Forum: Politik
Flüchtlinge an der Grenze zu den USA: "Wir müssen verhindern, dass die Soldaten schie
REUTERS

Donald Trump hatte sie im Wahlkampf verteufelt - nun sind Tausende Menschen aus Mittelamerika an der US-Grenze angekommen. Wie soll es weitergehen? Migranten-Aktivist Irineo Mujica fürchtet Panikreaktionen.

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lathea 23.11.2018, 22:18
1. Wenn man sie durchlässt, werden .....

......sich gleich die nächsten Karawanen auf den Weg in die USA machen. Es gab schon immer Migration und fast immer ging sie mit Krieg oder Kämpfen zwischen der einheimischen und der migrierenden Bevölkerung einher. Alle US-Amerikaner und Australier, die nicht zur Urbevölkerung dieser Kontinente gehören, sind Migranten. Auch die Südamerikaner oder Israelis sind Migranten. Sie alle sind in ein fremdes Land eingedrungen und haben die ursprüngliche Bevölkerung verdrängt oder bekämpft und überwältigt. Wir sollten uns überlegen, wie wir in Zukunft mit Migrantenströmen umgehen und ob sowie wie wir unsere Grenzen schützen wollen. Wenn die USA nicht zum Spielball von Migranten werden wolken, haben sie tatsächlich nur die Möglichkeit, eine Mauer zu Mexiko zu ziehen und die Grenzstationen besser zu sichern. Die EU hat in den spanischen Enklaven auch ein ähnliches Problem. Entweder machen die USA und Europa die Grenzen zu und stellen parallel bessere legale Aufnahmeregeln für Migranten auf oder sie machen die Grenzen auf und lassen sich auf Migrationsströme und unkontrollierte Einwanderung ein. Es ist auch nicht ohne Weiteres möglich, die Verhältnisse vor Ort zu ändern. Es wäre jedoch möglich, die betroffenen Länder zu annektieren (durch militärischen Einmarsch oder über eine Volksabstimmung) und sie zum Teil des eigenen Staates zu machen. Übertragen auf die EU würde es heissen: wir müssen uns mittelfristig für die EU-Aufnahme anderer (auch afrikanischer) Länder einstellen. Denn deren Bevölkerung will einfach zu uns in die EU und es ist immer besser, wenn ein Land die Migration steuert und sich selbst öffnen kann, als wenn es dazu gezwungen wird. Vielleicht sind die Neandertaler damals auch einfach nur aufgrund von Migration ausgestorben. Es wäre sehr einfach, die Flüchtlinge in die USA einzulassen, denn die USA sind sehr gross, aber was wollen sie dann mit den darauffolgenden Migrationskarawanen machen? Halb Süd-Amerika ins Land lassen und die halbe Welt, die dann nach Süd-Amerika flieht, um von dort aus mit der nächsten Karawane in die USA zu gelangen? Wer wäre denn bereit, auf seinen Besitzstand zugunsten der Armen dieser Welt zu verzichten? Leider keiner auf unserer ganzen Welt. ;-)

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msvanessacheng 23.11.2018, 22:30
2.

"Wenn die Fluchtursachen daheim nicht beseitigt werden und nichts gegen die Gewalt und die Ausbeutung der Migranten durch das Organisierte Verbrechen hier in Mexiko getan wird, die ihnen den Marsch durchs Land in kleinen Gruppen zur Hölle macht, wird das weiter so bleiben."

Trump könnte eine gute Sache machen und die drei Länder kurzerhand besetzen oder annektieren lassen. Anstatt dass die Flüchtlinge in die USA gehen, kämen die USA zu denen. Wozu sind diese drei Länder unabhängig, wenn sie sich nicht verwalten können?

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hansulrich47 23.11.2018, 22:34
3. Diese Migranten sind die Vorhut eines riesigen Problems

Die Bevölkerung in Mittelamerika ist seit 1950 um den Faktor 6 gewachsen. Das wäre in etwa ein Anstieg der Bewohner Deutschlands von 70 Millionen 1950 auf jetzt 420 Millionen. Was dies bedeuten würde ist einfach beschrieben: Es gäbe keine sauberen Flüsse, kein sauberes Trinkwasser, Slums in den Städten, zu wenig zu Essen für Viele, keine Arbeit für Viele und deshalb Kriminalität. Die Migranten flüchten vor dem, was sie selbst mit verursacht haben, einem zu grossen Wachstum der Bevölkerung! Leider traut sich kein Politiker das auszusprechen! Denn der Vatikan hat gesagt: Jedes Kind ist willkommen und Kondome hat der Teufel erfunden. Es gibt schlichte Grenzen des Wachstums!

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geando 23.11.2018, 22:55
4. Auffälliges Muster

Es ist doch irgendwie auffällig, das Migrationswillige in den letzten Jahren immer wieder zu Karawanen formiert werden, die dann Medienwirksam vor den Grenzen eines westlichen Staatsgebiets auftauchen. Wer formiert diese Gruppen, wer steuert sie? Ist es reiner Zufall, oder die Nachahmung eines bewährten Musters in Selbstorganisation, oder ein konzertiertes Vorgehen gesteuert z.B. von NGOs um mehr mediale Aufmerksamkeit für ihre Belange zu erreichen? Ist es Zufall, das diese Entwicklung just in dem Moment stattfindet, in dem der UN-Migrationspakt auf den Weg gebracht wird? Möglicherweise ist es tatsächlich Zufall und lediglich die selbstorganisierte Nachahmung eines scheinbar erfolgreichen Musters- aber vielleicht steckt auch eine umfassendere Strategie dahinter, aber ohne klare Informationen bewegt man sich mit solchen Vermutungen eher auf der Basis von Verschwörungstheorien.

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P-Schrauber 24.11.2018, 23:00
5. Da ist jetzt Gedult gefragt

Mexico hat Ihnen alle Asyl angeboten, die Amerikaner lassen nur diejenigen über die Grenze die sich ausweisen können und ein Einreise oder Asylantrag stellen. Der Antrag wird dann bearbeitet und es wird entscheiden ob die Person einreisen kann oder nicht. In der Summe machen die Amerikaner also nichts falsch.

Man sollte auch einmal die Fakten der Amerikaner betrachten (nicht das Trump Getöse) die Amerikaner hatten 2016 über 11 Millionen illegale Einwanderer! Das Problem war lange bekannt und Obama hat sich darum zeit seiner Legislaturperioden nicht darum gekümmert.

Anbei ein Artikel der AP (Associated Press) aus dem Juli 2016! über die Versäumnisse der Obama Regierung, damals im Sommer 2016 ist das im Wahlkampfgetöse unter gegangen jetzt holt es die USA ein.
Die Entscheidung hier eine klare Linie gegenüber den Migranten zu fahren ist unter der Berücksichtigung der 11 Millionen Illegalen die jetzt schon im Land sind vollkommen richtig, in diesem Zusammenhang sehe ich auch die Entscheidung der USA sich nicht an dem Migrationspakt zu beteiligen.

https://www.pbs.org/newshour/nation/immigration-stands-as-obamas-most-glaring-failure

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wunsiedel 24.11.2018, 23:09
6. hansulrich47 hat so recht

In der Sahelzone verdoppelt sich die Bevölkerung ca. alle 22 Jahre und das bei zunehmender Ausbreitung der Sahara wegen der Abholzung der Bäume in der Trockensavanne, um Feuerholz zur Essenszubereitung zu gewinnen.
Schauen Sie nur mal nach der Bevölkerungsentwicklung und -dichte in Bangladesh, und das angesichts des steigenden Meeresspiegels ...

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m.klagge 24.11.2018, 23:23
7. Herr Trump hat zur Zeit andere Sorgen

als ein paar tausend normale Menschen an der Grenze. Die Leute, die dank genügend Kapital seine Fäden in jede beliebige Richtung ziehen können sind sehr verärgert über ihn. Das ist ein Problem, dass unbedingt von ihm zur Zufriedenheit der Herren des arabischen Öls gelöst werden muss. Denn eines Tages wird Herr Trump nicht mehr militärischer Oberbefehlshaber der größten Atommacht des Planeten sein, sondern nur noch ein Mittelschicht Milliardär, der den sozialen Abstieg vor Augen hat.

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hansriedl 24.11.2018, 02:05
8. Wenn die Fluchtursachen daheim nicht beseitigt werden

und nichts gegen die Gewalt und die Ausbeutung der Migranten durch das Organisierte Verbrechen hier in Mexiko getan wird, die ihnen den Marsch durchs Land in kleinen Gruppen zur Hölle macht, wird das weiter so bleiben.

Ausgebeutet werden Flüchtlinge überall, egal wo sie landen. Schlimm wäre es, wenn Organisierte Verbrecher Banden wie in Libyen über ihr Schicksal bestimmen könnten.

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amishunderground 24.11.2018, 02:23
9. Die Frage ist doch...

... warum gerade jetzt kommen die Menschen.
Es ist kein Geheimnis das Trump gute Kontakte zur NYC Scene hat. Diese netten Herrschaften kontrollieren Märkte in USA und Mittelamerika. Es ist ein Einfaches Menschen zu rekrutieren mit dem Ziel einen langen Marsch zu absolvieren um politische Thesen zu untermauern.
Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

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