Forum: Politik
Flüchtlinge in Gewerbegebiete: Wir müssen draußen bleiben!
DPA

Flüchtlingsheime sollen künftig auch in Gewerbegebieten stehen. Man kann viel Verständnis für die Not der Kommunen haben - doch die Menschen zwischen Fabrikhallen unterzubringen, fördert sicher nicht deren Integration.

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rentonsolar 03.11.2014, 06:36
1. langsam bitte

in meiner "kleinstädtischen Provinz" werden ab Januar 40 Flüchtlinge am Eingang der Fußgängerzone untergebracht. Ganz ohne brennende Reifen und Geschrei in der Bevölkerung. Wohlgemerkt im tiefschwarzen MainTauber! Mal nicht übertreiben, liebe Redaktion.

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Irene56 03.11.2014, 06:50
2. Verständnis

für die Kommunen. Woran macht sich dieses Verständnis der Presse denn fest. Was schlagen sie konkret vor?
Sprechblasen, nichts weiter als Sprechblasen. Erst einmal dürfte eine Unterkunft in einem geheizten Büroraum oder einer größeren Halle für die kommenden Wintermonate eine weitaus bessere Lösung sein, als Zelte aufzuschlagen und diese Menschen dann ihrem Schicksal zu überlassen. Und Integration? Es sind, wie die Presse immer wieder betont, Kriegsflüchtlinge, deren Leben in Gefahr ist. Wer sagt denn überhaupt, dass diese hier für immer bleiben wollen und überhaupt bereit sind, sich in eine völlig fremde und andersartige Kultur zu integrieren? Ach ja, und wo genau gibt es die Arbeitsplätze, die man nach Meinung der Presse ihnen anbieten sollte? Bei 5 Mio Arbeitslose in Deutschland ist das auch nur eine Sprechblase.
Wir wollen es nicht begreifen. Das Boot ist voll. Wir haben alle Chancen, gemeinsam mit den tausenden von Flüchtlingen unterzugehen.

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silberstern 03.11.2014, 06:51
3.

Herr Wittrock bringt im Artikel die Kategorien durcheinander. Flüchtlinge müssen nicht integriert werden, sie sind nur vorübergehend da. Bei Asylbewerbern mag das anders sein, aber auch nur weil der Amtsschimmel nicht mit der Bearbeitung der Anträge hinterher kommt. Also auch hier ganz andere Ursache des Problems.

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ma_fer 03.11.2014, 06:53
4. Alles schon da.

Diese Ausgrenzung ist heute bereits Realität.
Beispiele sieht man in Delitzsch (6 km Fussmarsch bis in die Stadt), Radebeul, Zeitz, Haldensleben und Frankfurt/O.

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jujo 03.11.2014, 06:54
5. ....

Man kann ja zu der Flüchtlingsproblematik stehen wie man will. Die Tatsache aber das Deutschland und Europa von der Anzahl der Menschen total überfordert ist, ist nicht nur peinlich, es ist beschämnd. Sieht man sich die Situation in den Ländern der Region an, die Millionen mehr schlecht als recht aufnehmen.

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spon-facebook-10000818692 03.11.2014, 06:55
6.

Also man sollte sich das mal andersrum vorstellen, wo auf der Welt haben Flüchtlinge es denn so gut wie hier ? Etwa in der Türkei ? Gewerbegebiete sind keine Ghettos. Also wirklich mal auf dem Boden bleiben. Bei uns wurden 200 in einer Turnhalle in der Berufsschule untergebracht, obwohl wir ne halb leerstehende Kaserne haben die bald ganz dicht gemacht wird. Flüchtlingssache muss Bundessache werden !

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Jom_2011 03.11.2014, 07:02
7.

Zitat von
Man kann viel Verständnis für die Not der Kommunen haben - doch die Menschen zwischen Fabrikhallen unterzubringen, fördert sicher nicht deren Integration.
Dann sollte die Politik aber auch endlich dazu stehen und sagen daß die "Flüchtlinge" Einwanderer sind und entsprechende Gesetze verabschieden. Der Eiertanz der regierenden "Volksparteien" ist langsam unerträglich.

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hotgorn 03.11.2014, 07:13
8.

Wer mietschulden hat hat auch gute Chancen auf der Straße zu landen. Warum brauchen die Flüchtlinge ein Dach über dem Kopf wenn das deutschen oder europäischen Einwanderern nicht gewährt wird?

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Wassup 03.11.2014, 07:15
9. Häuser, Wohnungen stehe anderswo LEER

Warum müssen die Flüchtlinge auch nach München?
Wäre es nicht volkswirtschaftlich sinnvoll, die Flüchtlinge dort unterzubringen wo es einen BEVÖLKERUNGSRÜCKGAG gibt?

Dort stehen Wohnungen LEER!

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