, die vom Thema was verstehen. 'Assault Rifles' waren in einer 10-jährigen Testphase in den USA verboten und es gab keine Verbesserungen in der Kriminalitätsstatistik - Null. Vor 50 Jahren waren mehr Schusswaffen als heute im Umlauf und es gab so gut wie keine Shootings, wie sie heute fast an der Tagesordnung sind. Die zugrunde liegenden Probleme sind nicht die Waffen, sondern anderweitig zu suchen. Dies ist natürlich eine weitaus komplexere Aufgabe und nicht so medienwirksam wie der reflexhafte Aufschrei nach schärferen Waffengesetzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
observerlbg 21.02.2018, 07:29
6. Hopeless.....

Da gab es doch mal einen interessanten Film (leider driftete der irgendwann ins Absurde ab), in dem die Lobbyisten der US.-amerikanischen Vereinigung der Alkoholproduzenten mit denen der Tabakindustrie und der NRA Wetten abschlossen, wer den größten Schaden an der Gesundheit der US.-Bevölkerung verursacht. Leider fehlen hier noch die Vertreter der Lebenmittelproduzenten und der US.-Krankenkassen. Die NRA kam dabei relativ schlecht bei weg (im Sinne der Wette). Vielleicht wollen sie diese Schmach beseitigen? Nein, die Einschränkung des Waffenrechts käme einer grundsätzlichen Forderung nach einer Änderung US.-amerikanischer "Werte" gleich. Das wird nicht passieren. Eher fällt die Berliner Mauer bzw. bricht die Sowjetunion..., oh, das war ja schon!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
demiurg666 21.02.2018, 07:30
7.

Als ob es anders erwarten zu war. Amerikaner glauben nur das man Waffengewalt mit mehr Waffen lösen kann. Und so dreht sich der Kreis immer weiter...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
don_spon 21.02.2018, 07:33
8. Es geht eh nix

In den USA wird sich an den Waffengesetzten eh nichts ändern. Die paar Studenten in Florida die jetzt aufbegehren sind nichts im Vergleich zu der Masse der US Amerikaner die ihre Waffen nie hergeben. A bullet 5 Dollar (Michael Moore) wäre doch schick
für Trump. Leute die keine Kohle haben müssten einen Kredit aufnehmen um einen Amoklauf starten zu können. Die Begüterten
hätten reichlich Munition @home. Die Waffenindustrie würde an den Patronen verdienen. Alles prima.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
elshi 21.02.2018, 07:35
9. Was soll man da noch sagen?

Hoffentlich übernimmt bald eine friedliebendere Generation die gesamte politische Verantwortung. Dann könnten auch die offensichtlichen gesellschaftlichen Probleme dieser sogenannten Weltmacht gelöst werden. Leider wird das noch dauern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 22