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Flüchtlinge: Was "besorgte Bürger" sagen wollen
DPA

Was treibt "besorgte Bürger" um, die an Stammtischen und in sozialen Medien über die Flüchtlingskrise reden? Ihre Argumentation ist widersprüchlich - weil sie sich nicht trauen zu sagen, was ihnen wirklich Angst macht.

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basic11 12.11.2015, 06:01
1. Fairerweise sollte man aber zugestehen,

dass die Erfolge der öffentl Verwaltung hinsichtlich Wohnungsbau, Integration (zb Roma) Gesundheit u organisierter Kriminalität eher bescheiden waren. Weiterhin hat man zig Millionen in den Balkan gepumpt, ohne ernsthaft zu prüfen was mit dem Geld passiert. Daher überwiegen auch im intellektuellem Umfeld die Skeptiker inzwischen.

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Hank Hill 12.11.2015, 06:11
2. Der Artikel

wirft alles in einen Topf. Genau wie die Bürger mit angeblich diffusen Ängsten. Was dem Gefühl nicht standhält kann vom Verstand nie ausreichend begründet werden. Es gibt in Deutschland Parallellgesellschaften. Es gibt Ausländer die hier lange leben und einen Dolmetscher auf dem Amt brauchen. Es gibt Menschen, die kein Interesse haben sich hier zu integrieren, genauso aber gibt es das Gegenteil. Die Medien versuchen z.Zt. verzweifelt ihre Botschaft in die Köpfe der Menschen rein zu prügeln. Gestern wurde sogar im Morgenmagazin der heilige St. Martin bemüht um eine Beispiel zu geben, daß Menschen teilen sollen. Wir haben in Deutschland ca. 30 % Bürger mit Migrationshintergrund. Ich denke die meisten Deutschen akzeptieren das, haben aber das Gefühl das reicht auch aus. Wenn die Politik sagt: Deutschland wird sich verändern, dann erzeugt das halt in den Köpfen der Menschen Befürchtungen. Das ist absolut legitim und wir sollten im Sinne der Migranten, die bereits hier friedlich leben, weitere Zuwanderung begrenzen.

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cdrb 12.11.2015, 06:11
3. Was

Im Kommentar wird als zusammengehörig dargestellt, was nur in den seltensten Fällen von ein und der gleichen Person geäußert werden dürfte. Allein das macht den Kommentar schon in gewisser Hinsicht "reißerisch".
Hinzu kommt, dass er ein grundlegendes Unverständnis für elementare soziale Funktionen offenbart. Jeder sozialen Gruppe ist es zu eigen, dass sie sich um Einheitlichkeit bemüht - letztlich wird sie gerade dadurch als von anderen Gruppen abgrenzbar manifestiert.
Einen Einzelnen mag eine beliebige Gruppe noch aufnehmen wollen. Je höher die Anzahl der Aufzunehmenden jedoch im Vergleich zur ursprünglichen Gruppengröße wird, desto mehr nimmt die Aufnahmebereitschaft ab. Auch das ist eine überall zu beobachtende, sehr menschliche und soziale Handlungsweise.
Darauf keine Rücksicht zu nehmen, ist zumindest unvorsichtig - und Kommentare wie der gerade besprochene wirken dann unüberlegt.

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Fehlerfortpflanzung 12.11.2015, 06:12
4. Das bringt es auf den Punkt

Sie müssten nur sagen, was sie wirklich denken, nämlich: Wir wollen keine Flüchtlinge, wir wollen nichts von unserem Wohlstand abgeben, wir haben kein Interesse an dem Rest der Welt, Hauptsache, uns geht es gut.

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helmut.alt 12.11.2015, 06:13
5.

Das was Angst macht sind die gewaltigen Zustrommengen: über eine Million im Jahr und kein Ende in Sicht. Integration ist so schwer, weil die allermeisten Flüchtlinge einen andersartigen sozialen und religiösen Hintergrund haben.

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tölpell 12.11.2015, 06:20
6. traurig

sicher sind einige übertriebene aussagen unter den kommentaren. aber jetzt mal im ernst. darf man sich nicht mehr um sein land sorgen machen? ich dachte immer die regierung vetritt die meinung des volkes. und nicht umgekehrt.... ich habe das gefühl die politik geht garnicht auf die bürger ein und misschtet die sorgen der bürger. bevormundet uns durch "die kommt alle, wir schaffen das" aussage. ist das nicht eine diktatur dem volk einen zwang aufzuerlegen? und ich sage was alle denken. wegen dem 2.weltkrieg traut sich deutschland schon garnicht mal richtig auf den tisch zu hauen und eben nicht alle einfach aufnehmen. aber dann würden wir wieder als nazis abgestempelt.
ob nun männer alt oder jung, mit oder ohne familie. alles hat seine grenzen. auch die aufnahmekapazität deutschlands. genauso die grosszügikeit und toleranz der menschen. der bogen ist doch bald überspannt !?

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women_1900 12.11.2015, 06:21
7. weil sie sich nicht trauen zu sagen

besser formuliert wäre: weil sie nicht sagen dürfen, was ihnen Sorgen und Angst bereitet. Nicht jeder Bürger fühlt sich in der Ecke wohl, in der er gesteckt wird, wenn er mal ehrlich seine persönlichen Empfindungen äußert.

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Mikrohirn 12.11.2015, 06:22
8. Ja, stimmt schon,

höchstens vielleicht, dass die sich widersprechenden Aussagen nicht von denselben Personen geäußert werden. Was aber deutlich wird >>> Es fehlt der nüchterne Verstand, der die Emotionen filtern und unter Kontrolle bringen könnte.. Nur mit Klugheit lassen sich Probleme lösen. Mit purer Emotion niemals. Aber der Mensch ist nun mal kein Verstandestier. Die wenigen Ausnahmen - die haben es schwer.

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fabian0680 12.11.2015, 06:22
9. Unglücklich...

Ich finde diese Diskussion sehr, sehr unglücklich. Wie in vielen Artikeln wird das Thema in die extremen Ecken geschoben. Entweder man denkt wir kriegen das alles locker hin oder man ist ein "besorgter Bürger" (rechts)? Wo ist den bitte die konstruktive Mitte, die sich Gedanken machen darf wie wir diese Herausforderung lösen können. Ich glaube, dass man durchaus "besorgt" sein darf (oder muss?) - und das hat nichts mit den o.g. Fragen oder den Spinnern von der AfD zu tun. ..

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