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Flüchtlinge: Asylzentren außerhalb der EU - ist das die Lösung?
DPA

Österreich will Migranten gar nicht mehr in die EU lassen, sondern sie in Zentren etwa in Albanien oder Nordafrika parken. Die Idee ist nicht neu - aber immer noch problematisch.

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family1 21.06.2018, 13:14
30. Australien hats gezeigt wie's geht

Australien hat die Fluechtlingsboote erst gar nicht stranden lassen. Es bestaetigte sich spaeter dass das ne klevere Entscheidung war. Die Schlepper konnten Australien als Zielhafen, den Fluechtlingen gar nicht mehr verkaufen. Auf allen Medien wurde berichtet, wie grausam die Australier alle Fluechtlinge auf ein Insel umleiten, und dort denen mehr oder weniger, ein Gefaengnis als neues Zuhause anbieten . Und das war gut so! Die Fluechtlingsboote kamen nicht mehr in die Naehe australischer Kuestengebiete. Fuer Europa koennte ja Griechenland mit den vielen Inseln ...eine oder zwei davon als Auffangsorte fuer Fluechtlinge " finanziell der EU anbieten" ?? , um deren Schuldenberg, der EU gegenueber, zu verkleinern ! nicht wahr !!?

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misterknowitall2 21.06.2018, 13:16
31. Komische Ansichten

Zitat von spon_3055608
"Asylzentren außerhalb der EU - ist das die Lösung?"- natürlich nicht. Es ist mehr als Akt der Verzweiflung und Notwehr zu sehen. Eine eigentlich Lösung gibt es nicht und wenn, dann läge sie in einer ganz anderen Problemzone mit erheblicher Komplexität. Das Problem ......
Sie haben ja merkwürdige Ansichten. Bevor sie weiter auf den Afrikanischen oder asiatischen Staaten rumhacken, machen sie sich bitte mal mit der Geschichte Afrikas vertraut und achten sie dabei besonders auf Sklavenhandel und Kolonialzeit. Und wenn sie schon dabei sind, versuchen sie mal herauszuarbeiten, inwieweit unsere Systeme hier heute noch Einfluss nehmen auf die Systeme in Afrika. Man will es erst nicht wahrhaben, aber wenn man ehrlich ist, haben wir uns seit hunderten Jahren feist in Afrika bedient und lassen diesen Kontinent auch heute nicht nach oben kommen. Dann müssten wir ja auch was von unseren Reichtum abgeben und das ist keine Option.

Und nun noch eine Wahrheit, die ihnen nicht schmecken wird. Überbevölkerung war noch nie der Grund für Migration. Das denkt man sich so, weil es einfach die Menschenmassen erklärt und man die Schuld so schön weiterschieben kann. Nach dem Motto: "Nein, wird sind nicht schuld an der Misere Afrikas, das sind die selber, weil sie gerne "schnackseln" oder wie hieß das"? Vergessen sie das mit der Überbevölkerung. Das ist ein Märchen.

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AufJedenFall 21.06.2018, 13:17
32.

"Mehrdad Mehregani lehnt den Begriff "Wirtschaftsflüchtling" als irreführend ab. Es gehe um Menschen, die ihre Heimat verlassen, weil sie dort [...] durch Dürre, Hunger, Perspektivlosigkeit oder tiefe Armut bedroht sind"
Was dann genau die Definition eines Wirtschaftlichsflüchtling ist. Wie kann man denn einen Begriff ablehnen, aber dann feststellen, dass alle seine Charakteristika erfüllt sind?

Außerdem: seit wann gibt es denn ein Menschenrecht auf Reichtum und ein schönes Leben? Die Argumentation "fehlende Menschenrechte" sollte man ablehnen, da diese nicht wahr ist.

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danubius 21.06.2018, 13:18
33. Diverses

Unser ganz spezifisches deutsches Flüchtlingsrecht (ursprünglich für die Flüchtlinge und Vertriebene nach dem Zweiten Weltkrieg gedacht) muss dringend der heutigen Situation angepasst werden. Statt über eine gemeinsame Verteilungspolitik von Migranten etc. innerhalb der EU zu sprechen, sollte man die Menschen in den Herkunftsländern durch schulische und berufliche Ausbildung im Rahmen ihrer sozialen Verflechtung fördern und gleichzeitig der Wirtschaft Anreize geben, lokales Personal zu beschäftigen. Dadurch werden diese Länder nicht nur gesellschaftlich sondern auch wirtschaftlich wieder aufgebaut und keiner hat dann mehr einen Grund, sich woanders hin zu orientieren und als Flüchtling aus zu geben. Bildung und Arbeitsplätze senken die Geburtenrate oder um es mit den Worten der Fürstin Gloria von Thurn und Taxis zu sagen: Es wird nicht mehr so viel geschnackselt... Ich befürchte jedoch, dass wir bei dem derzeitigen Tempo unserer Bürokratie in Berlin und Brüssel nicht nur halb sondern ganz Kolkata (Kalkutta) bald in Europa haben werden.

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nickleby 21.06.2018, 13:18
34. Sicherlich richtig

Von dort aus können die Menschen dann auf dei EU verteilt werden, wenn ihre Asylanträge durchkommen. Wenn nicht, müssen sie dort bleiben. Wer über einen Drittstaat ohne Papiere oder ohne Visum einzureisen versucht, wird zurückgewiesen. Damit ist das Problem für uns gelöst.

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snoxx 21.06.2018, 13:19
35. Sind Sie der Weltherrscher?

Zitat von geschädigter5
Auffanglager außerhalb Europas geben würde, werden über kurz oder lang Flüchtlinge andere Wege finden, diese zu umgehen. Nein, es kann sich nur etwas ändern, wenn man in die Entwicklung der betroffenen Länder investiert und den Menschen dort endlich .....
Wir haben ja einige dieser Aktionen am laufen siehe Syrien, Libyen, Irak. Ergbenis noch mer Fluechtlinge.

Einen echten Ansatz zur bekaempfung von Fluchtursachen gibt es naemlich nicht. Nur will das keiner wahr haben. Wenn Sie etwas bekaempfen, dann besteht immer die Gefahr das Sie fuer einige Fluchtursachen erst schaffen.

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dunnhaupt 21.06.2018, 13:20
36. Nichts ist beendet, nichts ist gelöst

Was wir in diesen Tagen sehen - sowohl in Europa als auch in Amerika - ist erst der Anfang einer kolossalen weltweiten Migration. Die Klimaforschung sagt voraus, dass große Teile der Welt in Äquatornähe Temperaturen erreichen werden, die menschliche Ansiedlungen unmöglich machen. Die Flucht von Millionen aus äqualorialen Regionen nach Norden dürfte also in kommenden Jahrzehnten dramatisch anschwellen

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snoxx 21.06.2018, 13:22
37. Landweg aus Afrika?

Zitat von misterknowitall2
Australien lässt sehenden Auges Schiffe untergehen und verschleppt Menschen in sogenannte Flüchtlingslager, mit dem Ziel, dass sie dort vergessen werden. Australiens Flüchtlingspolitik ist höchst menschenverachtend und ......
Also durch so friedliche Laender wie Irak, Syrien.
Neben ihrer NoBorders Philosophie scheinen Sie nichmal geographische Grundkentnisse zu haben.

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maikäfer 21.06.2018, 13:24
38. Alles doktern am Symptom

nutzt nix. Wie hört man immer so schön? Fluchtursachen bekämpfen. Aber dafür müsste man den Allerwertesten zu hoch heben und gigantisch investieren, um Korruptionsbekämpfung, Bürgerkriege, Umweltzerstörung, Ausbeutung billiger Arbeitskräfte, Landnahme, Ressourcenklau uvm zu beenden. Schlimm für uns wäre lediglich ein gewisses Maß an Wohlstandsverzicht. Aber über den Schatten werden wir bei Gott nicht springen. Lieber ersticken wir vor Wohlstand in der Komfortzone.

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skylarkin 21.06.2018, 13:25
39.

Hunger, Perspektivlosigkeit, Armut sind natürlich Folgen fehlender wirtschaftlicher Entwicklung und somit ist Wirtschaftsflüchtling absolut passend. Bertelsmann halt. Ansonsten sind die Asylzentren eine gute Idee die vor allem den Schleusern das Geschäft kaputt machen wird nur muss darauf geachtet werden dass diejenigen die auf anderem Weg nach Europa gelangen auch in diese Zentren gebracht werden. Damit nicht zwei parallele Wege entstehen.

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