Forum: Politik
Flüchtlinge am Münchner Hauptbahnhof: Start in ein neues Leben
DPA

Am Hauptbahnhof in München kommen Tausende Flüchtlinge an. Manche wirken erschöpft, andere strahlen große Zuversicht aus. Die Erstversorgung funktioniert erstaunlich gut, nun geht es darum, die Menschen auf die Bundesländer zu verteilen.

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quabah 06.09.2015, 17:59
60. Libanesische Flüchtlinge Bürgerkriegsflüchtlinge

In den 80iger Jahren haben wir libanesische Flüchtlinge aufgenommen. Die Probleme mit den Familien-Clans in Berlin, Bremen und Essen sind bekannt.

Auch Stadtteile mit überwiegend islamischer Bevölkerung und neu zugewanderten Roma, wie Duisburg Marxloh oder die Dortmunder Nordstadt sind ein Begriff

In vielen Stadtteilen wird das Bild von Kopftüchern geprägt. In Wuppertal oder Solingen sind auch Vollverschleierung üblich, da hier viele Salafisten leben.

Werden sich die jetzt notleidenden Flüchtlinge besser integrieren? Oder werden wir uns bald fremd im eigenen Land fühlen?

Steuererhöhungen für die Flüchtlinge zahle ich gerne, aber ich möchte mich hier auch weiter zu hause fühlen.

Den Leuten die hier jetzt angekommen sind müssen wir helfen und dafür auch Opfer bringen! Nur an mögliche Probleme mit diesen Menschen aus einer ganz anderen Kultur sollten wir auch denken,

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coxeroni 06.09.2015, 18:00
61.

Ich frage mich, ob unsere Politiker überhaupt die Kosequenzen ihrer vollkommen planlosen und ungesteuerten Einwanderungspolitik abgeschätzt haben (sowohl gesellschaftlich als auch wirtschaftlich)? Da rollt eine gigantische Kostenlawine auf uns alle zu, dass jährlichen Kosten von 10Mrd. € ohne Steuererhöhung abgehen, das kann mir keiner erzählen. Was mir dabei aufstößt ist die Argumentation unserer Politik: Als letztes Jahr die Entlastung der Arbeitnehmer bei der Einkommenssteuer diskutiert wurde hieß es doch, dass dafür keine finanziellen Spielräume bestünden. Dass jetzt dafür ca. 3% des Haushalts pro Jahr notwendig sind und ohne parlamentarische Diskussion durchgewunken wird, ist mir unerklärlich.

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M. Michaelis 06.09.2015, 18:02
62.

Zitat von mensch2015
Ich habe keine Bedenken, es wird dauern aber Deutschland wird profitieren viele sehr viele Syrer sind gut ausgebildet oder bereit an zu packen, wenn wir alle an einem Strang ziehen werden wir langfristig profitieren.
Das ist eine durch nichts belegte Behauptung.

Selbst wenn dem so wäre, bleiben die sprachlichen Defizite und kulturellen Differenzen.

Hinzu kommt dass die meisten kaum valide Papiere haben. Qualifikationen können nicht belegt werden, noch nicht einmal das Alter ist in vielen Fällen überprüfbar.

Diese Menschen haben sehr viel auf sich genommen um hierher zu gelangen, das wäre es naiv wahrheitsgemäße Angaben zu unterstellen.

Wir werden unterm Strich nicht profitieren. Das ist aus nicht Zielstellung von Asyl. Asyl ist keine Zuwanderung.

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utrecht66 06.09.2015, 18:02
63. Oktoberfest Zelte

Die Zelte auf der Theresienwiese müssen nach dem Oktoberfest stehen bleiben, um nach Ankunft der Flüchtlinge, als zwischenzeitliches Dach über dem Kopf, oder sonstige Fazilität dienen zu können. Die Kosten müssen die Brauereien oder die Stadt oder das Bundesland oder der Staat übernehmen. Wahrscheinlich wird die Polizei Bedenken anmelden, wegen der hohen Konzentration, aber vierzehn 14 beheizte Zelte mit sanitären Einrichtungen für tausende Menschen, bereits errichtet, sind mehr als die Überlegung wert.

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karl-felix 06.09.2015, 18:05
64. Mein

Zitat von sotomajor
Die Kritik an der Merkel Politik muss sein, sie hilft oftmals und ganz bestimmt unserer Demokratie. Was wir sehen ist eine Einflußnahme auf die Meinung der Menschen. In vielen Puplikationen werden kritische Kommentare gelöscht oder Zensiert, das die erst nach viel Zeit des Online-Artikels zugelassen veröffentlicht werden. Da fehlt nur noch, das Kritiker noch verfolgt werden ! Kritik aber ist ein hohes Gut im Grundgesetz und es gilt für Medien eine unabhängige Pflicht. Was wir aber Erleben ist beängstigend geworden.
Eindruck ist ein anderer. Ich bin erstaunt, welch breite Öffentlichkeit man dieser angst - und hasserfüllen Minderheit gibt um
über Menschen in Not herzuziehen, zu hetzen und diese zu diffamieren.


Schauen Sie sich dieses Forum an. Man bekommt den Eindruck, als wenn es wirklich mehr als 2-5% der Deutschen wären, die Menschen in der Not nicht helfen möchten sondern auch noch auf en Vertriebenen herumtrampeln und hetzen .

Ich denke nicht, dass sich irgendein Hassschreiber über angelnde Gelegenheit beschweren kann.
Und diejenigen , die Ihren Hasstiraden auch noch Taten folgen lassen, die streichelt man noch : Nein , du hast keinen Wasserkopf, nein .
Oder haben Sie schon einmal von der Verurteilung der Täter und der Einziehung derer Guthaben/Arbeitslöhne gehört um die Schäden wieder gut zu machen ?


Anstatt die wegzuschliessen und ihr Vermögen einzuziehen oder sie zu Wiedergutmachung arbeiten zu lassen.

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jstm 06.09.2015, 18:05
65. Bedenke das Ende!

Zitat von spon-3x8-hfqi
Großen Dank an die Helfer in München und anderswo! Ich bin gerührt von den Bildern jubelnder Menschen und klatsche im Geiste mit (wohne im Ausland).
Auch für die Migration gilt: "sola dosis facit venenum" (Paracelsus) (Nur die Dosis macht das Gift).

Fällt eigentlich niemandem auf, dass dieser Zustrom nicht "nachhaltig" ist? Betrachtet niemand mal die Sache entlang der Zeitachse und nicht nur aus dem Bauch heraus für den Augenblick? Warum wohl wehren sich alle klassischen Einwanderungsländer gegen ungeregelte Zuwanderung? Liegen die alle falsch und nur wir richtig?

Fällt eigentlich niemandem auf, dass es ausgesprochen pervers ist, "Willkommensfeste" für Flüchtlinge zu feiern, die aus verschiedenen Gründen ihre Heimat verlassen mussten? Das ist doch eher makaber!

Fällt eigentlich niemandem auf, dass wir hier in absehbarer Zeit vor der bitteren Wahl stehen werden, entweder den Zuzug rigoros zu beschränken --- egal wie bedürftig die zuwanderungswilligen Menschen sind --- oder aber den Zusammenbruch unseres Sozialstaats zu gegenwärtigen? Bevor Letzteres eintritt werden mit Sicherheit politische Kräfte ans Ruder kommen, die den hier schon lebenden Menschen versprechen, ihren Sozialstaat gegen weitere Zuwanderung zu verteidigen. Welche Kräfte das sind, kann sich jeder ausmalen. Aber dann wird das Geschrei unserer Gutmenschen gross sein, nach dem Motto: "Das haben wir nicht gewollt". Irgendwie scheint hier seitens der "Elite" ein kollektiver Wahn ausgebrochen zu sein (z.B. der weinende Moderator Claus Kleber).

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roland56 06.09.2015, 18:06
66. Gut ausgebildet?

Zitat von mensch2015
Ich habe keine Bedenken, es wird dauern aber Deutschland wird profitieren viele sehr viele Syrer sind gut ausgebildet oder bereit an zu packen, wenn wir alle an einem Strang ziehen werden wir langfristig profitieren. Sicher muss alles rechtens sein aber wir haben es geschafft mit Hilfe nach dem 2ten Weltkrieg das verbrannte Land auf zu bauen und auch damals gab es Flüchtlinge viele 100 000 aber wir sind gestärkt daraus gegangen. Wir werden auch diese Situation bewältigen.
Wird immer gerne behauptet. Haben Sie eine Quelle?

Hier z.B. mal eine Info von http://www.made-in-syria.com/de/wirtschaft-in-syrien.html:

"Die syrischen Männer und Frauen beschäftigen sich von Weben bis Obst einpacken bis zu großen Bauvorhaben. Die meisten Importartikel des Landes sind Rohprodukte, die für die Landwirtschaft oder den Handel genutzt werden. Rohöl und raffiniertes Öl sind die größten Exportartikel Syriens, doch andere Produkte wie Baumwolle, Obst, Weizen und Kleidung sind ebenfalls lebenswichtig für die Bevölkerung...
Ein Großteil der Arbeitskraft wird in die Landwirtschaft gesteckt. "

Und Sie glauben, dass sind die Leute, die unsere Industrie braucht, bei Millionen eigener arbeitsloser Leute? Und dazu noch aus einer völlig anderen Kultur (arabische Muslime) ?

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Grönhall 06.09.2015, 18:07
67. so ist es

Zitat von sorata
frage ich mich schon längst, ob Merkel überhaupt noch weiß, was sie anrichtet. Offensichtlich fragen sich das die CSU-Oberen auch. So gut wie keiner von diesen Wirtschaftsflüchtlingen spricht Deutsch, laut de Maziere sind 15 bis 20% von ihnen Analphabeten. Wenn man sich einige Dokus über Schweden ansieht, was dort die ungezügelte Immigration angerichtet und das Land in 2 Welten geteilt hat, dann ahnt man, wie es bald auch in Deutschland aussehen wird.
Ich lebe in Schweden und habe gerade bei der TS einen Bericht gesehen "Schwedische Stadt umwirbt junge Flüchtlinge" bei der mir beinahe der Kragen geplatzt ist.

Im Jahre 1990 zählten die Behörden 3 Ausgrenzungsgebiete in Schweden.
Vorstädte in denen mehrheitlich Immigranten leben, von denen nur sehr wenige eine Arbeit haben, beinahe alle leben von Sozialhilfe und die Kinder bestehen ihre Pruefungen in der Schule nicht.
Im Jahr 2002 zählte man 128 Ausgrenzungsgebiete, im Jahr 2006 waren es 156 und dann hat man aufgehört zu zählen.
In manchen Städten, wie Malmö, lebt ein Drittel der Bevölkerung in Ausgrenzungsgebieten.

Das inzwischen die Schwedendemokraten in der Umfrage die stärkste Partei sind, hat seine Gruende.

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lemmy 06.09.2015, 18:07
68. Idealismus vs. Realismus

Ich finde auch, wie einige andere Foristen hier und anderswo, dass dies nicht die Zeit für Euphorie und Emotionen ist. Vor allem nicht für Politiker.
Wenn ich im privaten Bereich aus Empathie anderen Menschen Hilfe anbiete, dann biete ich genau das an, was ich persönlich leisten kann, aber nicht mehr.
Das heißt im Klartext, dass ich eine Grenze meiner Leistungsfähigkeit setzen muss. Alleine schon um meinen Ansprüchen, aber in erster Linie auch denen der Hilfsbedürftigen gerecht zu werden. Also setzte ich doch in erster Linie auf Qualität und nicht auf Quantität.
Ich sehe hier in diesem Kontext für Deutschland das genaue Gegenteil.
Selbstredend sieht die internationale Presse das Ganze zwar etwas irritiert aber durchaus positiv. Wie sollte es auch anders sein ? Alles was wir aufnehmen, müssen die Anderen nicht nehmen. Wie praktisch.

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winfried-jaeger 06.09.2015, 18:08
69. Die deutsche Politik spaltet die EU.

Der Krieg in Syrien ist das Vehikel mit der eine Minderheit seine Vorstellung von einer besseren Welt durchsetzen will. Welcher anständige Mensch will nicht helfen, wenn andere unschuldig verfolgt werden oder um Leib und Leben fürchten muß? Niemand. Genau das wird instrumentalisiert, um Zweifler oder Kritiker zu diffamieren oder mundtot zu machen. Fakten sind dabei eher hinderlich. Die übergroße Mehrheit der Ankommenden kommt gerade nicht aus Syrien. Das ist ein Fakt, der auch gar nicht bestritten werden kann, wenn man darauf hinweist.
Ich glaube, daß viele der Willkommens Applaudierer sich dessen gar nicht bewußt sind und sich auch keine Gedanken darüber gemacht haben oder machen wollen, was die Folgen dieser Politik sein könnten. An erster Stelle scheint mir hier die Kanzlerin zu stehen, was mir Angst macht, denn von Links-Grüner-Seite war nichts anderes zu erwarten. Offensichtlich steht die deutsche Politik mit ihrer Einstellung und ihrem Verhalten auch in der EU ziemlich alleine da, verlangt aber von den anderen Mitgliedern, daß sie die Folgen ihrer Politik mittragen sollen.
Diese Politik mit allen ihren Folgen schafft Fakten für die Ewigkeit, ohne daß das Volk befragt wird. Wo sind diejenigen, die immer nach Volksentscheiden rufen, wenn es um grundlegende Fragen geht. Ein Schelm wer glaubt, daß dieser Ruf nur dann erschallt, wenn es ins eigene politische Konzept passt.
Fazit: Von der Schweiz lernen, heißt Demokratie aktiv zu leben.

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