Forum: Politik
Flüchtlinge in Deutschland: Wenn die Euphorie verfliegt
DPA

Politiker aller Parteien loben im Bundestag die Hilfsbereitschaft der Deutschen in der Flüchtlingskrise. Doch auch Sorgen werden deutlich: Wie bezahlen wir das alles - und wie vermitteln wir den Neuankömmlingen unsere gesellschaftlichen Werte?

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K:F 09.09.2015, 17:14
1. Mutti, was jetzt?

Wir haben es bis heute nicht geschafft, uns gesellschaftlich als Einwanderungsland zu positioniern. Das geht den Kons dann doch zu weit. In Deutschland leben seit den 60er Jahren Neubürger in Deutschland. Fragen sie doch diese Menschen, welche Werte sie vermittelt bekommen haben. Jetzt kommen noch mehr Neubürger. Welche Werte sollen es denn jetzt sein? Wir haben nicht einmal ein klares Bild von uns selbst!

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Jot Es 09.09.2015, 17:16
2. naiv

ist Frau Göring-Eckhardt
das hat bisher nicht funktioniert
und wird diesmal auch schiefgehen

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der-schwarze-fleck 09.09.2015, 17:21
3. Schau mer mal

Frau Göring Eckhardt, stellen Sie sich darauf ein, dass man Ihre Worte ernst nimmt!

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kaisergarten 09.09.2015, 17:21
4. der Krug....

geht so lange zum Brunnen bis er bricht...

Ohne Plan, ohne Ziel, ohne Verstand. Es wäre ein Wunder, wenn das klappt. Ein Spätsommermärchen eben.

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jumbing 09.09.2015, 17:23
5.

Es ist erschreckend, mit welcher Naivität zur Zeit mit dem Flüchtlingsthema umgegangen wird. Die Politik hat keinerlei mittel- geschweige denn langfristige Pläne und Lösungen für die Integration von Millionen von Zuwanderern, aber es wird vom "Sommermärchen" gesprochen, als wenn sich die enormen Probleme von alleine lösen würden. Und unsere Merkel, die durch ihre- mal wieder- undurchdachte Wortwahl die Schleusen geöffnet hat, geht-Zitate aus dem Artikel : "andeutungsweise auf die Probleme ein" oder "merkt an diesem Tag indirekt an".

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harleyfahn 09.09.2015, 17:24
6. Wenn der Hype vorbei ist

und wenn 500000 Flüchtlinge p.a. zur Normalität geworden sind, dann werden wir in JEDER Beziehung eine neue Gesellschaft haben. Mit dem Vermitteln unserer Werte sollte eher gestern als heute begonnen werden.

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nadennmallos 09.09.2015, 17:24
7. Tja, wie ...?

Grundsätzlich sollte zu allererst die Bereitschaft da sein, sich dem fremden Land anzupassen. Seine Sprache, seine Bräuche, etc kennenlernen. Das man dabei seine eigene Kultur (Auch wir profitieren davon, denn Lernen schadet nicht) weiterpflegt ist ok, aber: Neben der des Gastlandes, nicht drüber. Ein weiterer Punkt wäre die dezentrale Unterbringung, ohne Ghettobildung, dann sind die Kontakte zur neuen Umgebung besser, intensiver. Beide, Gastland und Asylant lernen von einander. Zu guter Letzt: Die Zeit drängt. Diskutieren reicht nicht, sondern schnell Nägel mit Köpfen machen und ja, liebe Politiker, dass ist euere Aufgabe. Es geht um eure Leistung zum Wohle von allen Bürgern, nicht den Asylanten.

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Maulverbot 09.09.2015, 17:25
8. Frau Merkel:

"spricht sie davon, dass Parallelgesellschaften nicht toleriert würden, man müsse klar machen, "welche Regeln bei uns gelten". "
Die Kanzlerin schnallt nichts oder lebt in einem Andersdeutschland. Das diese Parallelgesellschaften schon seit Jahren existieren, kann Sie in jeder größeren Stadt von jedem Polizisten erfahren.

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arcostobu 09.09.2015, 17:25
9. das Pendel schwingt zurück...

nach den Lobpreisungen der deutschen Hilfsbereitschaft scheint nun auch der Spiegel festzustellen, dass die Probleme nicht so einfach zu lösen sind, wie Frau Bundeskanzlerin andeutete ("Wir schaffen das!"). Schaltet sich nun nach dem Herz endlich auch der Verstand wieder ein?

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