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Flüchtlinge im Mittelmeer: Bundesregierung kann sich europäische Rettungsmission vors
DPA

Viele Politiker fordern ein großes Seenotrettungsprogramm der EU. Deutschland hat sich bislang dagegen gesperrt - nun sagt der Innenminister, er könne sich sogar eine Neuauflage der italienischen Mission "Mare Nostrum" vorstellen.

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Tommi16 20.04.2015, 14:21
10.

Zitat von dunnhaupt
Die Italiener versuchen zwar, die USA hineinzuziehen, aber dies ist nun wirklich und wahrhaftig ein rein europäisches Problem, das Europa lösen kann und muss, ohne wie immer die Amerikaner um Hilfe anzubetteln.
Schon mal was vom Verursacherprinzip gehört ?
Oder volkstümlicher: wer die Suppe einbrockt, muss sie auch auslöffeln.

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vonhier 20.04.2015, 14:25
11. abgelehnt

Ich lehne ab. Dann werden mehrere Millionen unterwegs sein.

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colloz 20.04.2015, 14:29
12.

Ich höre nur immer, dass die EU Handeln muss. Die Schlepperbanden kassieren Tausende von Dollar, setzen die Verzweifelten ins seeuntaugliche Boote und lassen sie mal ins Blaue schippern. Wo starten denn diese Boote? Wo sind die Anlege? Wo werden denn diese Flüchtlinge gesammelt? Das sind alles Fragen, die die Regierungen der Nordafrikanischen Länder zu beantworten haben. Wenn etwas getan werden sollte, dann ja woh vorrangig dort. Dort nimmt das Unheil schließlich seinen Lauf. Weshalb liest man nichts über die Pläne von Tunesien und Libyen?

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CommonSense2006 20.04.2015, 14:31
13. Von mir aus gerne

darf meinetwegen auch 100 mio kosten, aber die Bedingung für mich wäre, dass man die Leute in ein großes Asylantencamp in Algerien, Ägypten oder Marokko schickt, wo sie dann entweder als Bürgerkriegsflüchtlinge nach Schlüssel verteilt werden, ihren Asylantrag zentral stellen können oder als Wirtschaftsflüchtlinge einen Migrationsantrag stellen. Migrationsanträge werden dann nach Ausbildung, Alter, Geld etc. behandelt und eventuell auch nur befristet gewährt, z. B. für Erntehelfer etc.
Wer nichts kriegt, kann entweder in seine Heimat zurückgehen oder eine Zeit lang dort bleiben, aber mur Kost und Logis bekommen.
Wer es noch einmal illegal versucht, wird einfach den lokalen Behörden übergeben, die sind nicht bekannt dafür, dass sie zimperlich sind

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uswa 20.04.2015, 14:32
14.

wie schon bei einigen mitforisten erwähnt, gibt es schlussendlich nur zwei Möglichkeiten: entweder man richtet einen direktfährverkehr zwischen Nordafrika und Europa ein ( gratis, versteht sich) , händigt den armen Teufeln einen europäische Reisepass incl. gültiger gesundheitskarte und eine Kreditkarte mit aufgeladenem Guthaben aus, stellt am Zielhafen zur direkten Weiterverteilung die entsprechenden Beförderungsmittel bereit ( Zug oder Flug, Busse sind etwas unbequem)
und braucht dann keinerlei Überwachungsmaßnahmen oder Rettungsaktionen mehr zu bezahlen oder zu organisieren und die Schleppermafia wäre auch gleich noch arbeitslos. Die Wahl des Ziels obliegt den Flücht-lingen ( alles andere wäre völlig gegen geltendes Menschenrecht).
Alternativ die australische Lösung: Klare Kante, klare Aussagen, klares Handeln, in aller Konsequenz.
Bin gespannt, ob der Beitrag auch der Zensur zum Opfer fällt..

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ThomasGB 20.04.2015, 14:32
15. Wer sich ....

vorsätzlich und grob fahrlässig in einem internationalen Gewässer in Seenot begibt hat kein Recht auf Rettung.
Außerdem kostet diese Retterei Geld und es sollte jedem Flüchtlich bei der Ankunft klargemacht werden:
Entweder Du musst für die Rettungskosten aufkommen, ich würde die mal mit 200.000 EUR / pro Person ansetzen, dann wirst Du hier niemals einen Fuß auf den Boden bekommen resp. wenn Du nicht zahlen kannst, gehst Du direkt in den Knast, oder wir drücken ein Auge zu und Du darfst zurück.

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huddi03 20.04.2015, 14:35
16. Millionen

Zitat von vonhier
Ich lehne ab. Dann werden mehrere Millionen unterwegs sein.
sind schon unterwegs! Menschen in Not und sei sie zumindest zum Teil selbstverschuldet brauchen Hilfe! Die sogenannte Wertegemeinschaft EU wird tausend Tote pro Woche im Mittelmeer nur eine begrenzte Zeit aushalten.

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axxim 20.04.2015, 14:35
17. Heuchler

Wer angesichts der Opfer immer wieder von Asylmissbrauch und von Abschiebung spricht, ist persönlich mitverantwortlich für den Tod im Mittelmeer. Die Politik der Union ist zutiefst fremdenfeindlich und verlogen. Wer eine Merkel und einen de Maiziere hat, braucht keine Pegida!

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huddi03 20.04.2015, 14:48
18. Was wollen Sie?

Zitat von Tommi16
Schon mal was vom Verursacherprinzip gehört ? Oder volkstümlicher: wer die Suppe einbrockt, muss sie auch auslöffeln.
Seelenverkäufer auf dem Atlantik? Solange der Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer anhält ist dieser unzweifelhaft ein Problem der Europäer und nicht der Amerikaner. Diese könnten mit Schiffen bei der Rettung helfen-aber lösen muss das Problem die EU!

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burghard42 20.04.2015, 14:49
19. Na ja,

Zitat von mchunter
Die Bundesmarine soll sofort auslaufen und die Luftwaffe sofort Rettungsinseln ueber den Fluechtlingsbooten abwerfen. Die Pioniere und medizinisches Personal sollen sofort in Italien, Malta oder Griechenland Lager aufbauen. Die EU ist zu langsam.
was nützen abgeworfene Rettungsinseln wenn die zu rettendenPersonen nicht schwimmen können?
Nein,das ist der falsche Weg.Nur vor der Küste Nordafrikas können diese Helferim küstennahen Gewässer helfend eingreifen ....
Und:
in Italien, Malta oder Griechenland (ganz entgegen zu Ihrer Feststellung) ist ausreichend medizinisches und anderes Hilfspersonal
vorhanden und diese sind bestens vorbereitetzur Erstversorgung von Flüchtlingen.Ob die Deutschen außerhalb Bayerns ebenso
vorbereitet sind ?Wohl eher nicht

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