Forum: Politik
Flüchtlinge in Heidenau: Willkommensfest findet statt, Merkel verspricht Polizei Hilf
Getty Images

In Heidenau wird doch ein Fest für die Flüchtlinge gefeiert - das Verwaltungsgericht Dresden hat ein Versammlungsverbot aufgehoben. Kanzlerin Merkel sagt den Behörden in Sachsen Hilfe für die Polizei zu.

Seite 1 von 14
kugelsicher 28.08.2015, 15:08
1. Wir steuern auf ein neues Mölln und Solingen zu

nur noch eine Frage der Zeit,
und was machen die Politiker und Dienste?
Schicken sich gegenseitig Fragebögen zum Thema,
loben Belohnungen aus,
oder machen wie Herr MP Tillisch schlicht nichts. Der ist doch komplett abgetaucht.

In seinem Bundesland herrscht quasi der Ausnahmezustand, und was passiert? Wo sind die Polizei Hundertschaften,
die morgens in Whg. einfallen um die Szene trocken zu legen und zu verhören?

All das wäre nämlich bei linken Terror längst passiert.
Tote sind doch quasi nur noch eine Frage der Zeit.
Und dann will es wieder keiner gewesen sein und Kränze werden niedergelegt.

Beitrag melden
udo.sowade 28.08.2015, 15:11
2. Ein deutliches Signal,

dass das Pack solche Veranstaltungen nicht verhindern kann. Die Entscheidung hätte allerdings durch die Politiker und nicht durch die Richter fallen müssen.

Beitrag melden
Crom 28.08.2015, 15:15
3.

Ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist unter diesen Umständen ein "Willkommensfest" zu veranstalten. Das ruft doch geradezu Störer und Krawallmacher von Rechts auf den Plan. Bei der aktuellen Lage sollte man besser deeskalierend vorgehen.

Beitrag melden
EinJemand 28.08.2015, 15:16
4.

Gut so. Alles andere wäre auch das zulassen eines offiziell dann rechtsfreien Raumes, wo die Terroristen das sagen haben (komisch, das Spiegel das Wort "Terrorist" bei Brandanschlägen so selten benutzt -- muss wohl ein Muslime zündeln, damit es "Terror" ist... heute der Artikel mal eine Ausnahme).

Beitrag melden
Yukikaze 28.08.2015, 15:22
5.

Zitat von udo.sowade
dass das Pack solche Veranstaltungen nicht verhindern kann. Die Entscheidung hätte allerdings durch die Politiker und nicht durch die Richter fallen müssen.
Naja, die Entscheidung des Gerichts mag ja schön und gut sein, aber die Polizei hat deswegen trotzdem nicht mehr Männer. Was wenn es Verletzte/Tote gibt? Ich als Landratsamt würd mich dann hinstellen und sagen: "Wir haben euch gewarnt". Und ob man ein Fest genießen kann, wenn drumherum eine Straßenschlacht tobt? Ich weiß ja nicht.

Beitrag melden
Trollfrühstücker 28.08.2015, 15:24
6. Der politische Wille

Lustigerweise hat Sachsen NOCH NIE über zu wenig Personal gejammert, wenn es darum ging, Bürgerinitiativen und Demonstranten zu drangsalieren, die nicht zum rechten Spektrum gehörten, sondern sich gegen rechte Gewalt aussprachen. Dafür waren immer genug Beamte und Ressourcen vorhanden.
In Sachsen fehlt offenbar der politische Wille, Flüchtlinge oder diejenigen, die sich mitmenschlich für sie engagieren, gegen Nazis zu schützen.

Daß die Gefahr durch braune Terroristen offensichtlich größer ist als der durch ein paar linke Demonstranten, das versteht mittlerweile ja sogar unser verschlafener Verfassungsschutz:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gewalt-gegen-fluechtlinge-behoerden-fuerchten-rechtsterrorismus-a-1050294.html

Beitrag melden
GesunderMenschenverstand 28.08.2015, 15:25
7. Gute Nachricht

Toll, ich bin froh, dass demokratische, friedliche Kräfte bis hinauf zur BK sich für Willkommensversammlung einsetzen. Jetzt müssen allerdings weitet den sächsischen Behörden deutliche Fragen gestellt werden. Zwar entscheidet Polizei und Innenministerium sicher im legalen Ermessensspielraum, da will ich nichts unterstellen, aber sie müssen jetzt nichmal klarstellen, wem ihre Sympathie und Loyalität gehört. Denn dass es auf der Rechtsextremen-Demo keinetlei Festnahmen gab und dann das Versammlungsverbot, wirft schon Fragen auf, die man ja wohl mal vorsichtig stellen darf.

Beitrag melden
monolithos 28.08.2015, 15:25
8.

Ob das "Fest" nun stattfindet oder nicht: Ich bezweifle, dass sich die Flüchtlinge in Heidenau wirklich willkommen fühlen. Dazu ist die Stimmung schon zu vergiftet. Schade um die Menschlichkeit, die manche in unserem Land nicht aufbringen wollen. Die Rechnung werden wir bekommen, wenn die Flüchtlinge ihren Daheimgebliebenen erzählen, wie sie von Teilen der deutschen Bevölkerung "Willkommen" geheißen wurden. Der Schaden ist jetzt schon größer als die vermeintlich Last, die wir mit den Flüchtlingen zu tragen haben. Dennoch finde ich es richtig, das Fest zu feiern. Gerade jetzt darf man sich dem braunen Druck nicht beugen!

Beitrag melden
brutwürger 28.08.2015, 15:26
9.

Wo bleibt das harte Durchgreifen gegen den rechten Terrorismus? Es wird hilflos zugesehen und auch noch versucht eine Willkommensfeier zu verbieten, aber Faschos dürfen weiter "demonstrieren". 200 terroristische Anschläge in den ersten 6 Monaten und nichts passiert dagegen. Man lässt sie auch noch weiter machen. Wie immer auf dem rechten Auge blind, kennt man ja schon.

Beitrag melden
Seite 1 von 14
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!