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Flüchtlinge: Was "besorgte Bürger" sagen wollen
DPA

Was treibt "besorgte Bürger" um, die an Stammtischen und in sozialen Medien über die Flüchtlingskrise reden? Ihre Argumentation ist widersprüchlich - weil sie sich nicht trauen zu sagen, was ihnen wirklich Angst macht.

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babubo 12.11.2015, 06:36
20. habe mir unter der Überschrift mehr erwartet...

ich dachte vielleicht ist das mal ein Beitrag den eben diese "besorgten Bürger" verstehn der sie zum nachdenken bringt...manche. aber es ist nur Verachtung zu lesen meiner Meinung nach. damit haben die Leute noch mehr futter um sich aufzzregen.

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dastutaua 12.11.2015, 06:37
21. Nicht schlecht - der Kommentar

Treffend analysiert und auf den Punkt gebracht. Und ja - ich wie 90 % meiner Familie, Bekannten, Freunde und Arbitskollegen wollen das - keine Überfremdung und extremen Zuzug von primär Wirtschaftsflüchtlingen aus Regionen mit anderer kulturellen Herkunft. Und ja - es ist meiner Meinung nach richtig, seinen Wohlstand zu verteidigen. Wer das nicht will kann Spenden und von mir aus vor Ort helfen.

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jurank 12.11.2015, 06:41
22. Pauschal

...ist immer gut. Mit seinem Appell an Ehrlichkeit greift der Autor auch ins Leere. So eine pauschale Unterstellung gegenüber den Ängstlichen mag zwar auf einen Teil der Hiesigen zutreffen, wird aber der extremen Lage nicht gerecht, die eine differenziertere Auseinandersetzung verlangt. Solche Beiträge schaffen bzw. verhärten Fronten, das hilft uns nicht.

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dictusmagister 12.11.2015, 06:43
23. Einfach

Die Betrachtung in dem Artikel ist sehr, sehr einfach. Leider. Sozial-Netzwerk-Reaktionen aufzuschreiben reicht m.E. nicht aus, um die Stimmung wiederzugeben. Es sind nicht alle Bürger, die Ängste äußern, gleich rechts einzuordnen, es geht doch nicht darum, Wohlsdtand zu teilen.

Es geht um das Chaos, das die Bundesregierung mit dem unkontrollierten Flüchtlingsansturm angerichtet hat.

Und es geht um Ängste, indiffernete Ängste vieler, die ich kenne. Auch die sollte man ernst nehmen.

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friedel_3 12.11.2015, 06:45
24. Merkeldämmerung

Durch ein unbeschränktes und ungeordnetes Betreten der BRD mit der Aussicht darauf dass die Zahlen sich durch Familienzusammanführung noch einmal vervielfachen würden, entsteht der Eindruck dass die Regierung, insbesondere Merkel, die Kontrolle über ihr Handeln verloren hat. Einfaches Schönreden hilft nicht mehr. Die meisten konservativen CDU-Wähler sind im Zweifel darüber: Sie haben Merkel gewollt, sie haben die Bankenrettung und den 2. Ausstieg (den teureren) akzeptiert, sie schlucken auch sonst einiges was ihnen nicht gefällt: Aber jetzt ist das Fass übergelaufen; langsam lassen sie Merkel fallen, weil zu erkennen ist dass diese Okkupation Probleme verursacht, derer wir kaum noch auf Dauer gewachsen sind.
Merkeldämmerung

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fessi1 12.11.2015, 06:46
25. der letzte Absatz

bringt es auf den Punkt. Nur, Herr Kazim, würden Sie diese Meinung akzeptieren? Denn medial wird jemand, der dies als seine Meinung postuliert, wahlweise als rechtsradikal oder Nazi dargestellt, obwohl es so auch an einem CSU Stammtisch zu hören sein könnte. Frei nach dem Motto, es kann nicht sein, was nicht sein darf.

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rainer_thomas 12.11.2015, 06:49
26. Chapeau!

Herr Kazim: dies ist die simple Wahrheit, nicht mehr und nicht weniger.
Dieser Mechanismus funktioniert auch z. B. bei Hartz IV. Dort müsste es eigentlich heißen: ich habe Angst davor, genau so zu enden wie Du, Arbeitsloser und deshalb verachte ich Dich.
Realitätsverweigerung und Selbstverleugnug sind wesentliche Stützen des Systems.

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Ishibashi 12.11.2015, 06:51
27. Widerspruch

Herr Kazim, sie präsentieren hier einige Meinungen von verschiedenen Leuten und fragen warum die widersprüchlich sind?
Es ist ganz normal wenn Menschen unterschiedliche Meinungen haben, außer in extremen Diktaturen oder Ideologien. Wollen Sie das ?

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extremepa 12.11.2015, 06:52
28. Sie haben recht,

unsere sogenannten Christen wollen
von Nächstenliebe nichts wissen.
SUV vor der Tür, Grill im Garten
und Fussball, das interessiert hier und
heute.
Angst ist nur ein Vorwand.

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mihama 12.11.2015, 06:52
29. Sehr schöne Aufzählung

Auch wenn die Kommentare wohl schon mit Hass überfüllt sein werden, ist diese Aufzählung mehr als korrekt. Egal, welches Argument man für die Flüchtlinge aufbringt, egal wie sehr man an die Menschlichkeit appelliert, im Großen und Ganzen sind die meisten doch gegen Flüchtlinge. Vor allem merke ich das bei der Generation Babyboom, die nicht daran gewöhnt ist, dass gewonnener Wohlstand ohnehin vergänglich ist. Ändern kann man es sowieso nicht, aber das Asylrecht steht im Grundgesetz, also müssen wir uns mit den Flüchtlingen arrangieren.

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