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Flüchtlinge: EU peilt schmutzigen Deal mit Libyen an
DER SPIEGEL

Im Sommer könnten Hunderttausende Migranten versuchen, von Nordafrika nach Europa zu kommen. Vertrauliche Dokumente zeigen, dass die EU darüber nachdenkt, sie schon in Libyen zu stoppen - mit Hilfe von Auffang- und Inhaftierungslagern.

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peti55 29.04.2016, 09:52
1. es geht wohl nicht anders

Wenn wenn nur 1% der ca 1,3 Mrd Menschen, die in Afrika zum Teil in ärmlichen Verhältnissen leben, sich nach Europa aufmachen, so sind das bereits 13 Millionen Menschen, eine Zahl die man natürlich weder aufnehmen noch integrieren kann. Und bevor diese Menschen sich auf einem Schlachboot in akute Lebensgefahr begeben, stoppt man sie doch besser schon am dem Ort, and dem das Boot ablegt. Verstehe nicht, warum dieser Plan hier so negativ dargestellt wird ("Schmutziger Deal")?. Ferner ist mir nicht klar, warum aus Seenot gerettete Menschen nicht wieder dort hin gebracht werden, wo sie in See gestochen sind. Es muss sich schleunigst herumsprechen, dass dieser Weg nach Europa der falsche ist und nur Geld in die Kassen der Schleppermafia bringt.

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herjemine 29.04.2016, 09:53
2. Europas Werte...

...werden ein weiteres Mal von den Europäern das Klo runtergespühlt.
Einer wackligen unlegitimierten Regierung "Internierungslager" anzuvertrauen heisst auf gut deutsch: Folter und Sklaverei dort damit wir hier unbehelligt konsumieren können.
Europa, mir graut vor dir!

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Ezechiel 29.04.2016, 09:53
3. Entweder ... oder ...

Entweder schmutzige Deals oder Flüchtlinge. Die Regierungsparteien sehen die AfD als Bedrohung ihrer Macht und entscheiden sich kurz vor den Wahlen für die Deals.

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miss_moffett 29.04.2016, 09:53
4.

Ähm ... hat das nicht Hr. Gaddafi jahrzehntelang für die EU besorgt?
Übrigens ohne, dass jemals jemand in der EU sich über das "wie" Gedanken gemacht hätte.

Hat zwar funktioniert, aber neu ist die Idee wirklich nicht.

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behemoth1 29.04.2016, 09:54
5. Flüchtlingspolitik

Überall kann man nur kritsche Artikel lesen, aber kaum einer macht mal konkrete und tragebare Vorschläge, wie man die Völkerwanderungsproblematig angehen könnte.
Dabei sollten wir es doch alle wissen, dass die Ursachen der Völkerwanderung mit der internationalen Politik, Wirtschaft und dem Finanzgebaren eng verbunden sind.
Solange wir dieses nicht grundlegend verändern, so werden die Menschen aus wirtschaftlich schwachen Regionen sich oft aufmachen, um für sich und ihren Familien eine bessere Zukunft zu suchen.
Und dabei sind die G7,G20 uhnd die gesamte Welt gefragt, sie haben es es zu verantworten.

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TangoGolf 29.04.2016, 10:01
6. die einzig sinnvolle Lösung

kann nur sein, zu verhindern, dass die Migranten die Boote betreten. Denn jeder, der es heil an europäische Küsten schafft, wird zum Pull-Faktor für dutzend weitere.

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Hesekiel 29.04.2016, 10:05
7.

Die Seenotrettung durch Marine und Freiwillige findet derzeit ueberwiegend 25-30 Meilen abseits der nordafrikanischen Kueste statt, eine Rueckfuehrung nach Afrika ist unter derzeitigen Verhaeltnissen nicht rechtmaessig, weshalb ~300 Meilen nach Italien gefahren werden muss. Eine Errichtung von Asylzentren an der afrikanischen Kueste, natuerlich nicht im Gaddafi-Stil, waere eine sinnvolle Einrichtung und haette das Potential, viele dieser "Seenotfaelle" in Zukunft zu verhindern. Die Panikmache vor Gefaengnissen halte ich fuer verfrueht.

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hornochse 29.04.2016, 10:08
8. Da zeigt sich

die gedämmte Scheinheiligkeit der Politik, denn diese Auffanglager gab es bereits zu Gaddafis Zeiten der Millionen dafür kassierte die Grenzen und das Mittelmeer dicht zu halten. Nun da ja eine zweifelhaft gebildete Regierung installiert ist kann man wohl zur alten Tagesordnung zurückkehren.

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subsonic111 29.04.2016, 10:12
9. Nun ja...

noch ein "Deal". Nur noch Dealer unterwegs. Betäubungsmittel scheinen derzeit politisch en vogue zu sein.

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